Zitat von Jara:Also stehe ich nicht alleine mit meinem Problem. Liegt es vielleicht nicht einmal an meinen unbewussten Mustern? Den Verdacht habe ich, je länger meine Therapie andauert, nämlich ebenfalls. Ich denke, ich bin eben jemand der den Mund auch mal aufmacht und werde dafür im Zweifelsfalle aussortiert oder bei Bedarf eben geohrfeigt. Passiert einer Frau, die kuscht, natürlich nicht. Ist aber natürlich deswegen keine Option für mich. Und auch mich hart machen und gar nix mehr an mich ranlassen, was viele ja dann machen, möchte ich vermeiden. Nur was bleibt dann irgendwie noch?!
Das Gefühl habe ich auch über die Jahre bekommen.
Man wird abgestempelt. Bekommt keine Chancen.
Wenn man an eigenen Prinzipien festhält.
Die deren der Gesellschaft so gar nicht entsprechen.
Eigenheiten werden ausgemerzt. Man wird anpassungsgestört genannt.
Und bei den Männern, puh.
Die meisten durch falsche Erziehung leider emotional unterentwickelt.
Eingeständnisse über Fehler und eigene Probleme Fehlanzeige.
Sie wollen alles von einem. Aber nur das tun, was ihnen bequem ist.
Hilfe wird nicht gebraucht. Therapie wird sowieso abgelehnt.
Man hat ja keine Probleme oder "schafft das allein".
Während sie ihr zerstörerisches Verhalten gar nicht merken.
Übertriebene Eifersucht. Minderwertigkeitskomplexe. Verdrängung. Fehlende Impulskontrolle.
Die Liste ist endlos lang.
Wehe denen, die sie darauf anspricht woran sie arbeiten sollten.
Wehe denen, die ihnen helfen wollen ein besseres Leben zu haben.
Und ganz böse, welch Frau mehr Ahnung hat.
Besonders, wenn man wesentlich jünger ist als sie.
Absolut rotes Tuch für die Männerwelt.
Das sind meine Erfahrungen.
Deswegen bin ich froh, mich dem entzogen zu haben.
Ich bin jetzt lieber ein bisschen egoistisch und arrogant.
Und single.
Als mich immer wieder mit weniger zufrieden zu geben, als ich haben möchte.
Weil anscheinend niemand bereit ist. Die Dinge zu tun, die ich getan hätte.
Um eine harmonische, faire Beziehung zu erschaffen.
Who cares, mich nicht mehr.
