Zitat von aquarius2:Leider frißt sie sowas in sich rein, statt mit anderen zu reden.
Ja so ist es und so war sie schon immer. Sie hat schon immer alles in sich reingefressen - egal worum es ging. Letztendlich bräuchte sie wohl noch eher einen Psychologen als ich!
Das Ding ist halt, es geht gerade sehr viel kaputt - und ich glaube nicht, dass sie sich dessen wirklich bewusst ist.
Ich denke auch, dass ihr irgendjemand die Augen öffnen müsste sodass sie erkennt, dass sie eigentlich alles hat und alles verlieren wird.
Ich glaube auch, dass man sich wieder annähern könnte, wenn sie ihre Probleme beim Namen nennen würde!
Natürlich werde ich mein eigenes Ding durchziehen und offen für alles Neue sein. Aber auf der anderen Seite ist es auch so, dass ich mit meiner Frau so viel hatte was ich bezogen auf die Familie noch nicht aufgeben möchte!
Aufgrund dessen weil wir ja Kinder zusammen haben werden wir so oder so immer im Kontakt bleiben und diverse Feste oder Termine gemeinsam wahrnehmen (müssen). Ich stell mir das so vor, dass wir irgendwann mal auf einer Parkbank o.ä. sitzen und unsere Kindern beim Spielen zuschauen (daran ist im Moment sicherlich nicht zu denken).
Und dann werde ich ihr die Frage stellen: "Sag mal, warum warst du in unserer Ehe nicht mehr glücklich? Was hat dir gefehlt? Lass uns mal konkret darüber reden". Ich hoffe halt, dass sie irgendwann "ihr" Problem erkennt und sich mir dahingehend öffnen kann.
Und vielleicht findet man dann eine Basis worauf was komplett Neues entstehen kann, da sie erkennt was sie drumherum eigentlich alles hatte.
Ich denke so ein Gespräch ist vielleicht erst in einem halben Jahr oder Jahr möglich. Ich hoffe halt, dass sie irgendwann mal zum Nachdenken kommt und selbst merkt dass sie eigentlich mehr an ihr als an mir arbeiten muss.
Wir haben uns nie gestritten. Sie hat immer alles, und auch schon als Kleinkind, versucht alles mit sich selbst auszumachen. Ich denke auch, dass sie mit ihrer Freundin nicht wirklich über ihre Probleme geredet hat weil diese sie auch mehr mit ihren Problemen "belästigt" hat.
Denn das, was sie mir vorgehalten hat, sind ja alles nur Reaktionen meinerseits weil ich merkte, dass sie sich entfernt hat.
Ich fasse also für mich zusammen, dass ich auch mal Frieden mit der Sache finden kann:
1. Wahrscheinlich hat sie ein größeres psychisches Problem als ich?
2. Das was sie mir vorgehalten hat sind nicht die Ursachen des Scheiterns der Ehe sondern eher Folgen ihrer Entfremdung von mir
3. Sollte sie aus dem "Schlaf erwachen" - wie auch immer - hoffe ich dass man dann eine Basis findet worauf sich durchaus nochmal was aufbauen lässt. Aus meiner Sicht liegt die Wahrscheinlichkeit bei 0,5%...
4. Ich werde dennoch loslassen um mein eigenes Glück zu finden.