Zitat von ElGatoRojo: So wird ihre Auskunftsfreude sicher begrenzt durch ihre Scham, ihre Fürsorge ihn nicht zu sehr zu verletzen und auch durch realen Erinnerungsverlust. Also wird sie ihm schildern was sie glaubt, ihm schildern zu können, ohne dass die Beziehung zu sehr in Schieflage gerät. Mehr kann er nicht erwarten.
Das ist mir auch viel zu absolut.
Das machen sicher viele (die meisten?), aber es gibt eben auch Ausnahmen.
Es kommt bei sowas eben auch sehr darauf an, ob man sicher weiß, wie der Partner auf die Wahrheit reagiert.
Und wenn lemonlime seiner Freundin das glaubhaft versichert, dass "die Wahrheit" nicht das Ende, sondern im Gegenteil ein wichtiger Baustein für einen Neuanfang ist, dann kann das schon funktionieren.
Ich behaupte sogar, dass ein wirklicher Neuanfang eben nur mit absoluter Offenheit funktionieren kann. Es gibt so viele Beispiele von Beziehungen, die auch noch Jahre nach Affären in die Brüche gehen, weil eben so viel unter den Teppich gekehrt wurde, und dieses Nicht-Sicher-Wissen dann irgendwann zu einem richtigen Problem wird.
Und diejenigen hier im Forum, die es geschafft haben, berichten eben alle davon, dass es eben nur mit Offenheit und Ehrlichkeit funktioniert hat. Als Beispiel von Einigen nenne ich mal @Löwin45.
Also ich finde @lemonlime macht das sehr gut. Und ich drücke beiden die Daumen.