Hallo @,
tut mir leid, dass ich mich jetzt erst melde - ich war für 2 Tage weg - musste mich sammeln.
Danke für eure Anteilnahme, Verständnis, Hilfe und auch für so manch unverständlichen Kommentar.
Hab einen breiten Rücken - und abgesehen davon, kann ich mit " Kritik und Angriff" gut umgehen.
Ich lese sehr viel über " Abhängigkeit, Unehrlichkeit und vor allem Entscheidungsunfähigkeit und fehlender Konsequenzen.
Ich sehe das ein bisschen anders. Habe sehr wohl IMMER gehandelt und die nötigen Konsequenzen daraus gezogen.
Als ich mich vor Jahren in diesen Mann "verknallt" habe, war der erste Schritt, dass ich mit meinem EX-Mann nicht mehr geschlafen habe. In den folgenden Wochen entwickelte sich aus dieser Verliebtheit tiefe Zuneigung. Die Konsequenz daraus war, dass ich getrennte Schlafzimmer organisierte und mich emotional von meinem Mann komplett entfernt hatte. Ich trennte mich von ihm und bin aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen. Die Wahrheit über mich und AM erfuhr er zwar sehr spät- aber doch. Letztlich legte ich alle Karten auf den Tisch - jetzt weiß auch EF Bescheid über alles.
Was ich damit sagen möchte :
Ich habe kein ein einziges Mal in einer Extremsituation NICHT gehandelt. Vll brauch ich länger als andere - aber unterm Strich, habe ich immer versucht das Beste herauszuholen...bzw etwas zu verändern.
Das einzige was ich nicht im Griff habe und wirklich nicht kontrollieren kann, sind meine Gefühle für " AM". Liegt daran, dass es keine Wischi Waschi Emotionen sind.
Ich kämpfe tagtäglich gegen diese Liebe an, und wenn ich könnte würde vieles anders machen. Aber das geht nun mal nicht

Zwei Frauen lieben de selben Mann- ein Mann liebt 2 Frauen. Das ist nun mal Fakt. Eine 3er Konstellation kommt für mich nicht in Frage. Ich denke damit könnte keiner von uns 3 umgehen.
AM muss für sich entscheiden. Und wir Frauen für uns.
EF kämpft. Ich bin es leid zu kämpfen. Mir fehlt die Kraft dazu, und außerdem denke ich, dass ein Kampf die Entscheidung von AM nicht beeinflusst. Habe beschlossen mich komplett zurückzuziehen. Körperlich ist es sowieso kein Thema, da wir uns in diesem Jahr nicht 1x nahe waren( nur zur Info, falls jemand denkt, ich würde nach wie vor mit AM ins Bett steigen).
Emotional werde ich ihm immer und auf ewig verbunden bleiben. Was ich tun kann, mich distanzieren. Und ja, das habe ich bis dato nicht geschafft. Ist aber auch nicht sooo einfach, wie manche von euch es glauben.
EF möchte sich in Ehetherapie begeben. AM weiß nicht ob er dies überhaupt möchte. Ich für meinen Teil, wünsch mir mit AM glücklich zu werden. Genau ich wünsch es mir - die Realität sagt was anderes. Ich bin es nicht - und weiß, dass ich nun wieder einen Schritt weitergehen muss. Die Frage ist nur, in welche Richtung ?
Also zu äußern dass wir alle 3 uns nicht entscheiden können - stimmt schlichtweg nicht. Wir Frauen wissen es...de Dritte im Bunde leider nicht

Und nein, AM fühlt sich in dieser Rolle als "Hecht" nicht (mehr)wohl. Er leidet, gleich wie wir - das sehe und spüre ich.