Isely
Gast
Zitat von Vegetari:
Einerseits wohl menschlich...Affäre könnte fast jedem passieren.
Vielleicht zu lange allein gewesen , zu ausgehungert enttäuscht in der Ehe , daher diese Bedürftigkeit ?
Andererseits hat es sehr oft mit der Vergangenheit * zu tun und nicht mit der Gegenwart ( die Affäre ) warum man in einer Affäre sich abhängig macht und sich davon nicht besser lösen kann. Warum macht man die 2. Geige mit ?
* Nicht selten glaube ich, spielt die negative Erfahrung mit dem eigenen Elternhaus eine Rolle. Wenn ich schon als Kind nicht genügend Liebe bekam und als Erwachsener jeden Strohhalm nahm und prompt bei einen gebundenen Mann gelandet bin. Das Muster von unbefriedigenden Liebesbeziehungen kann sich durch das ganze Leben durchziehen, ewige Suche nach ein bischen Liebe.
Oder Affären in der eigenen Familie " gewöhnlich " waren , bzw. wechselnde neue Partner und dieses " Modell " als " normal " später nachimitiert wird .
Oder man um die Liebe des Vaters damals kämpfen/ betteln musste und es sich später bei Männerbeziehungen ( Affären ) wiederholt.
Dieses um Liebe Kämpfen hatten wir hier ja als Thema schon. Manche " müssen " wohl darum kämpfen und andere weniger.
Ich will damit sagen , dass mir auffällt, dass es oft geschlechtsspezische Unterschiede bei Affären gibt. Anscheinend nehmen AF- Frauen mehr die Konkurrenzrolle ( zur EF ) ein , als umgekeht bei Männern. Vielleicht leiden Frauen ungefragt mehr und machen sich mehr abhängig in der vermeintlichen " Liebe " als Männer?
@Bergblume , 4 Jahre abhängige Liebe im Dreieck mit Lug und Betrug , ich vermute es kann ähnlich im Gehirm ablaufen wie bei einer Sucht , wo man es allein in die Realität nicht mehr schaffen kam . Ich vermute trotz der Hilfe dieses Forums ist es zu kompliziert da raus zu kommen und daher empfehle ich Dir zur Aufarbeitung Deiner Vergangenheit : Psychotherapie.
Danke das du das ansprichst.
Die AF meines Mannes, hat mir ja zu Zeiten unserer Freundschaft sehr oft berichtet , dass sie oft mit Liebesentzug der Mutter bestraft wurde, Missachtung und das schon als Kleinkind.
Der Vater bei der Bundeswehr als Ausbilder, harter Drill auch Zuhause auch der Frau gegenüber.
Süsses wurde knallhart rationiert, und gab es fast nie.
Erwartet wurde, Benehmen, gute überragende Leistungen und Mund halten.
Ich habe schon lange die Vermutung das es da einen Zusammenhang gab.
