Weißt du Mike...ich schreibe dir das alles nicht um dich fertigzumachen oder anklagen zu wollen, sondern es vielmehr ein Versuch der Motivation für dich sein soll, umzudenken bzw. genauer hinzuschauen!
Was aus deinen Postings ziemlich deutlich wird ist, dass du Verlangen und körperliche Intimität mit tiefer Liebe verwechselst!
Zitat von Mike-46:Bei meiner ExFr war nach der Geburt der Kinder damals der Schlaf sehr schlecht geworden - irgendwann bat sie mich nach getrennten Schlafzimmern, da sie immer wach wurde, wenn ich mich mal drehte oder so.
Und das waren dann am Ende 8 Jahre getrennte Schlafzimmer - ich habe immer wieder versucht, das wir wieder gemeinsam schlafen konnten, aber es ging nicht.
Und das war am Ende dass, was mich auch sehr verletzt hatte über die Dauer ...
Mit meiner Af waren genau auch diese Momente wunderschön...zusammen einzuschlafen und morgens zusammen aufzuwachen.....
Auch hier zeigt sich z.B
deine Form der Bedürftigkeit. Du hast diesen Zustand ganze 8 Jahre lang ausgehalten und dir wahrscheinlich im stillen Kämmerlein schon oft vorgestellt wie sich das anfühlen würde, hättest du endlich eine Partnerin an deiner Seite, mit der du "solche Probleme" nicht haben würdest und sicherlich auch schon früher einmal über eine Trennung nachgedacht hast... Aaaaber , da waren/ sind ja noch die Kinder und das schlechte Gewissen ihnen gegenüber...Also erträgt man das Ganze so lange, bis man ganz gefühlsmäßig und vollkommen unbewusst in eine Art Opferrolle rutscht.
Und dann kommt jemand ganz plötzlich und unverhofft ums Eck und signalisiert einem.,, Hey, ich weiß genau wie du dich fühlst, denn mir geht es seit Jahren genauso. Endlich haben wir uns gefunden und können unser Leid nun endlich beenden!"
Dabei finde ich persönlich, dass die Begegnung zweier "unglücklicher und bedürftiger" Menschen nicht wirklich ein reiner Zufall ist, sondern es eher so ist, dass man eine gewisse Art von Empfänglichkeit schlicht und ergreifend ausstrahlt.
Tja und dann nimmt alles seinen Lauf. Man lässt es bewusst zu sich kennenzulernen und auch sich zu "verlieben",
obwohl man vergeben ist und Kinder da sind. Warum ist es dann plötzlich möglich (trotz dem schlechten Gewissen gegenüber EfFund seinen Kindern) sich nicht nur intensiv Gedanken um eine Trennung zu machen, sondern diese auch aktiv in die Wege zu leiten ? Für mich ist die Antwort darauf ganz einfach, nämlich weil das Verlangen den Emotionen seiner Familie gegenüber schlicht und ergreifend überwiegt.
Dass das aber nur eine Momentaufnahme ist zeigt sich darin, dass viele erst nach dem endgültigen Auszug und der Befriedigung ihres persönliches Verlangens wieder Zugang zu ihren echten Emotionen sich selbst und anderen gegenüber haben und sich das Gefühl der erhofften Glückseligkeit irgendwie nicht so richtig gefühlsmäßig eintreten will!
Siehe hier :
Zitat von Mike-46:aber ich wollte und konnte es meinen kindern noch nicht so zeigen , wie sie es sich gewünscht hätte. was ich aber immer offen kommuniziert hab
Eben weil du gemerkt hast, dass deine Kinder wohl noch ein viel größeres Maß an Zeit benötigen, um sich an dein neues Leben mit samt AF und noch anderen Kindern zu gewöhnen. Denn Kinder fragen sich in solchen Konstellationen immer eins:,, wie ist es möglich das Papa "uns" ein Stück weit aufgibt, um andere Kinder tagtäglich mit groß zu ziehen!
Auf der anderen Seite, dann deine EX-AF, deren Bedürftigkeit in aller erster Linie auf das hier abzielte:
Zitat von Mike-46:ich habe mir sorgen um ihre kinder gemacht ...ihre kleine hat sich immer ganz doll an mich angekuschelt...wollte auf meinen arm etc...ich sagte damals, dass sei mir ein bisschen zu nah.... aber meine af sagte, ich sollte darauf eingehen, da ihr papa nie so der kuschler war...
Wenn ich das Kommentar deiner EX hierzu lese, wird mir offen gestanden schlecht.
Denn es zeigt deutlich auf, dass es nicht darum geht WER das Kind umarmt und bekuschelt, sondern das es überhaupt jemand tut. So als wäre es ein Punkt auf einer Checkliste die es im Sinne der echten "Glückseligkeit" abzuhaken gilt!
Das was deine EX da sucht ist jemand der ihre Lücken füllt und die scheinen ziemlich tief und groß zu sein ...