Zitat von Kampfschnake:Vor dem Hintergrund ist die Konkurrenz kein Nebeneffekt. Sie ist die Basis.
Es tut mir Leid @Kampfschnake aber ich bin ebenfalls nicht überzeugt. Allerdings, scheitert es bei mir bereits schon an der Begrifflichkeit, die Du hier zugrunde legst. Und zwar "Konkurrenz". Um diesen Begriff überhaupt in Betracht ziehen zu können, fehlen die tatsächlichen Voraussetzungen, nämlich daß beide Parteien von einander wissen und sich dem freiwillig stellen bzw. sich überhaupt der Situation bewusst sind. Eine Konkurrenz ist unter keinem möglichen Aspekt also ein Zustand, der sich einseitig erzeugen ließe, auch gibt es keine grundsätzlich anzunehmende Konkurrenz, in einer monogamen Partnerschaft.
Die tatsächliche Bedeutung, des Begriffs "Konkurrenz" geht jedoch zurück, auf das mittellateinisch concurrentia la = das Zusammentreffen im 17. Jahrhundert entlehnt; Substantivierung von dem Verb concurrere la = um die Wette laufen, zusammenlaufen, zusammentreffen; aus dem Präfix con- = zusammen und dem Verb currere la = laufen, rennen gebildet.
Daß also in "con / kon" (zusammen) ein wesentliches Merkmal, der Bedeutung von "Konkurrenz" zu konstatieren ist, versteht sich daher von selbst.
Da im vorliegenden Fall die eine Partei gar nicht eingeweiht ist, entfällt gleichzeitig jedwede Möglichkeit, ein "zusammen" in Betracht ziehen zu können.
Kein "zusammen" - kein "con/kon" - keine "Konkurrenz".
I am sorry...
Liebe Grüße
Simply