Jara
Gast
nach meiner gescheiterten Ehe und den beiden darauf folgenden Beziehungen bin ich immer noch dabei, kräftig an mir und meinem Leben zu arbeiten, komme aber an diversen Punkten nicht wirklich voran bzw muss gestehen, dass ich vielleicht schon eine richtige Angst vor Männern bzw deren Verhaltensweisen entwickelt habe. Leider.
Ich weiss, dass es teilweise auch an mir und meinen Mustern liegt, dass ich wohl entsprechende Männer anziehe, aber es kommt mir wirklich so vor, als gäbe es da draussen nur Männer mit wirklich fundamental anderen Vorstellungen vom Leben generell und Beziehung im Besonderen. Meine Exen waren in der Hinsicht auch alle gleich, in all ihrer augenscheinlichen Verschiedenheit. Ist es denn wirklich so, dass Männer nur eine Bedürfniserfüllungsmaschine suchen und schön lieb und gut zu einem sind, solange man da mitspielt, tut man es nicht, werden sie alle sehr böse bis hin zur Gewalt, wenn man sich tatsächlich weiterhin weigert? Und nicht nur das, sogar beim Daten ist mir aufgefallen, dass sie anfangs alle furchtbar lieb sind, dann jedoch anfangen immer abstrusere Forderungen zu stellen bzw plötzlich ihnen einfällt, dass sie bestimmte Kriterien haben, die eine Frau erfüllen sollte. Kriterien, die für mich jetzt wirklich lächerlich sind und die ich oft als Ausreden empfand, dass es eben nicht passt. Jedoch meinen die Männer das tatsächlich ernst.
Langsam glaube ich, dass Männer und Frauen nicht wirklich zueinander passen und frage mich, wie es unter diesen doch sehr unterschiedlichen Voraussetzungen möglich sein soll, eine für mich zufriedenstellende Beziehung zu führen. Ich fürchte mich schon richtig vor diesem für mich kalt, berechnend und unverständlich anmutenden Verhalten, dass früher oder später zu Tage tritt und bin unschlüssig, wie man das lösen soll. Irgendwelche Ideen dazu? Ps.: gleichgeschlechtlich werden ist für mich keine Option
Liebe Grüsse
Jara

