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Alle Jahre wieder Verbot von Feuerwerk Ja oder Nein?
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Schnuddel74 Mitglied
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Zitat von Fenjal:
selbst Oma hatte die Geister mit Feuerwerk vertrieben
Blödsinn, ich kenn niemanden der Geister vertrieben hat. Beruf dich bitte nicht auf Traditionen die es nicht gibt... ...das was in deiner Familie herrscht ist Aberglaube!
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#961
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Zylinderella Gast
Für viele Leute ist der Abschied des Jahres mit Geläut und Feuerwerk tatsächlich eine verbindende Tradition. Erdend sozusagen. Gerade im ländlichen Raum.
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Alle Jahre wieder Verbot von Feuerwerk Ja oder Nein?
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Casey Mitglied
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So schlimm das draußen alles wieder war, zumindest ist in meinem Viertel diesmal keine Wohnung abgefackelt oder eine Mauer/Blumenkübel/Briefkästen ect. gesprengt worden, noch sah es am nächsten Morgen aus wie in einem Kriegsgebiet, schockt mich der Vorfall in der Schweiz viel mehr.
Wie doof kann man sein? Immer wieder gibt es Brände in Nachtclubs, weil irgendwelche Spacken mit Feuerwerk indoor rumhantieren.
Was aber am schlimmsten in der Schweiz war. Da zücken die erst ihre Handys. Anstatt sofort rauszurennen, als das Deckenfeuer bemerkt wurde.
Was für beknackte Eltern haben solche Jugendlichen? Nicht mal die grundlegendsten, einfachsten Sachen scheint der Jugend heute vermittelt zu werden. Hauptsache Handy. Anstatt am Ausgang mit anzupacken und aus dem entstandenen Menschenknäuel die Leute rauszuziehen, halten sie die Kamera drauf.
Unglaublich.
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Fenjal Mitglied
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@Schnuddel74 was heisst hier Aberglaube, wir haben einige alte Bräuche z.b. das Feuerrad, das gute Ernte und gesundes Vieh bringt. Auch dankt man der Natur und dem Tier, indem man inne hält, ihm den Bruch ins Maul legt und es verbläst. Wenn dich unsere "Pflichten und unser Respekt " nicht interessieren ist das deine Sache, ich lasse mir durch irgendwelche Bürositzer, die sich immer neue Reglementierungen ausdenken, unsere Natur- und Jahreszeitenbräuche nicht einschränken. Der Versuch der bürokratischen Traditionsauflösung bleibt beim Versuch.
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#964
FloraVita Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
Blödsinn, ich kenn niemanden der Geister vertrieben hat. Beruf dich bitte nicht auf Traditionen die es nicht gibt... ...das was in deiner Familie herrscht ist Aberglaube!
:
Das Thema hatten wir hier schon, aber gerne nochmal: Es gab und gibt die Tradition in den Tagen zwischen den Jahren (12 Tage, normalerweise ab Wintersonnenwende, irgendwann wurde aber 24-25.12 eingeführt). Zum Beispiel durch Räuchern Geister und das Böse überhaupt, also auch Krankheiten aus Haus und Stall zu vertreiben.. Zu der Mitte der Tage zwischen den Jahren, wird die Wilde Jagd (auch Wildes Heer genannt, das aus Geistern der vorzeitig verstorbenen besteht und von Odin angeführt wird) am heftigsten und Menschen haben diese durch Krach und Feuer vertrieben. Natürlich nicht durch Böller und Feuerwerk, sondern mithilfe von Trommeln, Rasseln usw Und diesen oder ähnlichen Brauch, Tradition gibt es bei sehr vielen Völkern.
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Schnuddel74 Mitglied
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@Zaungast Nein, nein und nochmal nein. Die Jugend heute ist nicht schlechter oder besser wie wir damals!
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Zylinderella Gast
Zitat von Zaungast:
Was für beknackte Eltern haben solche Jugendlichen? Nicht mal die grundlegendsten, einfachsten Sachen scheint der Jugend heute vermittelt zu werden. Hauptsache Handy. Anstatt am Ausgang mit anzupacken und aus dem entstandenen Menschenknäuel die Leute rauszuziehen, halten sie die Kamera drauf.
Interessante Frage wäre ja gewesen, was hätten sie gemacht, wenn sie dieses Gerät nicht hätten anfassen können, weil es einfach nicht da ist in dieser Situation.
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Casey Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
Die Jugend heute ist nicht schlechter oder besser wie wir damals!
Mit Handy ist sie zumindest anders.
Davon ab bezog ich mich ja mehr auf die Eltern. Dass sie teils ihren Kindern anscheinend null Verhalten bei Feuer beigebracht haben.
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PeterN Mitglied
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Zitat von Schnuddel74:
Dann habt ihr ja schon einen Schuldigen gefunden - bitte weiter prügeln!
In London wurde nicht privat geböllert, Strafe wären wohl 5000 Pfund
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Florentine Mitglied
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Zitat von Zaungast:
Was für beknackte Eltern haben solche Jugendlichen?
Das sind Eltern, die ihre Kinder in Flammen verloren haben, trauern oder derzeit noch um das Leben ihrer Kinder bangen müssen. Ich persönlich finde in einem solchen Kontext despektierliche Vokabeln wie "beknackt" und "doof" unangemessen.
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Jane_1 Mitglied
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Zitat von Scheol:
Der Berlin macht gerne Spitznamen für irgendwas, hier taucht der Begriff Asylvester immer mehr seine runde.
Muss das wirklich sein?
Unsere Mentoren begleiten diesen Bereich aufmerksam, um eine dauerhaft wohlwollende und empathische Atmosphäre zu gewährleisten.
Ist das wohlwollende Verhalten nur auf den "Trost & Zuspruch" Bereich begrenzt?
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x 4#972
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Zylinderella Gast
Zitat von Schnuddel74:
Nein, nein und nochmal nein. Die Jugend heute ist nicht schlechter oder besser wie wir damals!
Es gibt schon ganz tolle Jugendliche, wirklich. Empathisch, mitfühlend auch lustig. Aber es gibt wohl auch eine große Menge mittlerweile, die das Leben und zum Beispiel den Kontakt mit der Realität nicht mehr kennen. Was natürlich gut ist im Grunde, wenn es einerseits bedeutet, das Gefahrenquellen, denen sich frühere Generationen aussetzen mussten, nicht mehr vorhanden sind. Wird dieses Verhalten jedoch nicht mehr erlernt, auch an praktischen Beispielen, zum Beispiel wie Rauchentwicklung aussieht oder wie sich Feuer unkontrolliert ausreitet, haben viele möglicherweise ein Videospielempfinden.
Ist das wohlwollende Verhalten nur auf den "Trost & Zuspruch" Bereich begrenzt?
Ich sehe nicht, dass @schoel in der Benennung des Berliner Synonyms etwas falsch gemacht hat. (Meine Meinung). Trost und Zuspruch, gehört für mich in den Bereich, Trost und Zuspruch. Eine Person persönlich angegriffen hat er nicht. Allerdings mitgeteilt hat er, was manche Berliner denken. Ich denke, das nennt man, * Dem Volk aufs Maul geschaut.*
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Casey Mitglied
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Zitat von Florentine:
Ich persönlich finde in einem solchen Kontext despektierliche Vokabeln wie "beknackt" und "doof" unangemessen.
Wenn es nur das ist.
Wichtiger ist, dass Eltern solche Fälle zum Anlass nehmen und spätestens dann mal mit dem Nachwuchs reden. Grundlegende Kenntnisse über allgemeine Gefahrenlagen sind einfach überlebenswichtig.
Ich hoffe z.B. dass niemand dieser Eltern in den Medien sein Kind in einer Situation sehen muss, wie es wertvolle Sekunden nicht genutzt hat.