Frosch_geküsst
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Zitat von Bones:Einen Mann halten, der nur bleibt, wenn man präsent ist weil er nicht allein sein kann? Puh, kann ich mich halt so null mit identifzieren
Sagen wir so, ich würde auch keinen Partner wollen, der nur bleibt, weil ich präsent bin. Aber es scheint so zu sein, dass er nicht gerne ohne sie sein möchte, das wollte er eben in der Situation vor ein paar Monaten schon nicht. Sich da dann raus zu ziehen gibt dem anderen eventuell auch das Gefühl, dass man nichts aushält und nur die guten Seiten möchte. Würde er sagen, ich brauche etwas Zeit und Abstand würde ich sofort sagen, mach das bloß. Es ist gut und schön sich vor Verletzungen zu schützen, aber der Versuch klaren Kommunikation hätte für mich eindeutig Vorrang vor einem Rückzug, den der Partner in den falschen Hals bekommen könnte.
Was das Thema Therapien betrifft, nicht jede Situation und jeder Frust braucht eine Therapie. Therapien sind gedacht für Menschen mit handfesten Problemen. Ich schrieb es schon an anderer Stelle, ist denn heutzutage niemand mehr dazu in der Lage sein Leben selbst in die Hand zu nehmen? Schmerz auszuhalten? Sich selbst zu reflektieren und vielleicht mal selbst rauszufinden was ist gut oder schlecht für mich?
Zitat von Vegetari:Ich kann nicht beurteilen, wie massiv die Probleme deines Mannes waren, aber eins ist sicher, bei sehr vielen Menschen wäre Hinterbacken zusammen kneifen und mal für sich selbst sorgen auch ne Massnahme zur "Gesundung"! Aber Selbstreflektion ist ne unbequeme Nummer. Ich fürchte viele Menschen glauben eine Therapie bedeutet jemand anders löst meine Probleme... gar nicht gut... Aber wie auch immer die TE braucht in meinen Augen keine Therapie, nur den Mut Grenzen zu setzen, Dinge zu akzeptieren und sich trotzdem dabei abzugrenzen (um keinen Schaden zu nehmen).Er hat sich anders verstehen können, brauchte die "Krücke " Affäre nicht mehr.
Ist eben doch eine andere Art Alltag als vermutet, zumindest eine längere erste Zeit.
Kann mich aber nur wiederholen, ich kenne mehrere Warmwechsel Geschichten, die durchaus am Ende gute Beziehungen geworden sind.