Hallo zusammen!
uff. Naja.
Zitat von Gorch_Fock:Andere Dinge sind immer wichtiger (jetzt die Next) als die juristische Aufarbeitung.
Wie schon gesagt. Dass wir ein notarielles Schriftstück aufsetzen werden ist beschlossen.
Nein - was wichtiger ist - und das schon seit Anfang an - sind die Kinder und gute Eltern zu sein. Nur weil ich jemand kennen gelernt habe bin ich nicht mit der rosaroten Brille unterwegs und verdränge und vergesse alles um mich rum.
Zitat von Butterblume63:Stelle dich mental darauf ein, wenn sie bemerkt, dass es mit der Neuen was dauerhaftes wird kann es unschön werden.
Ich erzähl euch jetzt mal etwas total verrücktes. Ich habs meiner NF gestern gesagt.
Und sie hat sich gefreut für mich. Hat mich umarmt und gesagt, es ist schön, dass es mir endlich wieder gut geht! Wollte wissen wer das ist usw. - hab zwar abgeblockt und gesagt, es geht sie nix an, aber das Verhalten gestern war offen und ehrlich.
Sie war gestern hier, weil wir die Steuererklärung machen mussten. Sie hat zwar angeboten, dass sie sich drum kümmert, ich wollte ihr aber nicht meine Unterlagen überlassen. Also haben wir gesagt wir machens gemeinsam.
Haben dann zu Fuß die Kids vom Kiga abgeholt.
Da hat sie das Gespräch gesucht und das war wirklich ehrlich und offen. Ich bin für sie ein toller Mensch, den sie in ihrem Leben nicht missen möchte - ihre Gefühle, ihre "Midlife-Crisis", das Ausbrechen aus dem alten Leben versteht sie selbst noch nicht so ganz, sie wollte nie in die Fußstapfen ihrer Mutter treten, auch warum sie so an Next hängt kann sie sich selbst nicht erklären - Fakt ist: Gefühle für mich sind nicht mehr da, so gern sie es auch erzwungen hätte. Aber freundschaftlich, menschlich möchte sie mich nicht missen. Warum diese Ehrlichkeit nicht einfach ein paar Monate eher? Naja, sie musste das alles selbst rausfinden und hat gemerkt, es funktioniert einfach nicht mehr. Deshalb dieses Unwohlsein wenn sie hier war, das reflexartige flüchten usw.
Sie meinte, es tut ihr unglaublich leid, was sie mir das Jahr über angetan hat und ich hätte das nie verdient. Ein Stück weit hilft es auch ihrem schlechten Gewissen, mich jetzt wieder lachen zu sehen.
Sie meinte, wenn ich mit der Bekanntschaft oder irgendwem anderen was anfangen sollte, hab ich ihren Segen - solang sie mit den Kids gut umgeht und mich glücklich macht. Und es wär ihr Recht wenns keine Eifersuchtsdramen zwischen ihr und meiner Next gibt in Zukunft. Sie würde meine Bekanntschaft gern kennenlernen.
Ich hab dann irgendwann gefragt, ob sie psychisch noch ganz fit ist, was das soll. Und dass ich ihr schon länger kein Wort mehr glaube, dass aus ihrem Mund kommt.
Sie meinte, das sei vollkommen nachvollziehbar, sie meint es aber wirklich so, wie sie es sagt.
Ich wäre schlauer als sie weil ich das langsam angehen lass und mich nicht so reinstürze wie sie.
Dann wollte sie mir von Beziehungsproblemen mit ihrem Next erzählen - hab dann abgeblockt und meinte, den Mist will ich nicht hören. Da meinte sie, ich soll die Schuld nicht ihm geben. Ich hab nur geantwortet, dass ich genau weiß, wen ich dafür verantwortlich mache und dass er halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort war - der Unmensch aber sie ist und ich darüber nix wissen will. Ich werd mit Sicherheit nicht unterm Weihnachtsbaum mit ihr, Next, Nextin, allen Kindern usw. sitzen.
Hab ihr auch erklärt, dass selbst wenn Next nicht die Schuld an der Misere trägt, ich diesen Menschen nie wieder sehen oder hören will. Und wenns die Kinder net gäbe wär sie schon längst mit in der Versenkung verschwunden, mir aber wichtig ist, vor den Kids als gute Eltern zu funktionieren.
Ich meinte, mit NextNext sieht das vielleicht anders aus - aber so auf keinen Fall.
Dann hat sie von ihrer Kindheit angefangen, wie sie mitbekommen hat, wie ihr Papa und ihre Mama sich über Geld und Umgang etc. vor ihr gestritten haben - das will sie auf keinen Fall. Sie will freundschaftlich gute Eltern sein ohne Streit und ohne Ärger.
Sie wollte das alles nie aber man muss das beste aus der jetzigen Situation machen. Sie will mir nix schlechtes etc.
Hab das Gespräch dann beendet und sie zur Tür beglitten. Da hat sie mich lange umarmt und mir alles gute gewünscht.
Ich meinte nur, dass ich weiterhin Distanz möchte.
Ich bin jetzt an einem Punkt, an dem ich sie nicht zurück will. Klar - vergessen ist das alles, was dieses Jahr passiert ist, nicht.
Und nachdem sie oft sehr instabil war, ist es natürlich nicht klug, nur auf das zu vertrauen, was sie den lieben langen Tag so von sich gibt.
Aber: wenn ihr in meiner Haut gesteckt hättet gestern und das alles genauso erlebt hättet wie ich, dann würdet ihr definitiv sagen, dass es in dem Moment genau das war, was sie gefühlt hat.
Und ich habe gerade die Möglichkeit, ziemlich schnell auf Freundschaft umzuschalten. Ich denke, ich werds versuchen. Besser kann man die aktuelle Situation für die Kinder nicht lösen.
Zitat von Gast2000:Ich denke, ihm wurde jetzt von verschiedenen Usern mehr als deutlich benannt was er zu seinem eigenen Schutz
und Sicherheit machen sollte (muß). Das ist sicher bei ihm angekommen, ich befürchte jedoch er wird das auch
jetzt wieder verdrängen und nicht wahr haben wollen. Hinzu kommt bei ihm eine gewisse Beratungsresistenz in
Kombination mit eigenen Fehleinschätzungen.
Ich finde das ehrlich gesagt langsam mühselig, jeden Tag wenn ich mich hier einlogge, dieselben Texte und Wörter von den selben Leuten zu lesen. Leute - ich bin nicht doof. Ich bin aber wohl irgendwie ein Typ Mensch, der es jedes mal schafft, dass Expartner danach unbedingt eine gute Freundschaft mit mir wollen. Exfreundin war ja auch schon öfter Thema hier im Thread, und auch deren Vorgängerin steht nach wie vor in engem Kontakt mit mir. Ich weiß jetzt nicht ob das gut oder schlecht ist - aber anscheinend ist mein Talent, aus Beziehungen Freundschaften zu machen...
Ich bin nicht beratungsresistent, ich zieh mir meine Infos schon raus aus euren Beiträgen. Wie gesagt, Notar ist im Gespräch.
Und z.B. das mit dem wenn sie jetzt wirklich schwanger wäre:
Darauf hab ich sie auch angesprochen und hab ihr erklärt, dass ich rechtlich solang wir verheiratet sind erstmal der Vater wäre.
Das war ihr gar nicht bewusst, soweit würde sie gar net denken, sie will auf gar keinen Fall ein Kind, wär sie schwanger würde sie definitiv abtreiben - sie hat wohl nur ihre Periode etwas später bekommen.
Zitat von JustSmile:FD hat am 28.08. geschrieben, dass der Anwalt raus ist und sie sich um eine notarielle Vereinbarung kümmern wollen. Das wurde ihm seitdem auch noch ungefähr 250 Mal gesagt.
Ich nehme an, er hat es zur Kenntnis genommen
Aber warum sollte er, wie von Gast2000 hier empfohlen, jetzt auf einmal eine harte Linie fahren? Soweit von ihrer Seite jetzt kein weiterer Blödkram kommt, würde ich den Ball flachhalten, bis alles in trockenen Tüchern ist. Wenn die Elternebene jetzt stabil ist, warum diese gefährden?
Sind zwar die meisten auf der anderen Seite - aber ich seh das nach wie vor milder als manch andere. Ich denke, der aktuell eingeschlagene Weg scheint zu funktionieren.
Zitat von JustSmile:vielleicht haben wir uns früher an Heiligabendvormittag mal in Kulmbach getroffen.
Da bin ich ja jetzt noch ab und an mal - nicht jedes Jahr, aber ab und zu

Wobei das früher schon irgendwie verrückt war. Wie oft lagen mein Bruder und ich knülle unterm Christbaum

seltsame Tradition.
Kommst du auch aus der Ecke? Und Weihnachtsfeiertage dann die Nächte im Inside und Halifax verbracht
Zitat von Andy17:Next wird immer mehr der neue Lebensmittelpunkt
Ich glaube nicht.... Sie meinte gestern schon wieder, dass es kriselt usw
Aber ob jetz der oder ein anderer oder wie auch immer...
In ihrem neuen Job scheint es ihr wohl zu gefallen, im alten Job (die Abend- und Wochenendschichten) wird sie wohl ab Oktober befördert - mehr Home Office, keine Abende mehr und mehr Geld - scheint zu laufen bei ihr. Wird sie wohl bald tatsächlich auf eigenen Füßen stehen können - so wie sie es will.
Zitat von vollhorst:Es ist gut vorbereitet und handlungsfähig zu sein, aber es muss nicht immer der GAU-Modus unterwegs sein. In vielen Fällen klappts auch ohne große Eskalation.
Wie gesagt. Notariell werden wir das aufsetzen. Mehrere Schriftstücke und meine eigenen Aufzeichnungen belegen das Wechselmodell - das worauf es mir wirklich ankommt. Dadurch ist der Kindesunterhalt auf jeden Fall im Rahmen.
Der Ehegattenunterhalt muss - je nach Auslegungsweise und Bundesland und Ehedauer - entweder das Trennungsjahr oder bis zur Scheidung gezahlt werden, falls man den einklagen würde.
Das Trennungsjahr ist anwaltlich datiert auf den 1.3. - also in 5 Monaten rum.
Sollte da was kommen gibts halt am 2.3. die Scheidung - oder aber es läuft wie bisher ohne Titulierung und ohne großen Streit.
Sie hat mich gebeten, sie finanziell bis zum Oktober zu unterstützen, der Umzug kommt ja auch noch dazu.
Dann möchte sie weitgehend auf eigenen Beinen stehen. Nur das Kindergeld bräuchte sie und eben wir beide Steuerklasse 2, um selbst für alles sorgen zu können. Hey, das ist doch okay!
Fahrwasser ist doch gut zurzeit. Ich bin endlich emotional aus der Kiste draußen und natürlich regel ich die finanziellen und rechtlichen Aspekte - deshalb ja die Absprache mit Notar.
Anscheinend funktioniert es aber wirklich so, dass sich in einiger Zeit eine gute Eltern-Freundschaft entwickeln könnte.
Ich denke, es könnte schlechter sein.
Was da alles gelaufen ist mit Lügen, Hintergehen, Streiten und was es da noch so alles an Verfehlungen und Übergriffigkeiten gab (werd z.B. nie das "belauschte" Gespräch in der Badewanne vergessen - gewisse Dinge haben sich echt eingebrannt) sorgt dafür, dass ich sie als Person in meinem Leben eigentlich nicht mehr will. Ich muss aber, da wir Eltern sind.
Jetzt kann ich entweder künstlich Distanz schaffen, sie das Haus bei Kindesübergabe nicht mehr betreten lassen, wieder neue Streitpunkte schaffen oder einfach fünfe grade sein lassen, weiterhin normalen Umgang mit ihr pflegen und mich darüber freuen, dass sie mir ansonsten emotional egal ist.
Ihre Worte waren: was ist bei uns schon normal, so eine Trennung gabs bestimmt auf der ganzen Welt noch nicht.
Ich sag ja. Psycho.
