Zitat von MMHW71: Du hast hier deine Statistiken, die das belegen. Alles gut, wenn es ausreichend tröstlich ist.
Ich mag es, wenn hier so nebenbei passiv aggressiv geschrieben wird. Noch mehr mag ich es, wenn so abfällig über existierende Statistiken sich geäußert wird. Es wurden Menschen gefragt, die zugaben untreu gewesen zu sein, wie sie ihre Beziehung sehen. Überraschend viele bezeichneten ihre Beziehung als glücklich. Da in diesen Umfragen es viele Unschärfen gibt, ist mir auch klar. Der Punkt ist aber dass es Menschen gibt, die betrügen, obwohl sie sich als glücklich in der Stammbeziehung sehen.
Das sagt mir, dass es nicht so einfach ist, dass es an dersl Beziehung lag, wenn es zur Affäre kommt.
Fakten, keine Meinung.
Ich frag mich dann wie du auf die Idee kommen kannst, die Beziehungsqualität eines dritten zu beurteilen.
Ich ziehe mich gerne auf die Fakten zurück.
Fakt in einer Affäre ist, dass ein Stammpartner, mit dem mehr oder weniger klar abgesprochen ist, dass es um Exklusivität geht, hintergangen wird. Die Gründe dafür sind immer in der Person des Betrügers, er ist derjenige der die Entscheidung trifft. Daraus folgend ist das egoistisch, was denn sonst.
Davon losgelöst ist die Frage wie man damit umgeht und welche Konsequenzen man ergreift.
Ich brauche auch keine Rechtfertigung für meine Situation. Sie war wie sie war und ist heute anders.
Affärenfuhrende handeln egoistisch weil sie ihre Stammbeziehung ausblenden. Den anderen nicht ( mehr) sehen.
Umgekehrt gibt es natürlich auch die Konstellation dass jemand in der Stammbeziehung Lücken sieht, Unzulänglichkeiten empfindet, Probleme nicht gelöst bekommt und deswegen empfänglich gegenüber dritte.