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meineMeinung Mitglied
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Zitat von PuMa:
Lieber verliere meinen Job, als das ich etwas tue, was ich nicht will.
Das ist extrem abhängig vom Selbstbewusstsein.
Zitat von PuMa:
Ein Chef ist nichts, ohne sein Team. Und wenn das Team geht... Was dann? Chefs sind abhängig von ihren Mitarbeitern.
Das liest sich gut und entspricht auch oft den Tstsachen. Aber es hindert auch viele Vorgesetzte nicht daran trotzdem ihre Machtstellung auszunutzen. Das gilt nicht nur im Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Meist kommen sie auch damit durch.
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x 1#166
paulaner Mitglied
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Zitat von Seneca22:
Es ist doch völlig gleichgültig wie das formuliert ist, ob "geht nicht", "will nicht" oder "Nein". Es ist zu akzeptieren. Punkt. Selbst dann, wenn bereits geküsst wurde, oder geschlechtliche Handlungen gesetzt wurden. Selbst während des Aktes ist ein "geht nicht" zu akzeptieren.
Sehe ich ganz genauso.
Allerdings sprechen ihre "Taten" ja eine andere Sprache. @Schnecke91 : Mir kommt es tatsächlich so vor, dass du ein bisschen zerrissen bist, im Sinne von "ich würde das eigentlich gerne tun, aber es geht ja leider nicht."
Aber natürlich ist ein "Nein" zu akzeptieren, egal wie es formuliert ist.
Was ich nicht verstehe ist, dass du dir jetzt tatsächlich einen neuen Job suchst. Warum kannst du ihm nicht unmissverständlich und sehr deutlich sagen, dass er dich in Ruhe lassen soll? Und dann erstmal schauen, wie es weitergeht.
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x 7#167
A
Affäre mit dem Chef
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P
PuMa Gast
Zitat von meineMeinung:
Aber es hindert auch viele Vorgesetzte nicht daran trotzdem ihre Machtstellung auszunutzen
Ich betrachte mich als Machtvoller als meinen Chef.
Ich sorge dafür, dass seine Rechnungen bezahlt werden. Ich bekomme ( Tatsache) überall mit einem finger schnippen, einen neuen Job.
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x 1#168
S
Seneca22 Mitglied
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Zitat von PuMa:
Ich betrachte mich als Machtvoller als meinen Chef.
Worauf stützt Du das ?
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#169
T
Tin_ Gast
Zitat von Seneca22:
Worauf stützt Du das ?
Wie so oft: Möglichkeiten/Alternativen
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x 2#170
meineMeinung Mitglied
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Zitat von PuMa:
Ich betrachte mich als Machtvoller als meinen Chef.
Okay, dann kannst du ihn ja entlassen, wenn was passiert. 😉
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x 1#171
P
PuMa Gast
Zitat von meineMeinung:
Okay, dann kannst du ihn ja entlassen, wenn was passiert. 😉
Warum sollte ich? Ich will nicht Chef spielen.
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#172
FrauDrachin Mentorin
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@PuMa es geht doch darum: Klar gibt es Leute, die mit einem Fingerschnippen einen neuen Job hätten, das trifft aber nicht auf jeden zu. Klar gibt es Leute, die nicht sehr an ihrem Job hängen, und das deshalb auch leichten Herzens tun würden, trifft aber nicht auf jeden zu. Klar gibt es Leute, die genug Selbstbewußtsein haben, um sich gegen halbgare und manipulative Annäherungsversuche zu wehren. Gibt aber auch die Leute, für die ist das Wort vom Chef erst mal Gebot. Es müssen ja nicht mal Avancen sein, vielen Leuten fällt es ja schon schwer genug, ihre Freizeit zu verteidigen. Und dann gibt es noch Leute, die für den Chef schwärmen, was sie verletzlich macht, es aber gerne dabei belassen würden.
Ich beglückwünsche dich jedenfalls zu deiner Stärke und Klarheit! Wie können wir TE unterstützen, ebenfalls zu so einer Stärke und Klarheit zu finden?
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x 4#173
P
PuMa Gast
Zitat von FrauDrachin:
Wie können wir TE unterstützen, ebenfalls zu so einer Stärke und Klarheit zu finden?
Gute Frage.
Zugegeben, alles was du geschrieben hast ist schon richtig. Es gibt solchen Menschen die ducken und es gibt Menschen die ducken nicht.
Mir der Frage, bin ich überfordert und gebe sie gern an die TE weiter.
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x 1#174
E
Ella Mitglied
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Interessantes Gespräch habt ihr hier... Ich halte generell nicht viel von der Täter /Opfer - Mentalität, ich halte Ausschau eher nach Ursachen. Was genau hat dazu geführt, dass ich in dieser Lage geraten bin - wenn mir was nicht passt. Und nehme mich selbst als zur Hälfte beteiligt, denn ich war dabei und habe verbal oder non-verbal agiert.
Erfahrungsgemäß entstehen Ambivalenzen im außen genau dann, wann Ambivalenzen im innen zu finden sind. Beispiel: fragt mich jemand, ob ich am kommenden Wochenende bei einem Umzug helfen kann, wird ein nein, geht nicht nur dann nicht kommentarlos akzeptiert, wenn ich innerlich zögere, mir "das Recht" zu nehmen, nein zu sagen. Zum Beispiel weil ich der Meinung bin, dass ich als Freund das eigentlich sollte. Besteht eine solche Unsicherheit nicht, löst mein Nein selten Diskussionen aus. Das habe ich unzählige Male beobachtet, die Reaktionen meines Gegenübers spiegeln mich. Womöglich hat es auch mit der Art, wie ich kommuniziere, Wortwahl, Betonung Mimik etc.
Vielleicht ist das zu kurz gedacht, aber ich betrachten unangenehme Situationen auf dieser Weise, die "Schuld" beim anderen zu suchen und mich als Opfer anzusehen, liegt mir fern. Weil ich festgestellt habe, dass das nichts bringt und ich mich dadurch nicht besser fühle. Und meine Absicht ist, daß Problem bestmöglich für mich zu lösen, ohne einem anderen Schaden hinzuzufügen.
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x 7#175
S
Seneca22 Mitglied
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Zitat von Ella:
Und meine Absicht ist, daß Problem bestmöglich für mich zu lösen, ohne einem anderen Schaden hinzuzufügen.
Das kannst Du bei ausgewogenen Machtverhältnissen so machen, bei einer Machtdisbalance sieht es anders aus. Und ich hoffe, dass Du bspw bei häuslicher Gewalt nicht auch bei Dir die "Schuldanteile" suchst. Körperliche Unversehrtheit und sexuelle Integrität sind absolut geschützte Rechtsgüter.
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x 1#176
FrauDrachin Mentorin
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Bei beiden Sichtweisen rücken verschiedene Vorgänge ins Blickfeld. In der Regel macht es Sinn, beide zu betrachten.
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#177
E
Ella Mitglied
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Zitat von Seneca22:
Das kannst Du bei ausgewogenen Machtverhältnissen so machen, bei einer Machtdisbalance sieht es anders aus. Und ich hoffe, dass Du bspw bei ...
Natürlich gibt es Ausnahmen und bin nicht zu 100%-ig verantwortlich für das, was mir widerfährt. Aber will ich eine unangenehme Situation ändern, verhindern dass sich etwas wiederholt, kann ich Vorkehrungen treffen. Zum Beispiel einen Schläger verlassen. Es wird immer Ausnahmen geben, nichts ist 100%-ig sicher.
Wie können wir TE unterstützen, ebenfalls zu so einer Stärke und Klarheit zu finden?
Eine Möglichkeit wäre auf die Beiträge der TE einzugehen und sie nicht in eine Opferrolle zu drängen, von der sie selbst nie gesprochen hat. Ich als ehemaliges Opfer empfinde es nämlich als arg übergriffig wenn mich jemand aus seinen Überzeugungen heraus in die Opferrolle drängen will. Ich habe nirgends gelesen, dass die TE sich hier selbst als Opfer im Machtgefüge ihres Chefs sieht. Falls doch belehrt mich eines besseren bitte. Dann habe ich etwas überlesen. Ansonsten sollte man vielleicht einfach mal abwarten was die TE dazu sagt.
Aber eine Antwort der TE wird gar nicht abgewartet. Stattdessen findet eine Off-Topic Diskussion mit gegenseitigen Vorwürfen an, deren Mehrwert ich für die TE hier nicht sehe.
Würde mich daher nicht überraschen wenn sie gar nicht mehr antwortet.
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x 4#179
S
Seneca22 Mitglied
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Zitat von Tomte:
Eine Möglichkeit wäre auf die Beiträge der TE einzugehen und sie nicht in eine Opferrolle zu drängen, von der sie selbst nie gesprochen hat.
Es geht hier nicht um eine Opferrolle, sondern um die klare Sicht auf die Machtverhältnisse. Nicht umsonst gibt es im Arbeitsrecht sogenanntes relativ zwingendes Recht, also gesetzliche Bestimmungen, die zu Ungunsten der ArbeitnehmerInnen nicht unterschritten werden dürfen. Desweiteren ist zu ersehen, dass die TE überlegt, zu kündigen, um der Situation nicht weiter ausgesetzt zu sein.