Zitat von hatdazugelernt:Das war halt unser Leben. Wäre die Situation anders gewesen, hätte ich mehr gearbeitet. Vor meiner Ehe war ich alleinerziehende Mutter von einer Tochter und hab Vollzeit gearbeitet.
Ich bin auch überhaupt keine Frau an den Herd- Verfechterin, ich hab damals nur aus der Situation heraus so entschieden.
Und ich sage offen, dass Rentenpunkte, Hausverkauf und Versorgungsausgleich schon ein Thema sind für mich jetzt. Lösen wir aber grad vernünftig, hoffe ich.
Ich würde ( und hab das auch als Geliebte später nicht ) nie und nimmer mir anmaßen, Lebensführung und Ansprüche der Ehefrau zu kritisieren. Das hat echt ein seltsames Geschmäckle.
Zumal nach der traumatischen Erfahrung, dass der Partner eine Affäre hat.
Du warst Alleinerziehende Mutter einer Tochter, danach Ehefrau, dann geliebte?
Hoffe ich bringe nichts durcheinander?
In diese Strukturen hast du dich selbst manövriert, im Nachhinein kann man darüber klagen, wir leben in einem freien Land, niemand wird gezwungen, in eine ehe zu treten, deren Verlauf durch den Job des Mannes, kaum zumutbar ist, ich verstehe Frauen nicht, die wissen, ich bekomme nasse Füße, springen trotzdem in die Pfütze, dann klagen, warum sind meine Schuhe nass? Mein Freund und ich hatten eine gute Beziehung, ich habe viel gearbeitet, er auch, er war oft 3 oder 6 Monate im Ausland tätig, nach etwas mehr als 10 Jahren schränkte er die Auslandsaufenthalte ein, dadurch war er mehr zu Hause, erwartete von mir, dass ich jetzt den Fokus mehr auf das häusliche Umfeld lege, aber dazu war ich nicht bereit, mein Job ist nicht auf Teilzeit ausgelegt, also haben wir uns getrennt, ruhig, ohne Theater, ich kann jetzt nicht klagen, er hatte kein Verständnis für meinen Beruf usw usw, es war meine Entscheidung, ich verstehe die Anliegen der meisten Frauen hier nicht, Erwartungshaltungen, Forderungen, andere auch Ehemänner tragen nicht durchs Leben, das muss jeder selbst tun