Es ging um die Frage „Bist du für ein Böllerverbot oder nicht?“
Gerade habe ich einen Artikel gelesen, wie Hundebesitzer auf einen Campingplatz fahren, außerhalb von der Böllerei.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ca...en,V6qdCSoSehr viele Menschen nehmen schon lange Rücksicht auf die, die mit Böllerei feiern wollen.
Fahren mit ihren Tieren extra woanders hin, kaufen sich Medikamente für diese, sind Mitternacht und meist lang davor und danach damit beschäftigt ihren Tieren eine beruhigende Umgebung zu schaffen (und feiern selbst nicht) …mit meist nur geringem Erfolg, die sitzen trotzdem Tage nur noch unterm Tisch oder Bett.
Nutz- und Wildtiere können sich gar nicht wehren.
Rücksicht auf die Feierlaune nehmen auch diejenigen, die sich selbst kaum noch auf die Straße trauen; nehmen die vielen Einsatzkräfte die auch gern mal ehrenamtlich diesen Job machen; nehmen die, die den Dreck dann von ihrem Grundstück aufsammeln.
Die meisten nehmen Rücksicht, ohne das an die große Glocke zu hängen. Beschränken ihre Freiheit für die der anderen.
Aber wenn - wie zunehmend- gefragt wird, was einem lieber ist, dann sollte es doch legitim sein, zu sagen mir wäre es, aus vielerlei Gründen lieber, es gäbe das nicht mehr. Und anscheinend sind das viele, die die Verhältnismäßigkeit an Lärm, Müll, Luftverschmutzung, Gefährdung, Kosten für die Allgemeinheit, zusätzliche Belastung für Einsatzkräfte und Krankenhäuser, Tierleid, etc zu ein paar Stunden „Spaß“ für einige nicht mehr sehen.