Zitat von Luthien:Auch ein Herr in der Lebensmitte (oder so) kann mal in Versuchung geraten

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Und nach fast 30 Jahren Ehe trägst du keine rosarote Brille mehr - die hast du höchstens in den ersten Jahren der Verliebtheit. Aber du solltest wissen, dass die Verliebtheit nicht bleibt, sondern dass eine Änderung vonstatten geht - ein ganz normaler Vorgang...
Ich stimme dir insofern zu, liebe
Luthien, als dass nach 30 Jahren Ehe nicht alles mehr so ist wie am Anfang der Ehe. Veränderungen bleiben nach so langer Zeit nicht aus. Aber in einer gut funktionierenden Ehe reden die Partner über veränderte Sichtweisen, Gefühle, Bedürfnisse...
Wenn ein Partner "ausbricht" und seine Bedürfnisse an anderer Stelle, mit einer anderen Person zu befriedigen versucht,gibt es ein Problem, das es zu ergründen gilt. Die Augen zu verschließen und sich zu sagen, das war nur ein einmaliger Ausrutscher, ist nicht der richtige Weg. Denn wenn du die Augen wieder öffnest, sind die Probleme immer noch da. Und damit verschwindet die "Garantie", dass es nicht doch wieder zum Ausrutscher kommt.
Kannst du damit besser leben, wenn er dir sagt, dass es wieder und wieder passieren kann?
Wo bleibt dann das Vertrauen?
Und wenn Vertrauen nicht zu eurer Basis gehört, was bildet dann das Fundament eurer Beziehung/Ehe?
Ich möchte es gern verstehen.
