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Als Einzige im Freundeskreis ohne Mann und Kinder

Dalisay

Dalisay


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Zitat von chrijo96:
Hast Du denn keine No Chance Liste?

Mit 15/16 hatte ich tatsächlich mal so ne Phase, wo ich mir meinen zukünftigen Mann ausgemalt hatte. Sportlich, wohlhabend, Arzt und natürlich gutaussehend. Nicht älter als 30 und Weltenbummler.
Ich wollte keinen Hauptschüler, keinen mit langen ungepflegten Haaren, kein Muttersöhnchen und keinen unordentlichen Mann. Quasi ein Greys Anatomy Verschnitt.

Teeniekram eben.

06.12.2021 22:26 • #106


chrijo96


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@Dalisay : Und jetzt würdest Du einen unordentlichen Kerl mit unvollständigem Gebiss, ohne festen Job und der sein Domizil bei Muddi hat auf die Nice to have Liste setzen?
Also, ich könnte Dir da jede Menge Männer nennen, die Dich gerne mal kennenlernen möchten.
Die kennen nämlich eine Menge Frauen, die anscheinend im Herzen immer noch Teenies sind.
Übrigens zähle ich mich dann auch zu den Teenies.

06.12.2021 22:33 • #107



Als Einzige im Freundeskreis ohne Mann und Kinder

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Winterblume

Winterblume


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Ich vermute das geschiedene Leute mit Kontakt diejenigen gemeint waren, die keine gemeinsamen Kinder zusammen haben. Ich bin 1x geschieden. Ohne Kinder und ohne Kontakt (gibt keinen Grund).

Ich kann verstehen wenn jemand einen Partner mit Kind ausschließt. Mein Mann hat ein Kind in die Beziehung gebracht und es war gerade am Anfang wahnsinnig anstrengend und ich wollte mehrmals weglaufen. Mittlerweile läuft alles gut, trotzdem kann ich es nicht empfehlen, gerade wenn man selber kinderlos ist. Soll doch jeder seine Nogos haben. Verstehe den Aufreger nicht, bringt auch nichts.

06.12.2021 22:51 • x 1 #108


Tin_

Tin_


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Zitat von Ortrere:
Ab einem bestimmten Alter sollte das Tin-Ego das ertragen können, dass Schneewittchen keine Jungfrau mehr ist.

Kann es, aber nicht alles was man kann, muss man wollen, oder?

Zitat von Winterblume:
Verstehe den Aufreger nicht, bringt auch nichts.

Ich irgendwie auch nicht so recht...

07.12.2021 07:21 • #109


bravecat


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Zitat von Dalisay:
Mit 15/16 hatte ich tatsächlich mal so ne Phase, wo ich mir meinen zukünftigen Mann ausgemalt hatte. Sportlich, wohlhabend, Arzt und natürlich gutaussehend. Nicht älter als 30 und Weltenbummler. Ich wollte keinen Hauptschüler, keinen mit langen ungepflegten Haaren, kein Muttersöhnchen und keinen unordentlichen ...

Ich finde, dein Vergleich hinkt.
Er hat nie geschrieben, dass eine Frau nen Doktortitel haben muss und Kleidergröße 34 oder ähnliches.

Ich möchte auch heute, mit über 30 keinen Mann mit langen ungepflegten Haaren. Ich bezweifle, dass ich so jemanden überhaupt so gut kennenlernen könnte, dass ich seinen tollen Charakter erkennen könnte und mich verliebe. Weist du was ich meine? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es überhaupt zum kennenlernen kommt.
Ist das bei dir anders? Wenn ein Mann dich optisch so richtig abstößt, lernst du ihn dann trotzdem kennen?

Ich find das schon gut wenn jemand weis was er will oder nicht will. Besser als so ein rumgeeiere ála Ach eigentlich bist du überhaupt nicht mein Fall aber ich probiere es mal. Wer weis ob was besseres kommt.
Kenn ich (leider) auch von mir selbst. Das ist unnötig und man verletzt andere und sich selbst und ist meiner Meinung nach darauf zurück zu führen, dass man nicht mit sich selbst auskommt und auf biegen und brechen einen Partner möchte.
Ich spreche aus eigener Erfahrung
Dann lieber wissen was man will und n bissl warten und sich solange n schönes Leben machen.

Für mich käme es auch nicht in Frage zur Samenbank zu gehen. Ich möchte nicht, dass mein Kind keinen Vater hat und ich möchte nicht zwingend alleinerziehend sein. Will ich einfach nicht.
Mir ist bewusst, dass man es auch allein schaffen kann ein Kind großzuziehen und alle glücklich sein können. Mag sein, aber nicht mein Ding.

07.12.2021 09:45 • x 2 #110


HolyDiver


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bei mir hat sich seit der Trennung der Freundeskreis geändert. Einige haben sich gar nicht mehr gemeldet und auch nicht mehr reagiert wenn ich mich gemeldet habe, zwei Singledamen sind dazu gekommen. Klar bin ich noch gerne mit meinen alten Leuten zusammen aber von einigen werde ich angesehen wie oh, guck - die arme wurde von ihrem Mann verlassen. Bei manchen löst das für mich ein unangenehmes Gefühl aus.
Man findet nicht einfach neue Freunde aber ich würde es mal versuchen.
Was hast Du denn für Interessen? Vielleicht gibt es Foren, wo man Gleichgesinnte findet. Ob das dann Freunde werden, weiß man natürlich am Anfang nicht.

07.12.2021 09:59 • #111


Tin_

Tin_


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Zitat von bravecat:
Er hat nie geschrieben, dass eine Frau nen Doktortitel haben muss und Kleidergröße 34 oder ähnliches.

Ich kann ja nochmal einen raushauen und meine must have-Liste raushauen. Dann platzt einigen hier die pulsierende Ader an der Stirn xD

07.12.2021 12:29 • #112


Hansl

Hansl


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Um was und wen geht's hier im Thread eigentlich? Ich dachte, hier suchte eine Frau Ansprache und Unterstützung?

07.12.2021 12:34 • x 1 #113


Tin_

Tin_


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Zitat von Hansl:
Um was und wen geht's hier im Thread eigentlich? Ich dachte, hier suchte eine Frau Ansprache und Unterstützung?


Und du suchst wieder Konfrontation?

07.12.2021 12:40 • #114


Tatiana

Tatiana


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Leuteeeee!

: )))

07.12.2021 13:01 • x 1 #115


Tin_

Tin_


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Ich möchte auch nochmal was dazu sagen: in so ziemlich jedem zweiten Damen-OD-Profil steht drin: suche einen Mann, der weiss, was er will.

Dann bin ich ja für 50 Prozent der Damen perfekt. xD

07.12.2021 13:06 • #116


Hansl

Hansl


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Zitat von Tin_:
Und du suchst wieder Konfrontation?

Was den ursprünglichen Sinn der TE, sowie des Threads angeht schon längst geschehen.

07.12.2021 15:15 • #117


Dalisay

Dalisay


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Zitat von bravecat:
Für mich käme es auch nicht in Frage zur Samenbank zu gehen. Ich möchte nicht, dass mein Kind keinen Vater hat und ich möchte nicht zwingend alleinerziehend sein. Will ich einfach nicht.
Mir ist bewusst, dass man es auch allein schaffen kann ein Kind großzuziehen und alle glücklich sein können. Mag sein, aber nicht mein Ding.

Hat ja auch Niemand geschrieben, dass du das tun sollst.
Es war lediglich ein Vorschlag, wie man sich ggf auch ohne Partner seinen Kiwu erfüllen kann, wenn der Wunsch danach groß ist. Um dich geht es hier auch gar nicht. Das war an die TE gerichtet, falls die überhaupt wegen des vielen Offtopic noch mitliest.

07.12.2021 16:10 • #118


bravecat


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@Dalisay
Die TE hat folgendes im Eingangspost geschrieben:
Zitat von Laultima:
Ich bin eigentlich eine Person, die entspannt ist und sich denkt, dass das Gute und Richtige schon geschehen wird. Es passt eigentlich nicht zu mir, dass ich verzweifelt und voller Zukunftsangst bin, aber mittlerweile habe ich wirklich Zukunftsangst und weiß nicht, warum das Normalste der Welt allen Menschen zusteht, nur mir nicht.

Später ging es hier im Thread um Druck, den man sich selbst macht oder dem man vom Umfeld suggeriert bekommt.

Ich wollte mit meiner Aussage zu deinem Vorschlag nur meine Sicht der Dinge zum Ausdruck bringen. So als Anregung. Weil Forum und so .. ne?
Ich weis nicht wie das die TE sieht, ob es eine Option für sie wäre. Für den Notfall. Vielleicht verrät sie es uns noch

09.12.2021 09:29 • #119


Nachtlicht

Nachtlicht


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Zitat von bravecat:
Freu dich bloß nicht zu früh, das Leben ist unberechenbar.


Liebe bravecat, dieses tief sitzende Misstrauen gegenüber den Geschenken des Lebens kenne ich auch. Schon arg, wie man sich selbst sabotieren kann.

Auch dieser Zweckpessimismus hängt wahrscheinlich mit dem Themenkomplex von Ängsten zusammen.

Es kann helfen, Menschen zu beobachten, die wenig von Ängsten geprägt oder gesteuert sind, und deren Verhaltensweisen für sich zu überprüfen hinsichtlich der vermutlich dahinterstehenden inneren Haltung und Wahrnehmung der Welt. Ich konnte mir da bei nahestehenden Menschen durchaus schon mal das eine oder andere abgucken.

Zitat von bravecat:
nach und nach erkenne ich, das es viel tiefer verankert ist und mir anerzogen bzw. mitgegeben wurde und vielleicht gar nicht unbedingt was mit mir selbst zu tun hat.


Auch das kenne ich nur zu gut. Hier lohnt es sich einen Blick auf die Familiengeschichte zu werfen, sofern nachvollziehbar. Manchmal entdeckt man dass man ein gewaltiges emotionales Erbe mit sich herumträgt. Und dass so manche Probleme, die man hat, nicht unbedingt die ureigenen sind, sondern einem tatsächlich in die Wiege gelegt wurden. Auch das kann helfen, sich davon ein wenig zu emanzipieren.

Zitat von Berlinerin91:
das Björk-Poster


Wer hätte das gedacht. Ich hatte damals dieses eine Album von ihr, du bist ja ein richtiger Fan! Wie schön, dass das Zitat so passte.

Zitat von Berlinerin91:
Gleichzeitig ist es für mich auch enorm hilfreich zu sehen, welche großartigen Teile in mir schwelen, also wie ich selbst aus Unsicherheit dazu neige, Menschen zu entwerten oder mich selbst für überlegen zu halten.


Ja, das dient dann wohl der Abwehr des eigenen Minderwertigkeitsempfindens? Ist das so zu verstehen?

Zitat von Berlinerin91:
Vor allem in einer Welt, in der man quasi nur als Mutter als vollwertige Frau gilt.


Danke, dass du das sagst, denn diese Wahrnehmung wurde mir immer abgesprochen. Vielleicht sehen alle anderen das ja auch gar nicht so, aber ich selbst fühlte mich definitiv nicht vollwertig als Frau, denn ich war nicht in der Lage, meinen simpelsten biologischen Zweck zu erfüllen. Heute habe ich meinen Frieden damit, ein evolutionärer Rohrkrepierer zu sein, wer weiß wofür es gut ist und wovor ich mein Niegeborenes bewahre, wenn ich mir das Weltgeschehen so ansehe.

Zitat von Berlinerin91:
Meine Mutter sagte mir auch mal, dass ich über einen Plan B nachdenken sollte - Momentan kann ich das aber nicht so recht zulassen, weil dann offenbar doch noch etwas Hoffnung da ist, dass es doch noch was werden könnte.


Aber liebe Berlinerin91, da bin ich im Team deiner Mutter Ein Plan B ist aus meiner Sicht nicht dafür da, dass man ihn entwickelt, wenn man keine Hoffnung mehr hat. Er hat nichts damit zu tun, Plan A nicht mit aller Kraft weiter zu verfolgen! Plan B in der Tasche zu haben, kann aber sehr unterstützend dabei sein, Plan A anzugehen, weil es einem Stress und Ängste lindern kann zu wissen, dass man nicht ganz im Regen steht wenn Plan A doch nicht aufgehen sollte.

Mir hat es immer ein wenig gefühlte Kontrolle zurückgegeben (! gefühlte, nicht echter. Plan B kann schließlich genauso schiefgehen), zu wissen dass ich im Notfall noch andere Möglichkeiten habe.

Zitat von Dalisay:
Du könntest dir zum Beispiel via Samenspender zumindest den Kinderwunsch erfüllen.
Es gibt da diverse Portale.


Das ist natürlich nicht so einfach wie es klingt, aber durchaus ein gangbarer Weg. Man kann sich auch mal im erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis umhören, manchmal tun sich erstaunliche Möglichkeiten auf, auf die man nie gekommen wäre. Ganz und gar alleinerziehend zu sein, mit einem Vater ohne Rechte und Pflichten, ist aber dennoch eine ziemliche Herausforderung und so ein Plan sollte zumindest gut abgestimmt sein mit der eigenen Kernfamilie, sprich den Menschen, die einem später unterstützend zur Seite stehen können/sollen, als Großeltern oder andere Verwandte des erwünschten Kindes.

Zitat von Tatiana:
Ich kann mir das gut aushaltbar machen und mich sogar echt alleine wohl fühlen, aber im Grunde bin ich immer am glücklichsten, wenn ich gerade mit Freunden/Partnern/Menschen irgendwas gemacht habe, mich verbunden mit anderen fühle etc


Danke für diesen tollen Beitrag. Ich finde auch, dass es normal und gesund ist, sich eine Beziehung zu wünschen, oder sich mit Beziehung grundsätzlich geerdeter und geborgener zu fühlen, als ohne. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass das Singledasein nicht auch ganz großartig sein kann. Das Leben in der Gemeinschaft ist aber eines, das unserer Natur mehr entspricht. Muss ja nicht mal eine Partnerschaft sein ...

Zitat von Winterblume:
Man muss für sich das richtige wählen und da tickt jeder einfach anders.


Wie Winterblume in ihrem Beitrag so schön beschreibt, ist der Beziehungswunsch ja auch immer eine Frage der aktuellen Lebensphase. In den Entwicklungsstufen und Lebensaltern unterscheiden sich die Bedürfnisse eines Menschen teilweise diametral. Je nachdem, was gerade ansteht (Austoben, Familiengründung, zweiter Frühling, MLC usw.) und aus welcher vorhergehenden Situation man kommt, schwankt ja die Bedeutung einer Beziehung im eigenen Leben. Will sagen, es gibt immer Hoffnung, und sei es nur die Hoffnung darauf, dass einem der Beziehungs- und/oder Familienwunsch eines Tages nicht mehr so sehr die Lebensfreude vergällt, weil er einfach in den Hintergrund rückt. Oder sich halt doch erfüllt, für die meisten wird das sicher so sein.

10.12.2021 16:37 • x 2 #120



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