Wow, das es so viele gibt und es läuft immer nach dem gleichen Schema ab.
Ich bin hier außen vor, weil ich nicht in der Situation stecke aber ich versuche es mal:
at home hast du: FRAU UND KIND, gemeinsame Freunde, die Familie, Verwandtschaft, Nachbarn (die zum Grillen kommen), Eltern die eure Kinder mit ihren Kindern besuchen, ein gemeinsames Haus/Wohnung, GEBORGENHEIT, RITUALE, EINE EHE, Kollegen (denen du die neuesten Familienbilder zeigst und evtl. auch dem Chef - ANSEHEN) usw.
Geliebte: S,, S,, S, Abwechslung, KEIN KIND, eine Frau die dich anhimmelt, weil sie dich nicht so oft sieht, keine Routine, VERFÜHRUNG, du bist bei ihr der MANN, der KICK sie jederzeit....
So, das sind schon mal die Hauptmerkmale. Viele Männer trennen sich nicht von der Ehefrau, weil sie ihr Gesicht vor der Familie und Co. behalten wollen und weil es ihnen dort ja eigentlich nicht schlecht geht und sie immer nach HAUSE kommen können. Dann das schlechte Gewissen, die Ehefrau zu enttäuschen, die Kinder, usw. Ja, es stimmt, danach seit ihr immer noch Mum und Dad... doch habt ihr euch schon mal gefragt, ob die Geliebte, die dann ja auch zur Ehefrau wird, früher oder später, nicht auch Familie will?
Somit habt ihr dann wieder das Gleiche. Eine Frau, ein Kind, ein Hund, ein Haus, was auch immer. Es würde sich wiederholen. Ich weiß nicht, wie alt eure Geliebten sind aber wenn sie noch keine 46 sind, wird der Wunsch des Kindes da sein und dann schiebt ihr nicht mit 30 den Kinderwagen, sondern mit 50.
Habt ihr das Glück, dass die Geliebte keine Kinder will, was sie vielleicht jetzt sehr betont aber wenn sie noch sehr jung ist, dann kann es sein, dass sie sich später einen jüngeren Mann sucht und dann ihren Kinderwunsch (den ihr nicht mehr habt) erfüllt.
Es gibt keine Garantie fürs Leben, weder bei der Ehefrau noch bei der Geliebten. Alles ist ein ewiges Arbeiten und ein Bemühen, ob in der Ehe oder in der Beziehung. Man arbeitet an sich selber und zusammen. Es gibt keinen Stillstand und wenn man dann einfach keine Bock mehr hat, dann hängt es irgendwann fest, ob im Ehebett oder im Alltag, es wird zur Routine und diese Routine gefällt uns dann nicht mehr.
Und nun zum Thema Medikamente.
Wenn ihr in eine Depression verfällt, da nützt euch Baldrian und Co. nichts. Ihr werdet nur noch müder, denn bei einem "Burn out" was auch nur eine andere Bezeichnung für Depressionen ist, werdet ihr müde von der Seele. Eure Nerven machen das nicht mehr mit. Ja, Johanniskraut ist gut (hat aber tolle Nebenwirkungen, ihr dürft dann Lichtschutzfaktor 50 ins Gesicht schmieren, sonst seht ihr super aus und eine Allergie entsteht auch mit der Zeit, denn mit 200 mg braucht ihr da nicht anfangen, da braucht ihr schon eine höhere Dosis, um eure Depri in den Griff zu bekommen). Aber all das nützt euch nichts, ihr müsst euch helfen lassen und das geht nur beim Psychologen, dafür sind die ja da. Nein, man ist nicht irre, wenn man hingeht. Wenn du Probleme mit dem Magen hast, dann gehst du zum Facharzt, brennt die Seele, dann geht man zum Neurologen und lässt sich zum Psychologen überweisen. Das ist ganz normal, in Amerika hat jeder zweite einen, nur in Deutschland wird man gleich in die Schublade geschoben, wenn man einen braucht. Ihr braucht Hilfe. Ich habe so viele Kollegen, die Monate ausfielen, weil sie nicht reichzeitig Hilfe annahmen. Es gibt einfach Phasen im Leben, da braucht man so was, na und!?