Zitat von megaschmerz:Meine Scheidung ist nun über 3 Jahre her. . nicht nur am WE liege ich heulend im Bett.
Zum einen, weil ich eine Partnerin vermisse und zum anderen, weil ich inzwischen panische Angst bekomme, keinen passenden Partner mehr zu finden.
Ich bin nun bald 53. In meinem kleinen Freundeskreis sind nur alleinstehende Männer, nach gescheiterten Beziehungen.
Ich nehme an schlimmen Tagen bei Panik-Attacken Tabletten.
Aber die Angst wird immer größer. ich frage mich echt, wie ich mit 52 noch eine Frau finden soll, welche Interesse an mir hat und vor allem bleibt und die ich letztlich ästhetisch noch akzeptieren kann.Torschlusspanik?
zwischenzeitlich habe ich 7 Frauen kennen gelernt - die längste Beziehung hielt fast ein Jahr, mit den meisten wurde erst gar nichts richtiges, jedes mal nur Kummer.
allen war ich viel zu lieb und nett, ein Notnagel und Fußabtreter. und genügend Geld hätte ich auch nicht.
obwohl ich ansonsten sportlich, gut aussehend und gebildet bin, meldet sich eigentlich nur 60+ bei mir. echt gigantisch.
Also davon abgesehen, das dir ein eigenes Thema gut stünde, musste ich bei deinen Zeilen schon lächeln.
Meine Scheidung ist auch gut 3 Jahre her, das letzte Mal so richtig geheult hab ich iwann im Sommer ´18. Klar fehlt hier ab + an, ein Partner, aber Angst, das ich keinen bekäme, fehlt mir zu Gänze.
Ich bin noch wenige Tage 55 (Zefix) und mein Bekanntenkreis ist bunt gemischt, von jung bis alt, von Single bis Eheglücklich und Eheunglücklich. Panik -> Null. Ich definiere mein Dasein nicht über einen Partner.
So nu kommts:
Zitat:welche Interesse an mir hat und vor allem bleibt und die ich letztlich ästhetisch noch akzeptieren kann
ästhetisch akzeptieren? Sonst noch Wünsche? Wie soll sie denn sein, die Dame, der Du die Welt bedeutest? Sportlich, elegant, eloquent, lustig, nett, reich oder vielleicht sogar 6y? Auf alle Fälle muss Sie zuhören können, wie dramatisch dein Leben die letzten 3 Jahre war! Warum sollte sie bleiben? Was zeichnet dich aus, als Partner? Abgesehen, das jeder Partner, der aus einer längeren Ehe/Partnerschaft geschieden/getrennt hervor geht, sicherlich ne Menge Narben mit sich herum trägt, somit nicht ganz frei von "Selbstmitleid" und "Verbitterung", sich selbst reflektiert am Markt präsentiert.
Siehe:
Zitat:sportlich, gut aussehend und gebildet
Dein verpixeltes Profilbild? Wie definierst du gutaussehend? Sportlich heißt, kein regelmäßiger Sportler (evtl. ein paar Überpfunde)? Gebildet?
Liest sich wie ne Reklametafel von 1960, sorry für. Bildung kann man schließlich täglich erweitern. Werbung auch.
Zitat:allen war ich viel zu lieb und nett, ein Notnagel und Fußabtreter. und genügend Geld hätte ich auch nicht.
All diesen sieben Damen, - he komm, immerhin sieben, macht in der Hochrechnung ja schon 2 pro Jahr (Nachkommastellen lass ich mal aus). Lieb und nett, sind Adjektive, die sich ziemlich wie 0815 anhören. Damit meine ich das jetzt nicht persönlich, kenn dich ja nicht. Aber Nett ist die Schwester von Langweilig und fad. Sagt man.
Zitat:Notnagel?
Für was? Hausmeisterdienste? Oder gar für horizontale Beschäftigungen? Damit hättest du dem, B.-Uwe, einiges voraus.
Zitat:Fußabtreter?
Damit kommen wir zurück zu den Narben, die man aus langjährigen Beziehungen mitbringt. Seinen seelischen Mülleimer über den anderen werfen und kräftig beim neuen Partner ausheulen, wie schlecht es einem ging, wie ungerecht man behandelt wurde und all die anderen Niedlichkeiten, die so ehetechnisch gen Null liefen - bietet leider Null Anziehungskraft und Bindungshormone.
Letzter Punkt:
Zitat:genügend Geld
Was ist denn genügend? Du hast ne Wohnung, Einkommen, Auto, Urlaub - für Dich reicht es? Dann passt es doch, du bist doch nicht etwa noch aus der Generation, wo Frauen überall und ständig, sich weder den Kaffee selbst bezahlen dürfen, noch für sonstige Ausgaben den "Partner" brauchen!
Jeder sollte sein Geld schon haben, und auch für sich nutzen dürfen. Was mich immer so abschreckt, wenn mir Typen sagen, für was ich mein Geld auszugeben hab. Komm nicht gut an und ist ein Ausschlusskriterium.
Würde ich mir einen Partner zulegen wollen, sollte dieser weder so verbittert sein wie B.-Uwe, das gruselt eklig. Noch wollte ich jemanden, der ständig mit einem Auge in seiner Vergangenheit lebt, weil da war alles ganz anders und viel besser. Auch, sorry für, Drama und
Panik-Attacken, hab ich null Verwendung, hatte ich selbst genug schon, tu ich mir nicht mehr an.
Somit wundert mich es wenig, warum manche Männer, den Anschluss nicht mehr finden. Du hast nur dieses eine Leben.
Anders herum gefragt, bist du gerne mit dir zusammen? Hast du Spaß, Freude mit Dir? Oder kommt dir, bei dir selbst Zweifel, ob es eventuell, vielleicht, möglicherweise - an Dir liegen könnte? Nur so als ernst gemeinte Frage?