Zitat @Lilly1981
Zitat:Ne, aber ich kann mir vorstellen, das ein betröget so manipulativ sein kann, das man nicht mehr weiß was man glauben soll...
und da finde ich es okay nachzufragen.
Und die Auskunft der AF soll der betrogenen Ehefrau dann Klarheit bringen? Das halte ich für
einen Irrglauben. Denn - SICHER kann sich niemand sein, dass der Wahrheit Genüge getan wird.
Dass Betrüger manipulativ "unterwegs" sein können - jeder Mensch KANN manipulativ unterwegs sein.
Dass Betrogene nicht mehr wissen, was sie überhaupt noch glauben sollen, ist verständlich. Das
sehe ich alles ein. Aber durch die Anfragen bei AF/AM Wahrheiten zu bekommen - das sehe ich als
ein großes Wagnis an, DAS 1 : 1 anzunehmen, um (mehr) Klarheit zu gewinnen.
Die emotionale Ebene...die hakt gewaltig - davon ist auszugehen. Ja... auch bei den kontaktierten AF/AM. Und da haben AF/AM das Recht darauf, sich selbst zu schützen, indem sie sich raushalten - egal wie lange eine Affäre andauerte, egal was innerhalb der Affäre "passiert" ist, egal was alles versprochen und zugesagt wurde.
Kann es sein, dass mit einem Anraten etwas mitschwingt - um der Betrogenen helfen zu wollen,
oder um dem weiterhin lügenden EM einen reinzuwürgen? Hilft es der AF, wenn sie die Frage mit "ja" beantwortet, dass der EM bei ihr war? Die TE hat sich neutral verhalten....das darf sie, um sich selbst zu schützen.
Und zur viel gepriesenen Solidarität unter Frauen - AF/AM sind mit den Betrogenen während der Affären auch nicht solidarisch. Und nach den Affären soll das Pendel in die andere Richtung schlagen? Sorry - das wäre der blanke Hohn, das wäre Heuchelei.
Beispiel: ich war viele Jahre AM. Der betrogene EM wusste nichts von der Affäre seiner Frau mit mir. (Er weiß es bis heute nicht!) Gesetz dem Fall, ER käme jetzt noch auf mich zu und würde mir Fragen stellen - no, never an answer! Meine Antwort wäre: "Dazu möchte ich mich nicht äußern!" Denn - DURCH eine Antwort, würde ich seiner EF einen reinwürgen! ICH würde mich als Zünglein an der Waage geben. Never.
Was Betrüger/innen und Betrogene NACH einer Affäre miteinander auszumachen haben, geht NUR die beiden etwas an. Wenn Betrüger/innen über ihre Affäre hinaus weiter lügen - und die wird es geben - dann ist das eine Sache zwischen den "Kontrahenten". Und...es gibt viele AF/AM, die nach einer Affäre im bösen Streit mit den Betrüger/innen stehen....und umgekehrt gilt das auch. Viele Betrogene wünschen die AF/AM, mitsamt den Betrüger/innen "sonstwo" hin.
Die betrogene EF und die TE - sie hatten bereits persönlichen Kontakt. Dass die TE inzwischen mit der EF mitfühlt - das kann sein....weil es diesen persönlichen Kontakt gab. Und gerade DESHALB wäre die TE ggf. wieder "drin" im Geschehen. Das hat sie doch geschrieben, dass sie diese Situation erneut sehr belastet. Dass sie sich neutral verhält - das ist ihr gutes Recht...und noch mal sei erwähnt - aus Gründen des Selbstschutzes, vermeiden von Heuchelei der betrogenen EF gegenüber.