corey88
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für deine Freundin war's mit dir ja wahrscheinlich die erste Beziehung, da ihr noch recht jung wart. Da kann ich auch gut verstehen, dass sie unsicher war, man kennt es ja einfach noch nicht so! Aber eben weil du, so wie du sagst, alles daran getan gesetzt hast, um ihr diese Unsicherheit zu nehmen, sollte sie diese Unsicherheit auch mal irgendwann abgelegt haben. Es war war sicher nicht die ganzen 5 Jahre so oder? Dann würde ich nämlich denken, dass sie einfach ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl hat und das ist langfristig schädlich für eine Beziehung. Ich kann das gut verstehen, dass du auch unsicher wurdest und dich gefragt hast, warum sie dir nicht vertraut, obwohl du ihr keinen Grund dafür gibst. Das ist ein unfaires verhalten dir gegenüber, auch wenn's ihr nicht bewusst war.
Bei mir war's so, dass ich in den letzten Beziehungen von vorn herein über die Problematik gesprochen habe und warum das so ist, wenn du 5-6 Mal hintereinander verlassen wirst, brauchst du einfach mehr Zeit am Anfang dich zu öffnen und bist reservierter und nicht so euphorisch und es kann sein, dass man in manchen banalen Situationen total überreagiert, wenn man mal nen Tag nichts vom anderen hört oder 2 Mal hintereinander keine Gute Nacht SMS zurück bekommt. Von daher hab ich mir da meiner Meinung nach nichts vorzuwerfen, da ich das immer zu Anfang klarstelle, damit mein Partner eben nicht denkt, er habe was falsch gemacht. Bei mir legt sich das dann aber nach 2-3 Monaten. Man muss dem anderen schon vertrauen und auch etwas über seinen Schatten springen, auch wenn's schwer fällt. Der neue Partner kann ja nun mal nichts für meine negativen Erfahrungen.
Aber es können auch nach den 2-3 Monaten wo das Vertrauen bei mir dann schon da ist, vereinzelt Situationen kommen, die für den anderen banal erscheinen für mich aber schwierig sind. Das war jetzt so in den letzten Wochen vor der Trennung, aber mein Ex war nicht gewillt über diese Situationen mit mir vernünftig zu reden oder mir zuzuhören wenn ich ihm was erklärt habe. Er hatte keine Geduld, war genervt, es war ihm alles zu anstrengend und dann hat er Schluss gemacht.
Du hast total Recht, in einer Beziehung muss man sich vieles erarbeiten, grade am Anfang und zwischendrin darf man sich nicht nur zurücklehnen und denken man muss nicht mehr an sich oder der Beziehung arbeiten. Die Beziehung und der Zusammenhalt wächst daran.
Ich habe vor der Trennung schon eingesehen, dass ich mich etwas unfair verhalten habe und überreagiert habe und wollte das grade wirklich ändern und war mit mir wieder im Reinen, aber das kam bisschen spät und er hatte keinen Bock auf Diskussionen und wollte lieber den Weg des geringsten Widerstandes gehen, weil das ist ja einfacher. Dass er jetzt glücklicher ist glaube ich nicht wirklich. Vielleicht ärgert er sich auch ein bisschen wenn wir uns am 1. Mai sehen
), ich mache Yoga, das stärkt die Gelassenheit, hilft mir generell einfach beim Stressabbau. Und das Wichtigste ist: Ich will ihn ja gar nicht wieder! Ich gehe davon aus, dass er mich eh nur ignorieren wird und das ist mir egal. Ich möchte nur, dass er sieht, dass es mir gut geht und ich abgeschlossen habe und zufrieden bin wie's ist!
Ich liebe Beschützertypen. Vermisse meinen Ex gerade ein wenig 
Ich hoffe du wirst deinen Ruhepol und deine starke Schulter noch finden!