Oma VictoriaSiempre erzählt mal kurz aus dem Krieg

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Mit 20 hab ich auch noch auf nen völlig anderen Typen „Mann“ (naja, „Mann“…) gestanden als nur relativ wenige Jahre später. Ne bestimmte Optik und der gesamte Habitus waren immens wichtig, sonst fand ich die Kerle einfach nicht cool. Damals hat es bei mir schon gehakt, wenn er die falschen Schuhe anhatte

- das war auch, im Nachhinein betrachtet, völlig okay. Warum hätte ich meinen damaligen Regeln nicht folgen und mich mit irgendwem abgeben sollen, der so gar nicht meinen Nerv (oder was auch immer

) getroffen hat?
Da lief dann mal so dies und das, oft habe ich geheult, manchmal aber auch der Kerl (wenn der längst nicht so cool war wie erwartet und wie er aussah) und so dümpelte ich durchs Datingleben, seinerzeit noch völlig offline.
Was ich nie hatte: Torschlusspanik als 20jährige. Online-Dating als Option (Partner via Katalog gab es einfach noch nicht). Sorgen, dass ich ewig die Übriggebliebene sein werde. Den Gedanken, dass ich unbedingt nen Freund haben muss, ob der mir nun gefällt oder nicht. Stress, ob ich wenigstens den aufreißen kann. Foren wie dieses. Ich hatte nur Dr. Sommer

Optik und Auftreten ist mir immer wichtig geblieben - ich muss meinen potentiellen Partner attraktiv finden. Aber die Attraktivität ergibt sich für mich seit langem schon durch andere Dinge als die falsche Schuhmode und dem Bad-Boy-Habitus.
Und was heißt eigentlich „der Mann ist mir zu feminin“? Ich frage für einen Freund.