Zitat von thegirlnextdoor: Das ist nicht der springende Punkt, weder soll jemand in Beziehungen gezwungen werden, der es nicht möchte, noch muss sich jemand als Single schlecht fühlen.
Fein. Sehe ich auch so.
Umso unverständlicher erschien mir dieser Satz:
Zitat von BernhardQXY: Das bedeutet dass es eben nicht normal ist, sich alleine durch das Leben zu schlagen.
Wir leben
nicht mehr in der Steinzeit, wo in Gruppen gejagt und gelebt werden
mußte, sondern in einer Industriegesellschaft mit Arbeitsteilung und einem Sozialsystem, das sowohl für Horte, als auch Behinderten- und Altersheime
sorgt. Insofern wird sogar regelrechter Druck aufgebaut, sich allein durchschlagen zu
können. Nie waren Hausfauen / -männer nach Scheidung finanziell und mit Häme angeschissener als heute...
Zitat von BernhardQXY: Der Mensch braucht Beziehungen, sonst ergeht es ihm schlecht.
Gerade Singles haben oft sehr gut ausgebaute Netzwerke, während so mancher Paarmensch erst nach Trennung oder Tod des anderen feststellt, wie es um seine "Beziehungen" bestellt ist...
Zitat von BernhardQXY: Diese elementaren Grundlagen zu negieren finde ich sehr schwierig
Nicht ich bin diejenige, die hier den inneren Wert einer anderen Art zu leben negiert hat. Das warst und bleibst schon noch Du selbst...
Zitat von thegirlnextdoor: Es ist unbestritten, dass man als Single glücklich sein kann.
So ganz verstehe ich nicht, warum du dir so angegriffen vorkommst?
Jenu, wenn er gesagt hätte, es sei doch
normal, daß Frauen an den Herd gehören statt einem Beruf nachzugehen, hätten sich eben noch mehr Leser davon betroffen gefühlt und entsprechend reagiert.
Inzwischen haben die Medien es leider geschafft, das Singletum so zu verhohnepipeln, daß viele sich nur noch ungern als solche outen. Bei mir war er da halt an die falsche Mitleseadresse geraten.