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Alles wiederholt sich

BjörnFF

BjörnFF
Mitglied

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9
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Hallo liebe Gemeinde, ich muss jetzt hier meine Geschichte der letzten 4 Jahre preisgeben.
Angefangen hat es vor 4 Jahren als ich meine Ex-Partnerin kennengelernt hatte. Am Anfang, wie immer, lief alles super und nach nur ein paar Wochen, sind wieder alle Muster von mir durchgebrochen. Zu dem Zeitpunkt, war ich noch in Therapie wegen Depression und irgendwie hat es mir damals geholfen, auch wenn vieles nicht gut lief.
Vor 2 Jahren beendete meine Freundin die Beziehung, weil ich vieles falsch gemacht hatte und ihr auch nicht das Gefühl gegeben hatte, das ich sie Liebe. In schweren Situation habe ich sie allein gelassen bzw, ging es nur über Whatsapp. weil ich wieder nur mit mir psychisch beschäftigt war, wobei ich das nie wieder als ausrede gelten lassen will.
Danach folgte 2 Jahre lang eine Off-On Beziehung und irgendwie ist es bei mir nur schlimmer geworden, jede Kleinigkeit hat alles wieder eingerissen und ich war lieber alleine als mit ihr Zeit zu verbringen, obwohl ich es innerlich wollte.
Naja am Ende vom Lied hat sich alles wiederholt, jetzt seit paar Wochen ist es entgültig vorbei. Und wieder geht es mir elend. am Ende auch gerechtfertigt, nachdem was sie wegen mir alles ertragen musste.
Warum schaffe ich es nie. warum muss ich es immer soweit treiben, bis es entgültig ist. warum gebe ich statt Glück nur Trauer.
Es gibt Menschen die trifft man nur einmal im Leben. meine beiden Ex-Freundinnen hatten wirklich alles für mich getan. ich musste mir nie Gedanken um die Beziehung machen oder das etwas passiert. ist das das Problem, ruhe ich mich dahingehend aus, weil ich ja alles für sie war?
Warum schaffe ich es nicht, das was ich mir vornehme auch dauerhaft umzusetzen?
Warum war mir in der Zeit das allein sein wichtiger als die gemeinsame Zeit, obwohl es tief in mir nicht so ist?
Was ist mit mir falsch?
Ich mache mir wieder vorwürfe, warum ich anderen Menschen eher zur Last falle. warum ich andere Menschen die mich Lieben und die alles für mich gegeben hatten, immer so vor den Kopf stoße.
Ich bin jetzt 40 und das kann doch nicht das Ziel sein.
Ich glaube das ich einfach Probleme habe mit sozialen Aktionen. fehlende Empathie. aber wenn es mir schlecht geht müssen alle springen.
Das will ich nicht.
Ist es zwingend, eine Therapie anzustreben.
Ich möchte endlich etwas ändern. und auch wenn die betroffenen Personen das nie lesen werden. es tut mir Leid das ich euch soviel Leid angetan habe.

#1


mokka_23
@BjörnFF Vielleicht solltest du damit anfangen, dir selbst Mitgefühl entgegen zu bringen und dich auf diese Weise besser kennen zu lernen. Auf mich wirkst du wie jemand mit einer Autismusspektrumsstörung. Hast du das abklären lassen?

#2


A


Alles wiederholt sich

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alleswirdbesser
Zitat von BjörnFF:
Ist es zwingend, eine Therapie anzustreben.

Was hast du bisher gegen deine Depressionen unternommen?

x 2 #3


BjörnFF
Meine damalige Therapeutin hatte ebenso diagnostiziert, das ich Probleme habe mit sozialen Interaktionen, auch aufgrund des damaligen Mobbings in der Schule und der daraus entstandenen Depression.
Die Depression ist eigentlich gut im Griff, aber mich in andere hineinversetzen etc. wird schwieriger...bzw. denke ich auch das es nicht sein kann, das ausgerechnet ich, da helfen kann...kein Selbstbewusstsein und das annehmen das jemand einen toll findet...

#4


BjörnFF
@alleswirdbesser Hatte 2 Jahre eine Therapie

#5


mokka_23
Empathie ist eine Eigenschaft, die man nur bedingt erlernen kann. Gerade Männern fällt es im Gegensatz zu Frauen schwerer, sich in andere Menschen zu versetzen. Gewisse Menschen haben auch eine Empathieaversion als Selbstschutz entwickelt. Gute Beziehungen bauen nicht alleine auf Empathie. Humor, Intiative und Neugierde zum Bsp. können einen Mangel an Empathie kompensieren, finde ich.
Ich verstehe, dass du dir eine Beziehung wünschst, vielleicht aber wäre es besser, wenn du dich erstmal auf dich selbst, deinem Wolergehen und deiner Selbstkenntnis kümmerst. Welche konkreten, kleinere Ziele könntest du dir vornehmen?

#6


BjörnFF
@mokka_23 Ich verstehe deinen Ansatz. Aber wenn man jemanden liebt dann sollten solche Dinge nicht passieren, wie es bei mir immer öfter war...ich verstehe mich nicht. In der Selbstreflektion, die ich jedesmal habe und auch wirklich bis ins letzte treibe, wird mir das bewusst, ich kann mich dann sofort in die Situation der anderen Person hineinversetzen und merke erstmal was für ein A. ich war. Warum klappt das nicht in der Situation? Auch kam es immer wieder so rüber, als würde mich alles garnicht interessieren...und ich verstehe auch warum...
Ja wahrscheinlich hast du Recht...aber dazu muss ich aus dem Loch mit. Arbeit-> zuhause und das im Endloskreis..Freunde? Hab ich keine...
Welche Ziele könnte ich mir vornehmen? Das ist wirklich ne gute Frage...
Etwas was ich sehr gerne angehen möchte, ist das ich meine sozialen Ängste und Phobien irgendwie ablegen kann...

#7


mokka_23
@BjörnFF Das ist super, dass du deine soziale Phobie ablegen willst. Fang mit kleinen Schritten an: ein Schwatz mit dem Nachba im Treppenhaus, mit der Kassiererin im Supermarkt. Verlass die Wohnung und beobachte deine Gefühle. Am Anfang ist es unangenehm, aber du wirst dich besser fühlen am Abend. Ganz wichtig: wir können uns und die Art wie wir uns fühlen beeinflussen. Man/frau muss es einfach ruhig angehen.

x 1 #8


Laetitia2024
Zitat von BjörnFF:
Hallo liebe Gemeinde, ich muss jetzt hier meine Geschichte der letzten 4 Jahre preisgeben. Angefangen hat es vor 4 Jahren als ich meine Ex-Partnerin ...

Mit dir ist gar nichts falsch, denke ich. Du leidest aber an einer schweren psychischen Erkrankung, Depressionen. Das färbt natürlich auch auf deine Beziehungen ab. Ich würde dir raten, erstmal Single zu bleiben und dich mittels Therapien und gegebenenfalls Medikamenten, in erster Linie nur um deine Gesundheit zu kümmern.

x 1 #9


BjörnFF
@mokka_23 das stimmt und eigentlich weiß ich das auch, aber diese kleinen Dinge finde ich nicht schlimm...eher dann nach ner gewissen Zeit...das ich aus der Situation muss...es mir zuviel wird...
Und das war dann auch in der Beziehung so...
es kotzt mich ehrlich gesagt an, das ich es immer wieder so mache...obwohl ich weiß das es nicht das ist was ich möchte...

#10


BjörnFF
@Laetitia2024 ich weiß das ich leider noch nicht am Ziel des ganzen bin...warum ist die Motivation dann aber da, sobald ich wieder alleine bin und endlich Dinge angehe...Warum weiß ich was ich falsch gemacht habe...
Aber wenn wieder alles gut ist, dann tue ich wieder alles dafür, das es scheitert...
Anstatt das Menschen glücklich sind, das ich sie glücklich mache...mache ich ihnen das Leben zur Hölle....auch wenn das jetzt vielleicht überzogen ist,aber es fühlt sich so an

#11


Laetitia2024
Zitat von BjörnFF:
@Laetitia2024 ich weiß das ich leider noch nicht am Ziel des ganzen bin...warum ist die Motivation dann aber da, sobald ich wieder alleine bin und ...

Du machst das so, weil du nicht anders kannst. Es ist deine Krankheit, die dich dazu zwingt.

x 1 #12


BjörnFF
@Laetitia2024 aber ich finde es als ausrede zu einfach..am Ende weiß ich doch wie ich damit umzugehen habe...und ich weiß das auch...aber keine ahnung...

#13


Laetitia2024
Zitat von BjörnFF:
@Laetitia2024 aber ich finde es als ausrede zu einfach..am Ende weiß ich doch wie ich damit umzugehen habe...und ich weiß das auch...aber keine ...

Du bist eben noch nicht so weit, das auch umzusetzen, was du weißt.

#14


mokka_23
@BjörnFF Ich glaube, du ziehst dich aus Überforderung zurück und das ist ein Stück weit völlig legitim. Die Frage wäre, wie könnte eine Beziehung aussehen, dass du dich darin wohlfühlst und deine Partnerin auch. Nicht alle haben dieselben emotionalen Ressourcen und Bedürfnisse. Wichtig ist, sich selbst kennen zu lernen und transparent xu kommunizieren. Vielleicht wollten deine Exen Sachen, die du nicht geben kannst bzw. die sie anderswo und anderswie bekommen konnten.

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