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Affaire und Suchtverhalten

Zugaste


Zitat von Sarina80:
Der zu erwartende Gewinn in seiner Affäre war höher für ihn als das Risiko dich zu verlieren, dies ist erst einmal ein Fakt. Darüber hinaus teilte er mit dieser Frau eine Form von Intimität, die über das S. hinausgeht. Er ließ sie an seinem Leben teilhaben und versorgte sie mit privaten Informationen.


Genau, das sind Fakten. Danke für diese klaren Worte, die jedoch bei den meisten Betrogenen sehr viel Schmerzen verursachen.
Bei mir ist es so. Diese Fakten taten am meisten weh. Mir, weil es einen "unwichtig" erscheinen lässt, das andere ist wichtiger, als die Primärbeziehung oder die Konsequenzen, die einen erwarten können, wenn die Affäre auffliegt. Diese Fakten zu akzeptieren ist ein langer Weg.
Und doch sagen sie viel mehr über den Betrüger aus, als über die Affäre oder die Primärbeziehung.
Betrüger sind schwach, scheuen Konsequenzen, stellen sich als Opfer hin, auch das sind Fakten. So sind sie zumindest während der Affäre, und davor. Wichtig ist, wie sie dann agieren, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Wenn Betrüger weiter Verantwortung abschieben, ihre Rolle nicht sehen wollen und können, keine Kosequenzen ziehen ist eine Verarbeitung meiner Meinung nach nicht möglich.
Auch dass muss man als Betrogene/r akzeptieren. Ich kann so viel Verantwortung für mich und mein Handeln übernehmen, meine Anteile hin- und herwälzen, wenn mein Partner nicht mit macht, funktioniert das nicht. Für mich zumindest nicht.

Da sehe ich eine Parallele zur Sucht. Im Umgang DANACH. Um zu verstehen, warum man süchtig geworden ist. Um zu verhindern, dass das noch mal passiert. Die Eigenverantwortung klar erkennen. Das müssen Süchtige, wenn sie ihre Sucht überwunden haben und keinen Rückfall möchten und dass müssen Betrüger, wenn sie glücklich in einer Partnerschaft leben wollen, egal mit wem!

08.03.2018 00:13 • x 4 #76


Kaetzchen

Kaetzchen


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Zitat von Selbstliebe:
Ich bin für eine Pflicht-Zusatzversicherung bei Wiederholungstätern, einmal fremdpimpern hat jeder frei


Ich würde als betrogene Ehefrau einfach eine Trennungsvereinbarung aufsetzen, die im Wiederholungsfall lebenslangen Unterhalt in Höhe von x Euro bedingt. Oder Überschreiben des Hauses. Oder so was. Würde mich vielleicht -beruhigen-

08.03.2018 00:19 • x 1 #77



Affaire und Suchtverhalten

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rosaschuh


Seltsam wie perfekt er die Regeln der Affairen perfekt. Woher hat er diese Routine? Hatte er schon mal eine Affaire?

Warum lässt du dir denn jetzt plötzlich vom Forum dein Gehirn waschen? Ich habe dir das am Anfang wirklich abgekauft dass du drüber stehst. Du hast doch ganz objektiv gefragt ob eine Affaire einen Suchtcharakter hat. Ich würde sagen ja, aber das erklärt eine Affaire nicht vollständig, ist wahrscheinlich nur eine Komponente.

Mach dich nicht verrückt. Ihr habt eine Affaire nach Schema F. Er kehrt zu dir zurück so wie es statistisch sein sollte. Ich glaube man muss schon sehr gereift sein um so gelassen wie du auf eine Affaire reagieren zu können. Eure Liebe würde ich als sehr sehr reif einschätzen. Ich denke sogar dass du die einzige im Forum sein müsstest die so weit ist, hier diskutieren alle nur emotional.

08.03.2018 02:10 • x 2 #78


Ehefrau


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Zitat von rosaschuh:
Mach dich nicht verrückt. Ihr habt eine Affaire nach Schema F.

Ja, das ist mir auch schnell klar geworden. Er hat sich geradezu klassisch verhalten.
Dennoch ist mir an den Mails der Suchtcharakter aufgefallen. Ist mir jetzt auch klar. Verliebtheit ist halt Dopamin-Ausstoß. Und da muß ich als ehemalige Ko-Anhängige aufpassen, welche Rolle ich übernehme.

Und ja, die Diskussion war teilweise unerfreulich, weil hier eben jeder seinen Schmerz auf seine Weise verarbeitet. Aber es war auch sehr gute Beiträge. Dafür danke ich. Es hat mich auch wieder ein Stück weitergebracht.

Ich war schon immer überzeugt, daß wir erstens nicht zur Monogamie geboren sind und zweitens kein Recht auf den anderen haben. Wir dürfen dankbar sein, für die Liebe und Treue, die wir geschenkt bekommen. Nur schützt die Erkenntnis nicht vor Eifersucht und Verletzung. Aber man gemeinsam daraus lernen, seinen eigenen Anteil erkennen und in der Beziehung noch mehr zusammenwachsen, statt wegzulaufen und das gleiche Drama mit dem Nächsten zu erleben. Natürlich gibt es Beziehungen wo alles zu spät ist oder der andere ein notorischer Fremdgänger ist. Aber davon kann man nach 20 Jahren treuer Liebe von seiner Seite wohl nicht reden.

08.03.2018 11:10 • x 1 #79


Ehefrau


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Zitat von Lyrrebird:
Was ich nicht ganz verstehe, ist dass du ihm im Vorfeld schon eine Affäre "gönnen" wolltest, hattest du nicht Angst, dass ihm das dann nicht reichen würde?

Da muss ich ein bisschen ausholen. Ich bin hochsensibel und ich bekomme mehr von den Gedanken und Gefühlen anderer mit, als ich möchte. Ich hatte sie kurz vorher kennengerlernt und gemerkt daß sie verliebt in ihn ist. Er kann vor mir seine Gefühle nicht verheimlichen. Wenn er sich ernsthaft verliebt hätte, hätte ich es gemerkt. Die Emails waren auch ein Schock, weil seine Liebesbesteuerungen an sie und seine Lügen über mich so garnicht zu dem passten. Ich mußte mich erst mit dem klassischen Ablauf von Affairen befassen um zu kapieren, daß zumindest Männer sich typischerweise so verhalten.
Zweitens hatten wir privat ein paar schwere Jahre hinter uns und müssen uns jetzt um eine alte Verwandte kümmern. Er hat klaglos immer geholfen, wo es ging. ich bin ihm seeehr dankbar dafür. Aber mir war auch klar, daß sein Alltag wenig Höhepunkte hatte und ich war zu beschäftigt, um mich ihm so zuzuwenden, wie es früher mal war, auch S.. Das haben wir als eine der Lehren daraus jetzt auch geändert. Jedenfalls konnte ich verstehen, daß er mal ausbrechen mußte.
Drittens war ich auch nie ein Kind von Traurigkeit Allerdings hatte ich meine Affaire vor Jahren gleich so angelegt, daß daraus kein Drama für den AM erwuchs und mein Mann nichts merkte. Und meine Liebe zu ihm, wie auch mein Begehren, wurde nur noch stärker. Auch meinem Mann hat seine Affaire im nachhinein S. genützt und inspiriert. Ich profitiere jetzt davon.

08.03.2018 11:28 • #80


mcjane


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anstatt zusammen mit deine Mann eine Wesen zu zerstören, lass ihn es alleine tun und sein Karma begegnen. Verläss den Typ,er lohnt sich nicht.

28.06.2018 13:00 • #81


mcjane


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hat euch genutzt,schön. Die Frau, die affärenfrau,hat sie gewusst vonn vorne ,dass sie um die leere zw.euch zu nutzen war? war sie einverstanden s. therapeutin zu spielen kostenlos eure stumme kontaktlose bez.zu retten?

28.06.2018 13:12 • #82


paulaner

paulaner


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Ich habe das jetzt alles mal gelesen . . .
. . . und bin verwirrt.
Du schreibst in deinem Eingangspost, dass du selbst auch schon mal eine Affäre hattest. Du bist also in gewisser Weise vertraut mit den Mechanismen, der Eigendynamik und dem "Wie geht das", oder?
Das ist ja genau das, was die meisten Betrogenen hier in diesem Forum umtreibt: Das sie eben genau das nicht verstehen können.
Du müsstest also eigentlich ja sehr viel Verständnis für das Vorgehen deines Mannes haben, eben weil du dich selbst ja auch schon mal zumindest ähnlich verhalten hast.
Eine Aufarbeitung müsste dann, jedenfalls stelle ich mir das so vor, relativ einfach sein.
Was ich nicht verstehe ist deine Aussage, dass du ihm die Affäre gegönnt hast, es aber irgendwann plötzlich Redebedarf gab.
Hat dir die Affäre zu lang gedauert? War das Gönnen nun so auch wieder nicht gemeint?
Das kapier ich nicht.

Und, wenn ich darf, zum Thema Sucht: Ich habe das schon sehr oft in diesem Forum geschrieben, und das hat mit Monogamie oder romantischer Liebe meines Erachtens nichts zu tun: Fremdgehen ist eine Art Wesenszug, ein Charaktermerkmal. Oder, anders gesagt, ein Charakterdefizit. Das hat halt ganz profan etwas mit Respekt, Versprechen und Ehrlichkeit zu tun. Bzw. natürlich dem Fehlen all dessen.

28.06.2018 14:04 • x 2 #83


verwickelt


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Zitat von Kaetzchen:
Eine Affäre ist zu Beginn natürlich noch keine "Sucht". Es ist eine sehr klare und eindeutige, bewusste Entscheidung, eine Affäre einzugehen. Und zwar jedes Mal, wenn man die Affärenfrau aufsucht/kontaktiert. Jedem einzelnen Kontakt ging eine Entscheidung dafür voraus.

Das gilt doch aber für Substanzmissbrauch gleichermaßen. Auch da entwickelt sich die Sucht erst im Laufe des Konsums.

28.06.2018 14:22 • x 1 #84


Ehefrau


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Zitat von paulaner:
Fremdgehen ist eine Art Wesenszug, ein Charaktermerkmal. Oder, anders gesagt, ein Charakterdefizit.


Ganz entschieden nein. Der Fehler liegt in der Hollywood-Romantik, der wir anhängen, statt einmal realistisch zur Kenntnis zu nehmen daß wir erstens nicht für die ewige Treue geboren sind, weil sie biologisch auch keinen Sinn machen würde und wir uns zweitens immer selbst schuldig machen, wenn wir andere verurteilen.

Du sagst, meine Aussagen zum Tolerieren der Affaire waren widersprüchlich. Das stimmt weil auch mein Verstand und Gefühl im Widerspruch standen. Natürlich war ich eifersüchtig und verletzt. Ich mußte auch immer wieder meinen Verstand nutzen und mir sagen, daß das ganz normal ist und fast jedem im Leben passiert.

Und ja, es ist mir relativ leicht gefallen, diese Krise zu einer sinnvollen Erneuerung unserer Beziehung zu nutzen. Mein Mann war vorher immer derjenige, der moralisch auf einem ähnlich hohen Roß saß wie du und nun hatte es ihn erwischt. Es hatte seine Ursachen, an denen ich auch meinen Anteil hatte und wir haben ein paar Dinge endlich mal besprochen und einiges geändert. Mein Mann sagt, er ist jetzt wieder glücklich wie zu unseren Anfangszeiten. Und er sagt jetzt daß er die Affaire bereut, aber das rede ich ihm aus. Schließlich hat es ihm und unserer Beziehung gut getan. Das kann ich jetzt ein halbes Jahr später mit Sicherheit sagen.

28.06.2018 23:10 • x 1 #85


DieTrulla

DieTrulla


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Zitat von Ehefrau:
Schließlich hat es ihm und unserer Beziehung gut getan. Das kann ich jetzt ein halbes Jahr später mit Sicherheit sagen.


Hat es dir auch gut getan, dass dein Mann dich abwertet, weil er sich nicht anders zu helfen wußte?
Klingt alles gut und schön was du schreibst, aber es bleibt für mich unakzeptabel, dass dein Mann dich in so einem schlechten Licht bei der Geliebten hinstellt, nur um weiterhin S. von ihr zu bekommen. Das hat mit Suchtverhalten nichts zu tun.

28.06.2018 23:47 • #86


paulaner

paulaner


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Zitat von Ehefrau:
Ganz entschieden nein. Der Fehler liegt in der Hollywood-Romantik, der wir anhängen, statt einmal realistisch zur Kenntnis zu nehmen daß wir erstens nicht für die ewige Treue geboren sind, weil sie biologisch auch keinen Sinn machen würde und wir uns zweitens immer selbst schuldig machen, wenn wir andere verurteilen.

Also "ewige Treue" und "biologisch keinen Sinn" . . .
Hm? Darf ich vermuten, dass du "Monogamie" und "biologisch keinen Sinn" meinst?

Wenn ja, dann kann man das natürlich so sehen, aber "ewige Treue" ist ja nun kein biologischer Begriff, sondern "von Mensch gemacht". Das ist ein Versprechen, dass man sich gegenseitig, mit großer Ernsthaftigkeit und, wichtig, freiwillig gibt. Weil zu einem bestimmten Zeitpunkt es eben beide wollen und auch vorhaben. Man muss das ja nicht ausmachen.

Wenn jetzt irgendwann einer von beiden, aus welchen Gründen auch immer, sich daran nicht mehr halten will, oder kann, dann wäre es eben ehrlich, rücksichtsvoll und respektvoll das dem anderen auch mitzuteilen, statt sich einfach heimlich etwas zu erlauben, was man sich gegenseitig einvernehmlich "verboten" hat ("Lustigerweise" gestatten Fremdgeher ihren Partnern ja nicht im Gegenzug das gleiche Verhalten. Im Gegenteil, das darf nun gar nicht sein).

Und darum sehe ich darin einen Wesenszug. Achte mal darauf: Es gibt Menschen, die fühlen sich ihren Versprechen gegenüber unbedingt verpflichtet und es gibt Menschen, denen fällt das Brechen von Versprechen vergleichsweise leicht. Das fängt schon bei "Kleinigkeiten" an.

Es geht um Versprechen. Und das Versprechen lautet eben in diesem Fall "Treue". Ist ganz einfach.

29.06.2018 09:07 • x 3 #87


Ex-Mitglied


Hallo Ehefrau, ein spannendes Thema, aber auch ich glaube du entschuldigst deinen Mann zu sehr, denn du willst uns jetzt verkaufen, das die Ehe nicht mehr zeitgemäß ist ( das könnte auch sein )
vielleicht hab ich es überlesen, aber wenn dein Mann 6 süchtig gewesen sein sollte, was hat die Affaire mit ihm gemacht, was du ihm nicht hättest geben können? Hätten die beiden speziellen 6?
Ich verstehe, dass dich die ganze Sache beschäftigt, ich verstehe auch, dass du froh bist , wenn er jetzt sagt, er versteht sich selbst nicht mehr, wie er so hinterhältig dir gegenüber war , nur , wenn er nicht weiß warum er es tat, wie kann er dann sicherstellen , dass er nicht wieder fremdgeht? Wenn das ganze einen Sinn haben soll, hast du deinem Mann gesagt, wo seine Grenzen sind? Was ist er bereit zu tun , um dir aus der Situation zu helfen, ist es für ihn schon damit getan, dass er sagt, ich werde die Affaire in kleinster Weise mehr kontaktieren? Wenn er nur das tut, ist es meiner Meinung zu wenig. Wenn er nicht weiß warum er es tat, könnte zum Beispiel ein Hypnotiseur Licht ins Dunkel bringen . Warum hast du ihn eigentlich betrogen, und wie lange? Viele Fragen, sorry , aber ich hinterfrage leider alles

29.06.2018 09:12 • x 1 #88


paulaner

paulaner


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@ehefrau:
Ich versuche es nochmal anders:
Wenn meine Partnerin mir morgen sagen würde, dass sie in Zukunft mit wem sie will ins Bett gehen wird, dann ist das eine Ansage, dass für sie unsere Abmachung nicht mehr gilt (ich lasse jetzt hier mal die Diskussionen und Fragen, die es dann gibt, weg).
Das ist eine Entscheidung, die sie getroffen hat.

Womit sie dann aber leben muss, ist, dass auch ich dann die Möglichkeit habe irgendwas zu entscheiden. Ich könnte z.B. entscheiden, dass ich mich dann von ihr trenne.

Trennung ist aber nun mal genau das, was Fremdgeher in geschätzt 99% der Fälle ja gar nicht wollen. Sie wollen ja gar nicht das gemütliche Nest zu Hause verlassen, sie wollen doch beides. Sie wollen doch noch etwas zusätzlich zum Gewohnten haben.
Und darum machen sie es heimlich und der betrogene Partner hat keinerlei Möglichkeit mitzuentscheiden. Und das ist eben vollkommen unfair und gemein.

Ein kluger Mann hat mal gesagt "Fremdgehen ist im Grunde genommen ein Akt der Freiheitsberaubung. Der betrogene Partner wird vollständig seiner Entscheidungsfreiheit beraubt".

Da bekommt dann auch mein Lieblingssatz Das hatte mit dir nichts zu tun (oder besser Du hattest damit gar nichts zu tun) eine unerwartete wahre Wendung.

29.06.2018 09:50 • x 4 #89


Ehefrau


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Krass, was für hohe Erwartungen an die Ehe und den armen Ehepartner gelegt werden. Kein Wunder, daß so viele Ehen scheitern! Erst einmal weiß ich nicht von welchen Treueschwur du sprichst. Im Standesamt wird man gefragt ob man mit dem anderem aus freiem Willen eine Ehe eingehen will. Mehr nicht! Und ich hätte auch niemals die Treue geschworen, weil man sich Schwüre und Eide sehr genau überlegen sollte und ich hätte schon für mich keine Garantie auf ewige Treue geben können. Ich respektiere, wenn mein Mann mir den Willen seiner Treue offenbart, aber würde niemals einen Schwur verlangen, weil fast alle doch irgendwann einmal schwach werden.
Historisch gesehen ist die Ehe einfach eine Wirtschafts- und Versorgungsgemeinschaft, die den beteiligten soziale Sicherheit gewährt. Die romantische Liebe ist sehr viel später dazugekommen und überfrachtet die Ehe mit viel zu hohen Erwartungen.
Und noch etwas: Lieben heißt, verstehen, geben und verzeihen, nicht verlangen und einengen!

01.07.2018 00:42 • x 2 #90



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