Zitat von 6rama9:Jetzt sind wir doch ein bisserl abgedriftet (warum lässt man eigentlich Gäster hier kommentieren, aber egal). Also @Bergblume : Das Problem ist ja, dass mit allergrößter Wahrscheinlichkeit, dein AM sich nicht von seiner EF trennen wird. Er will sich aber auch von dir nicht trennen, ergo wird die Hängepartie auch nach dem Treffen weitergehen. Was also ist dein Plan B? - Wieder die Annäherung an deinen Mann versuchen? - In der Eltern WG weiterleben, bis du jemanden triffst, der sich voll zu dir bekennt? - Oder die heimliche, sehr sporadische Affäre weiterlaufen lassen? Ich ...
Wow, du kannst ja auch nett sein? g
Stimmt, du hast recht - ich brauche einen Plan B und den habe ich noch nicht, bzw noch nicht vollständig. Was ich mit Sicherheit brauchen werde - Abstand! Von allem! Und ja, ich geh stark davon aus, dass er sich nicht von seiner Frau trennen wird.
Die Option mich meinem Mann zu nähern - ich glaub nicht, dass dies noch möglich ist - nicht nach all dem was passiert ist. Außer ich würde ihm meine ganze Geschichte erzählen. Ich weiß, dass er mir meinen Fehltritt verzeihen würde, weil es , naja sollte keine Entschuldigung sein, aber nach über 20 gemeinsamen Jahren, zum Ersten Mal " passiert" ist. Das Problem dabei ist, dass ich ihn voll respektiere und wirklich gern hab, aber leider nicht mehr liebe. Ich glaub da würde auch keine Paartherapie helfen.
Ich ergänze jetzt noch ein paar andere Fragen/Antworten :
Ich und AM haben täglichen / telefonischen Kontakt. Wir reden sehr offen und ehrlich miteinander. Und wir wissen beide, dass der Mittwoch unsere Zukunft prägen wird. Es rattert Tag und Nacht bei ihm, weil er genauso wie ich Angst vor dem Verlust hat. Schau, wir verlieren beide, unsere Gewohntes Umfeld, Haus, gemeinsame Freunde, wenns blöd hergeht die Kinder? Ich zb hab mich damit schon längst abgefunden, all das aufzugeben und es gut so, weil ich weiß, was ich will. Er war noch nicht so weit. Und ja, natürlich wollte er beides haben. Weil es bequem ist, wenn man sich mit unangenehmen Sachen nicht auseinandersetzen muss. Aber vll liegts auch daran, dass wir beide noch nie in so einer Situation waren. Das Fremdgehen war neu für uns. Dass wir uns dann noch ineinander verliebt haben - war wieder etwas neues. Der Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft - wieder ein fremdes Bedürfnis! Ich will hier nichts schön reden - weil man das gar nicht kann. Aber, ich glaube an die Liebe und an AM, und wenn er nicht an mich/uns glaubt, aus welchen gründen auch immer, dann wird er mich für immer verlieren. Dann werde ich meinen Weg trotzdem gehen - aber halt ohne AM. Zwar traurig- sehr sogar, wenn ich nur daran denke, aber ich muss und werde mich dann damit abfinden - irgendwie!
