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Affäre aufgeflogen, Freundin verzeiht

Sunny9

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Ich wollte ihn nie an mich binden mit einem Kind das kann ich sagen. Weil ich die ganze Zeit schon wusste er will kein Kind mehr. Und wollte nie ein Kind mit ihm.

Ich wusste die ganze Zeit wenn es soweit kommt ist er weg also warum sollte ich sowas machen.

Schon alleine das ich nie wollte das er meine Kinder auch irgendwann so beschimpft wie seine.

06.05.2019 17:21 • #46


fengaraki

fengaraki

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Zitat von Sunny9:
Weil ich die ganze Zeit schon wusste er will kein Kind mehr.


Er will kein Kind mehr, aber verhütet nicht?!? Wie dämlich ist das denn bitte schön? Au man, beim Aldi auf'm Grabbeltisch war der IQ aus...

06.05.2019 17:34 • #47


Sunny9


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Ich hab verhütet hat ihn wohl gereicht.

06.05.2019 17:58 • #48


Annalena5

Und warum hat deine Verhütung nicht gereicht? Die Pille und Diaphragmen sind sehr, sehr sicher. War da vielleicht doch ein Kinderwunsch?

06.05.2019 18:27 • #49


Sunny9


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Nein war es nicht... ich hatte keinen Kinderwunsch... auch die pille hat ein leider ein Schlupfloch ich habe mich überall erkundigt wie das sein kann... und meine Ärztin hat es herausgefunden... ob ihr es mir glaub oder nicht aber ich wollte kein Baby... meine Fokus war auf meine Karriere gerichtet... und außerdem wollte ich nie ein Baby mit ihm...

06.05.2019 18:31 • #50


Annalena5

Schlupfloch wäre falsche Einnahme oder Medikamente wie Antibiotika. Aber eigentlich weiß man das auch und handelt entsprechend. Aber das ist jetzt nicht mehr wichtig.

Wie wirst du dich einem Kind gegenüber fühlen und verhalten, wenn du es nicht wolltest und mit dem Vater schon gar nicht. Und Karriere? Welche Möglichkeiten gibt es in deinem Feld? Du hast geschrieben, dass du Obstkisten hebst. Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung hast du? Damit du nach dem Mutterschutz nicht unbedingt in den Schichtdienst zurückgehen musst und vor allem gt genug verdienst, damit dir Stress erspart bleibt und du dich auf dich und das Kind konzentrieren kann. Welche Möglichkeiten gibt es für dich?

06.05.2019 18:42 • #51


Sunny9


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Es gibt auch eine Krankheit die die Wirkung einschränken.

Ich werde es trotzdem lieben es mein Fleisch und Blut.

Ich arbeite seit 10 Jahren in dem Betrieb mein Ziel ist es warengruppenführerin Obst Gemüse zu werden.
Meine Stunden die ich habe können sie mir nicht nehmen. Der Betrieb ist riesig und hat viele Alleinerziehende Mütter und geht auf deren Problematik sehr gut ein. Darüber mache ich mir gar keine Sorgen.

06.05.2019 19:22 • #52


Annalena5

Das klingt super! Und ich finde es immer toll berufliche Ziele zu haben. So bist du für dein Kind ein tolles Vorbild und bleibst nicht stehen. Ich wünsche dir für deine Zukunft wirklich alles Schöne und vergiss den Kindesvater. Ohne ihn wirst du dein Leben weiter gut hinkriegen.

06.05.2019 20:21 • #53


machtlos

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Zitat von Sorgild:

Aber auch von mir Glückwunsch zur Schwangerschaft. Aus eigener Erfahrung kann ich dir versichern, dass ein Leben als alleinerziehende Mutter in diesem, unseren Lande alles andere als einfach ist. Egal, was man dir in diversen Beratungsgesprächen erzählen wird: Als Alleinerziehende hast du eines sicher: Die A-Karte!


G eile S eisse....

In welchem Land hat man es denn als Alleinerziehende einfacher?

Ist man berufstätig, hat man einen Anspruch auf einen entsprechenden Betreuungsplatz für das Kind (ab dem 7. Lebensmonat).
Bei uns wird das höchste Kindergeld weltweit gezahlt.
In keinem anderen Land der Welt gibt es ein so hohes Erziehungsgeld wie in Deutschland.
Hat man Kinder unter 12, die krank werden, erhält man für 12 Tage im Jahr Lohnfortzahlung von der Krankenkasse.
Nur in Deutschland gibt es eine besonders günstige Steuerklasse (II) für Alleinerziehende oder Partner im Haushalt.
Sollte der Kindesvater keinen Unterhalt zahlen, bekommt man Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Unsere Grundschulen sind entweder Ganztagsschulen, oder es gibt Horte.
In vielen Bundesländern wurden die Kindergartengebühren abgeschafft.
Hat man geringes Einkommen, dann kann man ergänzend ALG II oder Wohngeld erhalten.

Könnte ich beliebig ergänzen...

Nicht falsch verstehen, es ist sicher nicht einfach, als Alleinerziehende in Deutschland zu leben. Aber das ist es nirgendwo. Ich behaupt, in KEINEM anderen Land der Welt wird man als Alleinerziehende vom Staat so gut aufgefangen, wie in Deutschland.

Mahlzeit!

09.05.2019 12:23 • #54


Räubertochter007

Räubertochter00.

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Zitat von machtlos:

G eile S eisse....

In welchem Land hat man es denn als Alleinerziehende einfacher?

Ist man berufstätig, hat man einen Anspruch auf einen entsprechenden Betreuungsplatz für das Kind (ab dem 7. Lebensmonat).


ANSPRUCH.... finde den Fehler


Bei uns wird das höchste Kindergeld weltweit gezahlt.
In keinem anderen Land der Welt gibt es ein so hohes Erziehungsgeld wie in Deutschland.

jooo.... die Nebenkosten des Lebens sind aber auch in der Spitzenliga angesiedelt



Hat man Kinder unter 12, die krank werden, erhält man für 12 Tage im Jahr Lohnfortzahlung von der Krankenkasse.

und der AG ist immer hoch erfreut über zusätzliche Krankentage



Nur in Deutschland gibt es eine besonders günstige Steuerklasse (II) für Alleinerziehende oder Partner im Haushalt.

in der unteren Liga der Progressionskurve nich wirklich der Bringer


Sollte der Kindesvater keinen Unterhalt zahlen, bekommt man Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt.

wo die Mühlen langsam mahlen


Unsere Grundschulen sind entweder Ganztagsschulen, oder es gibt Horte.

die Grundschulen? Ganztags? öhm.... ok..... den Hortplatz sollte man allerdings VOR Zeugung des Kindes beantragen



In vielen Bundesländern wurden die Kindergartengebühren abgeschafft.
Hat man geringes Einkommen, dann kann man ergänzend ALG II oder Wohngeld erhalten.

Könnte ich beliebig ergänzen...

Nicht falsch verstehen, es ist sicher nicht einfach, als Alleinerziehende in Deutschland zu leben. Aber das ist es nirgendwo. Ich behaupt, in KEINEM anderen Land der Welt wird man als Alleinerziehende vom Staat so gut aufgefangen, wie in Deutschland.

Mahlzeit!



Mahlzeit

09.05.2019 14:01 • x 1 #55


kuddel7591

kuddel7591

5359
2
4743
@

bei allem Wohlwollen den Alleinerziehenden gegenüber - es hängt AUCH von der Größe der
Betriebe ab, ob alles so "wohlwollend" gehandhabt wird, wie es die Gesetzeslage vorschreibt.
Wir wissen alle, wie geduldig Papier ist.... und das "Recht haben" nicht automatisch heißt, auch
"Recht zu bekommen".

Die Realität sieht in kleinen Betrieben vollkommen anders aus....und da setzen die Chefs das
um, was betriebsrelevant ist - und nicht (unbedingt) Mitarbeiter/innen-freundlich ist. Wer in
kleinen Betrieben Arbeit hat....der hat DA zu sein - egal ob als Alleinerziehende/r oder nicht.
Kleine Betriebe WOLLEN es sich nicht leisten, dass für solche Situationen alleinerziehende Angestellte "durchgezogen" werden, bzw. zusätzliches Personal eingestellt wird.

@machtlos

so motivierend deine Ausführungen sind - die Theorie ist LEIDER "grau"...mehr nicht!
"Bunt" wird Theorie erst, wenn bestimmte Betriebsgrößen vorhanden sind....und wo das
Gesetz tatsächlich greift.

09.05.2019 15:37 • x 1 #56


machtlos

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@Räubertochter :

Man kann sicher alles schlecht reden.

Aber Fakt ist doch, dass die von mir genannten Punkte alle zutreffen. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, aber bei uns bekommen Eltern einen entsprechenden Betreuungsplatz in der Kita, wenn nachgewiesen ist, dass er benötigt wird. Es besteht tatsächlich deutschlandweit ein Anspruch, der auch durchgesetzt werden kann.

Das alles ach so teuer ist, mag wohl stimmen. Aber in unseren Nachbarländern (mal abgesehen von den Energiekosten) ist es auch nicht günstig.

Fakt ist, dass ich als Eltern / Alleinerziehende(r) in Deutschland in Familienangelegenheiten wesentlich mehr Privilegien habe, als bei unseren Nachbarländern.

Wer was anderes sagt, hat m.M. keine Ahnung und will nur stänkern...

09.05.2019 16:09 • #57


machtlos

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Zitat von kuddel7591:
@

bei allem Wohlwollen den Alleinerziehenden gegenüber - es hängt AUCH von der Größe der
Betriebe ab, ob alles so "wohlwollend" gehandhabt wird, wie es die Gesetzeslage vorschreibt.
Wir wissen alle, wie geduldig Papier ist.... und das "Recht haben" nicht automatisch heißt, auch
"Recht zu bekommen".

Die Realität sieht in kleinen Betrieben vollkommen anders aus....und da setzen die Chefs das
um, was betriebsrelevant ist - und nicht (unbedingt) Mitarbeiter/innen-freundlich ist. Wer in
kleinen Betrieben Arbeit hat....der hat DA zu sein - egal ob als Alleinerziehende/r oder nicht.
Kleine Betriebe WOLLEN es sich nicht leisten, dass für solche Situationen alleinerziehende Angestellte "durchgezogen" werden, bzw. zusätzliches Personal eingestellt wird.

@machtlos

so motivierend deine Ausführungen sind - die Theorie ist LEIDER "grau"...mehr nicht!
"Bunt" wird Theorie erst, wenn bestimmte Betriebsgrößen vorhanden sind....und wo das
Gesetz tatsächlich greift.


Du gehst hier lediglich auf den Punkt "blauer Schein für Kinder" ein. In meinem Bekanntenkreis haben alle Kinder und viele sind auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Ich habe allerdings noch nie gehört, dass einer Alleinerziehenden gekündigt wurde, weil sie zwei Tage zu Hause geblieben ist, weil der Säugling krank war.

Ich bin beruflich u.a. dafür zuständig, in unserer Kommune benötigte Betreuungsplätze zu schaffen. Davor habe ich mehrere Jahre im Sozialamt (ALG II) gesessen u. auch mitbekommen, wie gerade alleinerziehenden Eltern unter die Arme gegriffen wurde. Da läuft hier.

In der Schweiz und in den Niederlanden habe ich Verwandte. Die schlackern mit den Ohren, wenn sie mitbekommen, wieviele Sozialleistungen hier vom Staat geleistet werden (Kindergeld, Erziehungsgeld, UHV, etc.).

Allerdings wisst ihr es ja besser. Wenn es hier so schlecht ist, dann probiert mal ein paar Jahre Euer Glück in diversen Nachbarländern. Würde mich interessieren, was da bei rauskommen wird.

Nur die besten Grüße,
Jens

09.05.2019 16:16 • #58


Räubertochter007

Räubertochter00.

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Zitat von machtlos:
Aber Fakt ist doch, dass die von mir genannten Punkte alle zutreffen


korrekt.... mit besagten Einschränkungen

Zitat von machtlos:
Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst



is ja auch geheim... frag Föhni...die kennt den Weg


Zitat von machtlos:
besteht tatsächlich deutschlandweit ein Anspruch, der auch durchgesetzt werden kann.


durchgesetzt per anwaltlicher Vertretung... oder es verzögert sich immens..... dauert also immer


Zitat von machtlos:
Wer was anderes sagt, hat m.M. keine Ahnung und will nur stänkern


genau.... und die Erde is ne Scheibe


noch mal langsam....ich habe Dir nicht widersprochen, nur Einschränkungen aufgezählt.... auch nachweisbare und bekannte Tatsachen.... besonders in Ballungsgebieten mit hochverschuldeten Gemeinden, hohen Mietpreisen und mieser Infrastruktur...jedenfalls hinsichtlich der Vereinbarung von Job und Familie


das Leben ist halt bunt

09.05.2019 16:20 • x 2 #59


kuddel7591

kuddel7591

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Zitat von machtlos:

Du gehst hier lediglich auf den Punkt "blauer Schein für Kinder" ein. In meinem Bekanntenkreis haben alle Kinder und viele sind auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Ich habe allerdings noch nie gehört, dass einer Alleinerziehenden gekündigt wurde, weil sie zwei Tage zu Hause geblieben ist, weil der Säugling krank war.

Ich bin beruflich u.a. dafür zuständig, in unserer Kommune benötigte Betreuungsplätze zu schaffen. Davor habe ich mehrere Jahre im Sozialamt (ALG II) gesessen u. auch mitbekommen, wie gerade alleinerziehenden Eltern unter die Arme gegriffen wurde. Da läuft hier.

In der Schweiz und in den Niederlanden habe ich Verwandte. Die schlackern mit den Ohren, wenn sie mitbekommen, wieviele Sozialleistungen hier vom Staat geleistet werden (Kindergeld, Erziehungsgeld, UHV, etc.).

Allerdings wisst ihr es ja besser. Wenn es hier so schlecht ist, dann probiert mal ein paar Jahre Euer Glück in diversen Nachbarländern. Würde mich interessieren, was da bei rauskommen wird.

Nur die besten Grüße,
Jens


@machtlos

grau ist alles Theorie - das war so, ist so, und wird so bleiben....und die Gesetzeslage kann dabei
zum Ausdruck bringen, was sie möchte.

Es geht NICHT darum, dass einer/m Alleinerziehenden gekündigt wird, wenn ein Kind erkrankt ist.
Es geht vielmehr darum, dass Alleinerziehende dann erst gar nicht angestellt werden (könnten).
Wer will denn eine Absage bei einer Bewerbung als Alleinerziehende/r zu 100 % nachweisen
können, ob die angegebenen Gründe der tatsächliche Grund für eine NICHT-Anstellung waren?

Deinen Interessen und Kompetenzen trete ich bei....und wenn deine Erfahrungen sich mit deinen Aufgaben decken....dann finde ich das GUT, Du wirst aber niemals sagen können, dass das überall so gemacht wird, OBWOHL die gleiche Gesetzeslage besteht.

Noch eines ... was gesetzlich durchgesetzt wird - egal wo und weswegen - es bliebt z. B. beim Arbeitgeber ein "G´schmäckle" und das Arbeitsverhältnis ist getrübt. Wer in kleinsten, kleinen oder mittleren Betrieben mit derartigen Geschützen auffahren möchte.... nur zu. Da nutzt der beste Anwalt nichts, der alles durchzuboxen in der Lage ist - im Arbeitsalltag sitzt der gute Anwalt nicht mit am Schreibtisch.

Um es mal an einem Beispiel zu schildern - ich war in eigener Sache bei einem Schwerbehinderten-Beauftragten, um nach meinen "Rechten" zu fragen. Der Mann war exzellent und meinte, dass JEDE durch den Arbeitgeber an mich gerichtete Frage zuerst bei dem Beauftragten auf dem Schreibtisch landet, dort über eine Antwort "nachgedacht" und erst dann ausgesprochen wird.
Dann wollte ich das gleiche anwaltlich geklärt haben - Arbeitsrecht, Rechtsschutz, Schwerbehinderten-Angelegenheiten. Der Anwalt sah NUR sein Geschäft und sagte: "Gegen Ihren Arbeitgeber gehen wir vor! Der hat NULL Chance, sich gegen die Gesetze zu stellen!"
Wie habe ich mich entschieden - ich habe dem Schwerbehinderten-Beauftragten VOLL vertraut. Der sagte: "Überlegen Sie sich sehr genau, ob Sie dem Anraten des Anwalts wirklich folgen möchten. Selbst wenn Sie vorm Gericht gewinnen - Ihr berufliches Dasein wird "gefristet" sein.
Kleinbetrieb - 40 Angestellte, "familiärer" Charakter, ländlicher Bereich....und da soll RECHT durchgeboxt werden, was sowieso besteht? Die Ressentiments des Betriebes hatte der Schwerbehinderten-Beauftragte "auf der Pfanne"....der Anwalt für Arbeitsrecht nicht.

Du hast ganz sicher erkannt, worum es dabei geht....und Alleinerziehende haben eben NICHT überall das El-Dorado, vom dem du berichtest. Dieses verdammte "Kleingedruckte", was die
Ressentiments ausmacht - davon sprechen nur die, die sich in diesen "dunklen Bereichen" NOCH besser auskennen, als in der bundesweit geltenden Gesetzeslage. Also... zwischen den Zeilen
steht dabei mehr - und das ist vielfach wichtiger, als die beste Gesetzeslage.

Je größer die Betriebe, um so sicherer wird es für die Angestellten - egal in welcher Hinsicht. Das MUSS man wissen

09.05.2019 21:53 • #60




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