alpha_omega
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16 Jahre Beziehung, davon 13 verheiratet und zwei Kinder ist schon sehr verbindlich. Ich meinte das auch als Mutmacher für die beiden. Ich habe gelitten wie ein Tier. War verzweifelt, traurig und wütend zugleich. Aber ich habe alles zugelassen und darin erkannt das ich einer Illusion aufgesessen bin. Meiner Illusion von einer heilen Welt. Erkannt das der Schmerz nur anfangs mit ihr zu tun hatte und im weiteren Verlauf mit dem Aus meines Herzenswunsch. Dem von Familie und Heim. Wenn ich heute an sie denkt fühle ich eine Leere, so als ob sie weit weg ist. Und das ist auch so wörtlich zu nehmen. Die, die ich geliebt habe, also das Idealbild meines Partners das ich auf sie projiziert habe, ist schon länger nicht mehr von dieser Welt. Ich habe es dem Ende hin nur nicht war haben wollen. Bemerkt und angesprochen. Liebe bekundet bekommen und auf dieses vertraut. Selbstbetrug bis zu dem Punkt an dem ich nicht mehr konnte. Weil die Person von heute mit meinem Idealbild bis auf manches nicht mehr viel gemein hat. Erkannt das ich nicht der jetzigen Person hinterher trauerte sondern nur meinem Wunsch nach der alten, dem Heim und der Familie nachgab. Und das macht beim Blick zurück heute so eine Leere, so ein verschwommenes Bild. Der Schmerz ist auch heute noch präsent. Aber dumpfer und hat andere Gründe. Verlust, Existenzängste, Ungewissheit vor der Zukunft. Aber all das kann man nur selbst angehen und lösen. Sich eben sein Leben Schritt für Schritt zurückholt und es beginnt mit schönen Dingen zu füllen.
alpha_omega
Ganz schwache Leistung. Irgendwann ist die Verliebtheitsphase vorbei und dann schlägt das Karma zurück.