Familiendaddy
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HA! Ich hab nen Button gefunden, damit ich den alten Editor benutzen kann - jetzt werd ich glaub ich wirklich alt. Aber so komm ich besser zurecht
Zitat von Vicky76:Trotzdem ist es gut, dass die Trennung früh war, auch wenn du traurig darüber bist.
Kleine Kinder können besser , mit einer Trennung umgehen.
Und ihr lernt gut, als getrennt lebende Eltern , mit der Situation umzugehen.
In der Pupertät ist es wirklich wichtig, dass ihr zusammen arbeitet, sonst gibt es nur Chaos.
Du sprichst jetzt von der Trennung von NF, oder?
Ich denke auch, dass die Kids so in dieser Konstellation groß werden und sich genau wie NF und ich damit arrangieren können.
Wenn sie erstmal 12 oder 15 sind ist das ganze glaub ich viel, viel schlimmer!
Auch wenn meine Tochter heute schon wieder davon angefangen hat, warum Mama nicht mehr hier wohnt usw.
1,5 Jahre später arbeitet das immer noch in ihr.
Zitat von EineMitleserin:Kleinkinder sind hart. Ich habe von der Sorte auch mehrere. Aber auch die Pubertät ist nicht einfach. Während du dir im Kleinkindalter Pausen wünschst und vor lauter Papa-Rufe das Ohr blutet, lechzt du nach ein wenig Aufmerksamkeit wenn du vom Teenie abgeschrieben bist.
Das hab ich mir heut verinnerlicht. hatte nen Sche*ß-Tag. Und die zwei haben mich heut so gefordert, ich musste mich echt sooo zwingen nicht genervt zu sein.
Keine Sekunde für mich, das hätte ich heut wirklich mal gebraucht. Aber sie sind andererseits auch so herzig und lieb. Das tut auch irgendwie gut. Genauso diese bedingungslose Elternliebe. Haben heut glaub ich gemerkt, dass ich emotional von der Rolle bin. Hab quasi alle 20 min gehört "Papa? ich lieb dich!". Das ist toll.
Aber der "Papa-Klicker" war heut auf Maximum - bin echt völlig durch und froh, dass beide grad schlafen.
Trotzdem: Das Thema Teenie ist glaub ich um einiges schwieriger als das Thema Kleinkind. Bin gespannt was da in 10 Jahren so auf mich zukommt.
Zitat von PuMa:Mach dir doch mal Gedanken darüber, was du jetzt oder irgendwann gern tun würdest. Was fehlt dir? Was möchtest du noch erreichen? Oder reicht dir alles so wie es ist?
Vllt möchtest du etwas verändern? Etwas mehr oder etwas weniger?
Solche Gedanken macht man sich glaub ich automatisch.
Ich mein was will ich erreichen - Hauptsache den Kindern gehts gut und wenn möglich mir auch.
Gute Elternbasis, irgendwann mal jemand finden, der mich einfach so liebt wie ich bin und für diejenige ich dasselbe empfinde (auch wenn ich mir das grad einfach nicht vorstellen kann).
Mehr will ich nicht eigentlich. Materielles ist mir da nicht wichtig - hab eh soviel.
Klar - wenn ichs mir aussuchen könnt, nen V8 Mustang in paar Jahren, das wär cool
Aber darum geht es mir schon laaaaaange nicht mehr. Hauptsache alle gesund und zufrieden.
Hab ja eh schon so viel. Wohn in einem schönen Mietshaus, hab nen gutbezahlten, leichten Job, tolle Kollegen, tolle Freunde, tolle Kinder. Kein Streit mit NF.
Aber ich hab heut einfach ne blöde Phase.
Zitat von PuMa:Wäre es nicht der perfekte Zeitpunkt für ne Vater Kind Kur? Jetzt mit dem neuen Baby bei der Mutter. Mal überlegt?
An sowas hab ich noch nie in meinem Leben gedacht. War vor 28 Jahren mal an der Nordsee auf ner Kur für mein Asthma - für mich ist Kur immer so negativ belastet irgendwie.
Aber ich werd mich evtl mal drüber informieren.
Vielleicht ist das ja doch was Gutes.
Zitat von PuMa:Zum Haus, das kenne ich. Ich habe mich längst davon verabschiedet einen perfekten Garten zu haben wie meine Nachbarn
Ehrlich gesagt hab ich letztes Jahr den Garten komplett verkommen lassen - bin ja davon ausgegangen, dass ich aus dem Haus raus muss und hatte keine Lust mehr, mich drum zu kümmern.
Aber jetzt dieses Jahr mit neuem Schwung sieht er echt top aus. Neue Hortensien, Pavillon, zumindest ein bisschen weniger Unkraut
Und wenn du mit zwei Kids, drei Katzen mal drei Tage beschließt, keinen Haushalt zu machen - dann hast du danach echt n Problem und brauchst ne Grundsanierung.
Zitat von PuMa:Das ist nur dein empfinden. Deinen Kindern ist es egal wie und wo du wohnst, solang du da bist.
Im Grunde weiß ich das. Aber so ne Grundordnung brauch ich einfach auch für mich.
Ich pack das nicht, wenn ich im Wohnzimmer Katzenhaarbüschel hab wie diese vorbeifliegenden Büsche im wilden Westen, wenn überall Lego rumliegt, da ist Apfelschorle ausgekippt und klebt, da ist ne Ameisenstraße quer von der Terrasse durchs Wohnzimmer, unterm Tisch liegt noch n halber Toast vom Frühstück, in der Mikro steht n drei Tage alter Teller Nudeln der schon angesetzt hat, die Spüli riecht nach "schalt mich endlich an" - des geht halt nicht.
Also es ist schon so, dass ich wenn die zwei im Bett sind noch 1-2h Haushalt vor mir hab um das Nötigste zu erledigen. Das ist normal, aber sonst teilt man sich sowas halt auf, und ich mach das halt immer allein. Auch wenn man unmotiviert ist und am Liebsten gar nix mehr tun würde - die Brotzeiten für die Kids schmieren sich nicht allein. Also vieles muss halt einfach sein.
Ich bin 40h in der Woche Arbeitnehmer und zusätzliche 40h Hausmann. Das wär aber auch in ner kleineren Wohnung nicht viel anders - marginal vielleicht.
Hab heute "erpresst" mit Spielplatz und halbe Stunde Schaukel anschubsen, wenn sie mir helfen, ihre Zimmer aufzuräumen und die Wäsche mit einzusortieren. Selbst zu dritt 2h Arbeit.
Freizeit - was ist das?
So. Gestern war ein cooler Nachmittag. Haben im Wendekreis die Grills und die Bierbänke zusammengeschoben und bis abends gegrillt, getrunken, Spaß gehabt. Alle Kids sind mit ihren Fahrzeugen rumgefahren, hatten noch Besuch von ehemaligen Nachbarn (diejenigen, durch die ich meine Anwältin erhalten habe), war ein super schöner Abend (bis das Gewitter mit Hagel uns n Strich durch die Rechnung gemacht hat). Das war cool!
Heute ist aber so ein Tag, ich bin morgens schon aufgewacht mit mieser Laune. Weiß noch nicht mal genau warum.
Hab alle 720 Fotos von meiner Exfreundin in nen separaten Ordner auf meinem Handy verschoben, damit sie nicht mehr in meinem normalen Fotoalbum auftauchen. Ende vom Lied ist, dass ich von früh bis Abends diese 720 Fotos durchscroll.
Ich les alte Nachrichten und versuch irgend nen Quatsch zu interpretieren, bin echt am Kämpfen.
Ich würd so gern IRGENDWAS von ihr hören. Oder sie mal sehen.
Ich hab noch nie jemand aktiv blockiert oder aus meinem Leben so rauslöschen müssen. Das kann ich echt nicht wirklich gut - Menschen loslassen, die mir wichtig sind.
Ich quäl mich damit irgendwie eher selbst. Ihr wirds auch nicht gut gehen dabei, aber sie wirds bestimmt besser wegstecken als ich.
Aber ich würde trotzdem gern wissen, ob alles ok is bei ihr.
In 2 Wochen geht sie aus ihrem Haus raus.
Ich wüsste auch gern, wie es ihrer Tochter geht. Und ihrer Familie.
Ich weiß, dass es keinen Sinn macht und dass ich es so wie ich es grad mach vermutlich richtig mach.
Aber es fühlt sich trotzdem so falsch an. Ein bisschen könnt ich ja haben und so dumm das klingt - Ein bisschen ist ja besser als gar nix sagt mein Herz. Mein Hirn weiß natürlich dass das Quatsch ist.
Hab gestern mit ner Freundin mal diesen Thread hier zusammen zerlegt.
Ich schreib seit Februar fast im Wochentakt dasselbe - und bin so oft auf die Schnauze mit ihr gefallen. Warum krieg ich es nicht hin, vernünftig loszulassen? Warum geht das nur wenn ich mich aus Vernunft dazu zwinge?
Und jetzt - 10 Tage ohne Kontakt, also wirklich Null - das gab es halt noch nie. Und es fühlt sich wie Folter an.
Kein "ich hol mir meinen Mann zurück" "ich vermiss dich und kann nicht ohne dich" usw - ich hab keine Ahnung was sie denkt oder fühlt.
Bin heut abend etwas out of order deshalb. Hoffe, morgen früh sieht die Welt wieder "logischer" und "rationaler" aus.
Ich setz mich jetzt mal an die frische Luft und versuch, meinen Schädel wieder in die richtige Spur zu bekommen. Ist ja nicht mehr normal heute...
Bis denn!
bei mir ging es einige Monate um emotional aus meiner Tox. Beziehung rauszukommen. Und du bist auf einem guten Weg. Hab Geduld mit Dir. In einem halben Jahr sieht es anders aus.