Zitat von Alixe1: sie hat sich zuvor schuldig gemacht wegen "unterlassener Hilfeleistung", um hier bei Straftaten zu bleiben. Sie ist auch nicht unschuldig!
Sie hat sich schuldig gemacht? Wegen "unterlassener Hilfeleistung"? Echt jetzt?
Sie will einmal die Woche Sex und zwar am Samstag.
Er will öfter Sex - und anderen.
Das sind zwei verschiedene Bedürfnisse, die sich erst einmal gleichberechtigt gegenüberstehen, will ich meinen. Bis dahin hat sich kein Mensch "schuldig" gemacht (was für ein Ausdruck).
Dann kann man die Beziehung wegen unterschiedlicher Bedürfnisse sein lassen, man kann sich entgegenkommen, man kann whatever.
Der Weg, den er gewählt hat, war, seine Bedürfnisse woanders zu stillen. Das ist ein Vertrauensbruch. Diesen Vertrauensbruch setzt er jetzt fort, indem er schweigt und sie von falschen Voraussetzungen ausgeht. Zudem hat er sie unter Druck gesetzt, indem er die Beziehung "beendet" hat.
Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil er es damit ja offensichtlich nicht ernst meint. Wenn man etwas beendet, denkt man nämlich nicht gleichzeitig über gemeinsame Wochenenden nach. Es ist also kein Beenden, sondern mehr ein Druckmittel.
Deshalb struggelt sie jetzt herum.
Ab dem Moment der Affäre war das Verhältnis eben nicht mehr ausgeglichen (zwei gleichberechtigte, aber unterschiedliche Bedürfnisse).