Guten Morgen Welt, heute mag ich Dich umarmen, nicht weil ich vor Glück zerspringe, sondern weil ich es kann.
Mit geht es etwas besser. Es hilft mir immer noch hier zu sein, immer wieder zurückkommen zu können. Es ist ein Bezugspunkt für mich. Entlastet auch meine Mutter, die meine Trennung quasi hautnah miterlebt hat. Die Liebe.
Ich schrieb ja bereits, dass mein Leben anders ist. Ich bin immer noch ein stückweit orientierungslos. Es grämt mich nach wie vor, dass ich noch da bin in diesem Zustand. Nun möchte ich anschmiegsamer werden, möchte mein Leben für mich neu gestalten. Erstmal muss Ordnung her. Wo stehe ich? Was ist da jetzt in mir nach all der Grübelei? Wo möchte ich hin? Ein paar Sachen stehen ja bereits auf meiner Agenda. Dafür muss ich aber erst mal wissen, wie es in meinem Job weitergeht, ob ich nächstes Jahr noch einen haben werde.
Ich habe Pläne, ich will eine Ausbildung zur Mindfulness Coachin absolvieren und mein eigenes Café eröffnen. Ja, ich staple hoch, aber wieso auch nicht...
Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, jemanden neues kennenzulernen. Nach Dating steht mir nicht der Sinn, insbesondere Online Dating habe ich für mich vorerst ausgeschlossen.
Ich frage mich auch, was das Universum mit mir vorhat. Wohin führt es mich und reicht mein Vertrauen in meinen Weg?
Für andere scheint es so klar, die hegen keine Zweifel. Meine Fähigkeit mir viele Gedanken zu machen und tief zu fühlen, ist Segen und Fluch zugleich. Nicht jeder wird das nachvollziehen können. Ich bin weder nüchtern oder pragmatisch veranlagt, es widerstrebt mir, weshalb es mir schwer fällt, das bei anderen Menschen nachzuvollziehen.
Milano