NichtLustig
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Zitat von Clarinetta:Über Paare wird auch nicht groß diskutiert.
Paare sind ja auch praktischer. Sie teilen sich den knapp bemessenen Wohnraum; man hofft darauf , dass sie sich in den Fähigkeiten ergänzen und so weniger Hilfe von Außen benötigen, sie pflegen sich gegenseitig und mit ein wenig Glück produzieren sie kleine Steuerzahler.
Spätestens wenn der Wohnraum mehr dem Vorbild asiatischer Großstädte angepasst wurde und man endgültig eingesehen hat, dass bei 7,77 Milliarden Menschen weltweit es eben nicht schlau ist, beständig neue zu machen und man deswegen die Rentenversorgung mehr auf private Selbstversorgung umgewälzt hat, wird die Lobpreisung der Paare langsam kippen. Zugunsten des Singletums und Wohngemeinschaften, bzw. alternativen Lebensgemeinschaften.
Paare wird es zwar immer geben, nur wird nicht mehr zwingend erwartet werden, miteinander Tisch und Bett zu teilen. Darüber hinaus wird die technische Entwicklung ebenfalls dafür Sorge tragen, dass solche Lebensmodelle nicht mehr notwendig sind.Die künstlichen Intelligenzen werden einen mindestens so großen Einfluss auf unser Leben haben, wie andere Menschen. Sie werden über uns wachen, uns manipulieren und ausspionieren, sie werden Sorge tragen und wir werden sogar 6 mit ihnen haben. Also, alles, wie in einer Ehe. Darüber hinaus werden sie als Akut-Seelsorger fungieren, unsere Vitalfunktionen überwachen, selbstständig Hilfe rufen oder leisten und sie werden unsere psychische Verfassung besser beurteilen können, als ein Mensch. Das macht sie dem Ehepartner überlegen.
Ich möchte mich ja gar nicht zu sehr über die Möglichkeiten der KI's und was uns die nächsten 20 Jahre erwartet, auslassen. ...Aber wir werden uns höchstwahrscheinlich noch den guten, alten, ineffizienten Ehepartner zurück wünschen. ...Schlimmer, als Alexa kann der auch nicht sein.
Es ist tatsächlich Zeitgeist. Es gab schon mal das goldene Zeitalter der Singles und das wird auch sein Revival feiern. Dann darf sich jeder, der in einer Beziehung lebt, erst einmal anhören, dass er emotional abhängig ist und allein nicht überlebensfahig. Dass sich die Lebensmodelle mit der Zeit ändern und anpassen, daran zweifel ich nicht. Nur dass die Menschen gescheit genug sein werden, den anderen einfach so leben zu lassen, wie er mag, anstatt ihn normen zu wollen dass werden wir auch in 100 Jahren nicht hinbekommen. Dafür nehmen wir uns selbst einfach zu wichtig.
Als ich Single war, wurde gemosert und jetzt, wo ich einen 15 Jahre jüngeren Partner habe, ist das Geschrei noch größer. Zur Erläuterung- ich bin weiblich, und er halt männlich. Man muss heutzutage also nicht nur einen Partner haben, sondern bitteschön auch einen, der den Erwartungen und Din Normen entspricht!
Zitat von Clarinetta:Mit 40 oder sogar 50 hab ich noch ganz anders gedacht. Wahrscheinlich hatten meine Hormone da noch das Sagen
Unsinn! Als wenn ich mich von so etwas leiten lassen würde! Pah!
Zitat von T4U:Ähm, du bist doch noch so jung, ich habs genau gesehen
Wieso? Wie jung sind wir denn?

