Springfield
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Zitat von paulaner:Und... Betrügen und Hintergehen hat nun mal, ob man es wahrhaben will oder nicht, mit Moral und Wertvorstellungen zu tun.
...mit den Moral und Wertvorstellungen der Betrogenen.
Auf der "Betrügerseite" haben Moral und Wertvorstellungnen oft eine andere Definition. Beispiel: "Ich habe eine Affäre. Das ist zwar nicht gut, aber ich tue alles, damit mein Partner es nicht erfährt. Es würde ihn total verletzen und das möchte ich ihm auf keinen Fall antun, das hat er nicht verdient." Das ist moralisches Handeln auf der "Betrügerseite" in erster Linie.
Die Affäre als solche, ist ja aus Sicht der Betrüger, komplett von der Hauptbeziehung entkoppelt, hat mit dem Partner rein gar nichts zu tun. Deshalb greift hier ein moralischer Ansatz dem Partner gegenüber eher selten. Mit dem moralischen Ansatz des Betrügers sich selbst gegenüber, kommt er zumindest anfänglich ganz gut zurecht, sonst würde er ja keine Affäre eingehen bzw. eingehen können.
(Ich verwende die Worte "Betrüger" und "Betrogene" wertfrei und stelle mich weder auf die eine, noch auf die andere Seite.)