frechdachs1
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Zitat von Beatrizza:Du darfst deine Bedürfnisse äußern und dabei stur und unnachgiebig sein. Gerade jetzt! Argumentiere deutlich und kompromisslos ohne Rücksicht auf Verluste. Denn so wie es war, darf es nicht mehr weiter gehen! Wenn dein Mann dich liebt, wird er verstehen, dass du ihn gebraucht hättest. Der AM hat nur eine Lücke gefüllt, die dein Mann hinterlassen hat. Das muss er begreifen.
Sei mir nicht böse, denn du magst in gewisser Weise mit diesen Worten auch Recht haben, dennoch hast du diese Art der Gespräche eben in anderer Form geführt. Dein Mann hat geweint, weil du ihn verlassen wolltest. Er hat nicht geweint, weil du ihn hintergangen und betrogen hast. Glaub mir... diese Tränen sind anders. Ich denke das weiß die TE auch, da sie es grad selbst erlebt. Ich kann nur von mir sprechen, aber in diesem Moment hat man einfach nicht das Recht noch nachzutreten. Das würdest du verstehen, wenn du in dieser Situation gewesen wärst, denn die Verluste hast du da schon durch den Betrug eingefahren.
Dennoch müssen natülich die Gespräche sein und natürlich müssen die Bedürfnisse auf den Tisch. Dennoch muss aufgepasst werden, dass nicht argumentiert wird wie: Weil du mir das nicht gegeben hast, ist es erst so weit gekommen. Da muss man einen Punkt machen, da jeder Mensch selbst in der Lage ist sich Bedürfnisse zu erfüllen. Dafür ist der Partner nicht zuständig. Richtiger finde ich es Wünsche zu äußern. Und dann entscheiden, ob diese Erfüllung finden können. Wenn nicht muss man natürlich schauen, ob es dann nicht sinnvoller ist, diese Ehe zu beenden.
