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5 Jahre Ehe, 2 Kinder, jetzt Trennung - total am Boden

T
Zitat von Familiendaddy:
Aber warum denn, wenn sie zuhause bleibt, weil sie ein anderer Mann geschwängert hat? Was hat das denn mit UNSERER gescheiterten Ehe zu tun? Ich kann an gewissen Punkten das deutsche Familienrecht absolut nicht nachvollziehen.


Das Deutsche Familienrecht ist in erster Linie dazu da den Deutschen Staat möglichst schadlos zu halten (er muss schon in die Bresche springen bei nicht leistungsfähigen Unterhaltspflichtigen) Außerdem gibt es ein großes Interesse bei Anwälten und Notaren die Situation so aufrecht zu erhalten wie sie ist, denn es ist eine sichere Einkommensquelle, geschieden wird immer. Warum wohl blockieren große Interessensverbände jegliche Reform? Ergänzend hinzu dass die Jursiten überproportional häufig im Budnestag sitzen. Von der Frauenlobby ganz ganz zu schweigen, da könnt ich mich stundenlang drüber auslassen.

Zitat von Familiendaddy:
AKTUELL geh ich davon aus, dass sie nach wie vor an einer guten Elternebene interessiert ist - suggeriert zumindest ihre ständige Kontaktaufnahme zu mir wegen Geburtstagsgeschenk, Gesundheit der Kids usw.. Ich hoff das bleibt so.


Ihre (prekäre) Situation spielt da mit Sicherhiet auch hinein. Die Notwendigkeit bestimmt das Mind-Set. Sei weiterhin auf der Hut. Lass dich über die Elternebene hinaus auf keine verpflichtungen ein. In meinen Augen unterstützt Du sie eh schon in viel zu vielen Bereichen über die Maßen.

x 1 #3826


B
Zitat von Sliderman:


Ist leider so Daddy, Unterhaltspflichtig auch in Zeiten ferner Not

Wäre dann nicht der Erzeuger des Kindes in der Pflicht? Die " Not" entstand dadurch, daß sie auf Grund der Geburt des Kindes da rein gerutscht ist. Wird vor Gerichten nicht die Situation heran gezogen die bis jetzt geherrscht hat?

x 3 #3827


A


5 Jahre Ehe, 2 Kinder, jetzt Trennung - total am Boden

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T
@Butterblume63

Die Situation ist, dass die beiden verheiratet sind....

Auch hier könnte man was ändern, wenn man bei jedem geborenen Kind einen DNA Test zur verpflichtung macht. Aber auch hier hat die gesellschaft kein Interesse, allen voran die Frauenlobby.

x 3 #3828


M
Ein DNA Test würde hier auch keine Abhilfe schaffen, da der Auslöser der Not/Arbeitsunfähigkeit keine Rolle spielt. Ein Kind zählt genausoviel wie zB eine schwere Krankheit. Für beides kann der Ehemann ja nix, zahlen muss er trotzdem.

x 2 #3829


S
Zitat von Butterblume63:
Wäre dann nicht der Erzeuger des Kindes in der Pflicht? Die " Not" entstand dadurch, daß sie auf Grund der Geburt des Kindes da rein gerutscht ist. Wird vor Gerichten nicht die Situation heran gezogen die bis jetzt geherrscht hat?


Genau deshalb muss Daddy jetzt schnell und kompromisslos handeln. Wird das Kind ehelich geboren , wirds schwerer.
Auf die Lippenbekenntnisse von NF sollte er nichts mehr geben.
Sie ist ne Zeitbombe!

x 4 #3830


M
Zitat von Sliderman:

Genau deshalb muss Daddy jetzt schnell und kompromisslos handeln. Wird das Kind ehelich geboren , wirds schwerer.
Auf die Lippenbekenntnisse von NF sollte er nichts mehr geben.
Sie ist ne Zeitbombe!

Meines wissens ist da nix mehr zu machen. Sie wird über Jahre nicht arbeitsfähig sein. Das wirkt sich auf den nachehelichen Unterhalt definitiv aus.

x 2 #3831


P
Zitat von MelanieMurr:
Der Punkt ist, dass IHR verheiratet wart.


Ne, sie sind noch verheiratet.

Zitat von MelanieMurr:
verlängert sich der nacheheliche Unterhalt ggf für immer.


Ne, da verlängert sich nichts. Zb, mein nach ehelicher Unterhalt wird auch definitiv nicht länger als 3 Jahre laufen.
Liegt am Alter der Kinder. Meine jüngste geht dann schon längst zur Schule, heißt ich könnte theoretisch mehr Stunden arbeiten.

Alles kann, muss aber nicht.

Zitat von Familiendaddy:
Aber warum denn, wenn sie zuhause bleibt, weil sie ein anderer Mann geschwängert hat? Was hat das denn mit UNSERER gescheiterten Ehe zu tun? Ich kann an gewissen Punkten das deutsche Familienrecht absolut nicht nachvollziehen.


Also, ich hab das ja durch.
Ich war schwanger von meinem heutigen Freund ( habs nicht bekommen) und bin noch immer leider verheiratet ( zieht sich wegen Corona auch bei mir).

ProFamilia und deren Anwalt der darauf spezialisiert ist, solche Fälle zu händeln, haben mir da gut geholfen. Und wie gesagt, KANN sein dass du trotzdem Nachehelichen Unterhalt zahlen musst. Kann auch sein dass es nicht so weit kommt, weil sie "theoretisch" einen neuen Versorger hat.

Genau das ist es ja, es hat NICHTS mit eurer gescheiterten Ehe zu tun. Dass ist der Punkt.

Es ist nicht fair, ich weiß. Aber wat will man da machen...

x 2 #3832


M
Puma, nach den 3 Jahren biste halt dann seltsamerweise krank;-)
Also nur ggf..
Kenne einige Frauen, die nie mehr einen Handstrich getan haben beruflich.

Vieles kommt jetzt leider darauf an, was die 2 Erzeugerpfosten belieben zu treiben... Traurig
Und das hört sich nicht gut an und ist sicher nicht zum Vorteil des TE.

x 2 #3833


Familiendaddy
Zitat von MelanieMurr:
die 2 Erzeugerpfosten


Danke trotzdem für den Lacher Mr. Green Galgenhumor muss auch sein.

x 1 #3834


P
Zitat von MelanieMurr:
nach den 3 Jahren biste halt dann seltsamerweise krank;-)
Also nur ggf..
Kenne einige Frauen, die nie mehr einen Handstrich getan haben beruflich.


Gott sei Dank kenne ich solche Frauen nicht. Die würde ich definitiv nicht als Freundinnen haben wollen.

Jetzt mal ehrlich, ich kenne nur Frauen die sich danach sehnen, nach der Elternzeit wieder arbeiten zu können. Man ist ja noch Mensch und nicht nur Windel Akrobat.

Ich war so froh als ich wieder arbeiten war. Ich könnt nicht ohne, man braucht doch ne Ausgabe und nicht nur ne Mutter sein. Dass reicht mir nicht.

Was ihr so für Frauen kennt, verrückt. geschockt

Zitat von MelanieMurr:
Vieles kommt jetzt leider darauf an, was die 2 Erzeugerpfosten belieben zu treiben...


Schlimmstenfalls is definitely andere Knecht schlau und erkennt erstmal die Vaterschaft nicht an. So was zieht sich wohl auch...

x 1 #3835


S
Zitat von PuMa:
Was ihr so für Frauen kennt, verrückt.


Davon gibt es leider genug!

x 1 #3836


Familiendaddy
So hab mit meiner Anwältin telefoniert.
Härtefallscheidung sieht sie die Hürden als zu groß an - allerdings liegen wir mit Trennung im Januar auf alle Fälle so, dass wir die Scheidung vor Geburt des Kindes locker durchbekommen.
Sie schickt mir eine Email mit allen wichtigen Antworten auf meine Fragen und allen Daten und Fakten, die sie von mir für den Scheidungsantrag benötigt, den sie dann sofort fertig macht mit Vermerk auf Dringlichkeit bzgl. der Schwangerschaft.
Auf meine Frage bzgl. des nachehelichen Unterhaltes und auch aufgrund der Arbeitsunfähigkeit meiner Exfrau hat sie abgewunken - da soll ich mir keine Gedanken machen, vor allem da sie ja jetzt Vollzeit arbeitet bzw. im Beschäftigungsverbot auch bis zur Scheidung für Vollzeitarbeit bezahlt wird.
Scheidungskosten würden sich grob nach meinen Angaben auf 3400 Euro berechnen - durch zwei geht das sogar.
Sie schickt mir noch eine Mustervereinbarung mit für die Aufteilung der Anwaltskosten bei einvernehmlicher Scheidung.
Dann hat sie mir noch einige weitere Ratschläge mitgegeben - unter anderem hat sie davon abgeraten, Unterhalt oder Umgangsthemen mit in die Scheidungsverhandlung zu nehmen. Das kostet dann locker den Faktor 150% zusätzlich, da dann zwei Anwälte notwendig sind, Streitwert steigt usw.
Außerdem verliert man dadurch jede Flexibilität im Umgang, den wir aktuell ja handhaben.
Solange wir nicht auf richterliche Urteile angewiesen sind und das untereinander so klären können, hat sie mir geraten, das so beizubehalten.
Das bekomm ich alles dann noch schriftlich von ihr.

Werde meine NF heute darüber informieren.

x 11 #3837


meineMeinung
Wäre super, wenn das alles so läuft.
Jetzt spätestens sollte den Meisten klar sein, dass der Weg, den Daddy gewählt hat, richtig war. Es gab andauernd Rück- und Nackenschläge, aber alles in allem blieb der Umgang der Beiden, vor hinsichtlich der Kinder, einigermaßen vernünftig. Wäre Daddy von Anfang an auf Krawall gebürstet gewesen und hätte eine harte Linie durchgezogen, wäre die NF vielleicht bei einem aggressiven Anwalt gelandet und man hätte Daddy das Fell über die Ohren gezogen. Außerdem hätte man alles so weit raus zögern können, dass er das Kind rechtlich auch noch an der Backe gehabt hätte

x 4 #3838


T
Abwarten....

x 1 #3839


Gorch_Fock
Die Gesamtkosten kann ich so bestätigen Daddy. Diese kann man am Schluss teilen und gut ist. Zwei Anwälte haben Vorteil, dass die Scheidung sofort rechtskräftig wird. Ansonsten vergeht noch ein Monat. Eine notarielle Vereinbarung hätte die Kosten noch weiter gesenkt aus meiner Sicht (Notar rechnet nur einmal ab, egal wie hoch der Aufwand), der Weg deiner RA ist aber gut für Eure Situation.

x 1 #3840


A


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