Kleines Update:
Jetzt sind es fast 3 Monate seit sie die Trennung aussprach. Wie schnell und doch so langsam die Zeit vergeht.
Gelegentlich war ich schon in meinen Gedanken und Gefühlen etwas weiter. Habe das irgendwie akzeptiert! Aber immerwieder wenn ich das denke, kommt ein kleiner Kobold und fängt wieder an mir irgendwas ins Hirn zu streuen.
Nachdem die Ex sich fast 1,5 Wochen garnicht mehr bei unserer Tochter gemeldet hatte, war sie gestern mit ihr in der Stadt. Zuvor rief mich meine Tochter auf der Arbeit an und meinte: Mama hat gesagt ich solle ihr (Tochter) Geld mitgeben? Verrückt oder, ja sie bezahlt Unterhalt an die Tochter, aber wenn sie die Idee hat mit unserer Tochter was zu unternehmen, warum soll ich der Tochter dann Geld geben? Sie ist ja wohl ihre Mutter!
Naja, mit mir kommuniziert die Ex weiterhin nicht, spricht weder mit unserer Tochter über mich, noch mit ihrer Familie. Wohnt noch immer bei ihrer Mutter, mit der sie wohl regelmäßig Streit bekommt. Ab Mai wird sie eine kleine Wohnung 5 km weiter beziehen, in unmittelbarer Nähe ihrer Affäre, der Typ hat aber weiterhin seine feste Partnerin. Ob bei den beiden noch was läuft weiß ich nicht, schreiben sich aber noch ständig über wapp laut meiner Tochter.
Die Schwester meiner Ex spricht momentan nicht mehr mit ihr, weil da Welten dazwischen liegen würden. Die Ex verhält sich als hätte sie gerade das Teenie Alter erreicht. Zieht sich dementsprechend an und schaut in der Stadt den Männern nach. Meine Tochter meinte letzten Sonntag das sie sich zeitweise dafür schäme.
Tja und ich? Ich habe einen so meine ich ordentlichen letzten Brief geschrieben über mehrere Seite, Selbstreflektion, was will ich, was habe ich geändert, sie fehlt mir. Habe in ihr geschrieben ohne Worte der Anschuldigung oder Vorwürfe, sonder einfach das sie mir fehlt in vielen Sitationen, wie gesagt was ich auch an mir geändert und verändert habe.
Mein bester Freund und Arbeitskollege durfte ihn lesen, mal abgesehen davon, das er ihn sehr gut fand und er öfters dachte gebe ihn ihr, meinte er danach, solange Deine Ex so drauf ist, bräuchte ich ihn ihr nicht zu geben. Das Geschriebene würde garnicht in ihrem Kopf ankommen!
Naja, so liegt er jetzt in einer Schublade und wartet.
Vielleicht sollte ich warten bis sie im Mai ihre Wohnung bezieht, vielleicht denkt sie dann mal etwas nach, ob wirklich alles so schlimm mit mir war. Vielleicht vermisst sie uns dann, das Familienleben, die Tochter, die Hunde, die KAtzen! Ich stelle mir diese Fargen sehr oft, ja ich weiß, zu oft!
Aber es war eben auch keine "normale" Trennung! Auch kann mir keiner erzählen, das ich danach das wahre Gesicht meiner Ex kennengelernt habe! Sie liebt ihre Tochter über alles, unsere Hunde ebenso, mich lasse ich jetzt mal außen vor, hatte sie mir zwar immer gesagt bis zum Schluß, aber momentan begegnet sie mir nur mit HAss!
Wenn Kommunikation , dann nur unpersönliche Nachrichten im Briefkaste, mit dem Text:
Wochenden Tochter: 11/12 April, 26/27 April!
Keine Absprache oder Nachfrage ob das geht oder nicht! Einfach per Diktat!
Werde nächste Woche zum Jugendamt gehen, wir arbeiten beide im Schichtdienst und ich muß zumindest einen Monat im vorraus wissen wann die Ex die Kleine nehmen möchte. Ich will ja auch planen und leben. Aber Ende März die AprilWochenenden zu bekommen ist einfach kein Ding. somal sie sich ihre freien aussucht und mir vor den Kopf knallt. Ich kann ja sehen ob ich arbeite oder nicht!
Und zwischen all den Sachen soll man mit seiner Tochter versuchen nach vorne zu schauen. Das ist manchmal echt schwierig. Zwar geht es mittlerweile deutlich besser, aber manchmal habe ich das Gefühl ihr nicht genügend bieten zu könne, was sie aber schon mehrfach verneint hat.
Wie eine Trennung massiv das Leben und den Alltag verändern kann erlebe ich die letzten Wochen. Man wird stärker ja das stimmt, aber für einen hohen Preis. Ob es das Wert ist werde ich in Zukunft sehen.
Hoffnung das meine Ex aus ihrem Teenie Wahn herausfindet ohne fremde Hilfe habe ich kaum. Auch weil sie so nette Freundinnen auf der Arbeit hat die sie dazu ermutigen und gleiches durchmachen.(Affären/ chatten, Leben neu beginnen).
Aber wenn ihre FAmilie ihr nicht helfen kann? Mit mir will sie nichts zu tun haben, auch wenn es mir schwer fällt, muss ich es akzeptieren.Aber warum dieser HAss auf mich besteht, das kann ich nicht verstehen!
Grüße Wombel