Zitat @YsaTyto
Zitat:Ich stelle jetzt auch eine fundierte These auf (

): immer dann, wenn man für alles nicht Kontrollierbare, Schmerzhafte, Unangenehme usw. des Lebens eine psychologische Erklärung braucht, die den Anschein erweckt, dass alles Schmerzhafte vermeidbar oder auflösbar ist, wenn man nur lange genug den psychotherapeutischen oder reflektierten Weisheitspfad entlang wandelt, dann ist man ein Angsthäschen, das das Leben einfach nicht aushält und Halt in Psychokategorien sucht und ewig nur angenehme Gefühle erleben will.
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damit sprichst du einen sehr wunden Punkt an....immer alles im Positiven zu sehen, immer alles
so zu bewerten, dass es, bzw. bis es "passt", ist fern aller Realität.
Positiv zu sein, ist NICHT das Problem - das Problem liegt darin, NUR positiv sein zu wollen. Es
gibt nun mal nicht NUR Positives im Leben. Es gibt nun mal AUCH Negatives, was sich nicht vermeiden lässt. Und wer das nicht beherzigt, erlebt ein böses Erwachen, wenn sich Negatives einstellt. Mit Positivem umzugehen - ist ein Leichtes! Mit Negativem umzugehen - wer es nicht
erlernt, wird seine eigene Einstellung zu überprüfen haben.
@williams
wer Negatives nicht erlebt und überstanden hat, wird Positives nicht wirklich wertschätzen KÖNNEN.
Beispiel: die Gesundheit wird den meisten Menschen erst DANN bewusst, wenn sie nicht mehr vorhanden ist. Dann ist es oftmals zu spät....und ich rede nicht von der Männergrippe oder Blinddarm.
Die Argumentation des "Sieges / der Niederlage" bezogen auf Affären ist bei realistischer Betrachtung
nicht haltbar. Der Fokus liegt DANN mehr auf dem "ich will gewinnen", als dass er, auf Affären bezogen, beim "begehrten OdB" liegt. "Gewinnen" zu wollen, ist ein Nebenschauplatz...mehr nicht.
Ach so - rein positives Denken macht KRANK. Warum? Weil im Leben eines Menschen NIEMALS alles positiv verläuft. Wer glaubt, ein reiner "Positiv-Denker" zu sein, ist ein Phantast.
Ich tendiere zu einem realistischen Denken - und die Realität zeigt im Grunde JEDEM Mensch auf,
dass es Sonnenseiten im Leben gibt, aber AUCH Schattenseiten. Das Forum gibt Zeugnis.
Auf die TE bezogen - sie hat etwas nicht bedacht....die Realität. Sie war total fixiert auf das, was SIE wollte - das OdB aber nicht. Die TE hat nicht eingesehen wollen, dass das OdB die TE nicht "als Ganzes" haben wollte....5 Jahre lang. Und dann lässt die TE eine Bombe platzen, indem sie sich
von dem OdB vollkommen abwendet, OBWOHL dieser ihrem Wunsch nachkam. Wer war nun "zu spät"?
Die Affäre der EF zu petzen, hat zu NICHTS geführt. "Niederlage"? Jau.
Und jetzt sieht sich die TE als "Gewinnerin", weil sie sich JETZT (erst) gegen das OdB entschieden hat? Das muss Frau/Mann erst mal in DER Form bringen! Rache dem ehem. OdB gegenüber? Selbstsucht? Sich selbst einen Gefallen tun?