Thegirlnextdoor
Gast
Und ja, da finde ich es auch theoretisch: es ist ja schön wenn man das alles so priorisiert, sich selbst an erste Stelle setzt (wie man das ja heute unbedingt tun muss, um nicht als psychisch voll krank zu gelten...), um zu sich selbst zu finden...
Nur geht das alles nicht ganz so einfach wenn man sich für Familie und Kinder entschieden hat.
Meiner Ansicht nach sollte man da versuchen, Lösungen und Kompromisse zu finden, die die Familie - meine damit vor Allem Partner und Kinder - nicht völlig außen vor lassen. - Diese haben schließlich auch Bedürfnisse, Probleme, etc.
Wenn jeder nur sich selbst priorisiert und das wirklich mit Absolutheit durchzieht, bleibt einfach zu viel auf der Strecke.
Ich wäre da mit mir selbst auch nicht mehr im Reinen.
Ohne Kinder/Familie sieht es wieder einfacher aus: trennen und die Gedanken nur noch um sich selbst kreisen lassen, Therapien, Anwendungen etc machen... Selbstfindung... alles klasse.
Für Eltern mit kleinen Kindern finde ich den Tipp, das so durchzuziehen, eher suboptimal.