Zitat von Mariaa89: Allerdings habe ich das Gefühl, dass in einigen Mitgliedern noch viel Wut und Groll über das eigene erlebte steckt, dass sich schon wieder gefreut wir, wenn das Gefühl aufkommt, dass andere bei ihrer Partnerwahl noch mehr in die Sch*** gegriffen haben
Bitte sei dir gewiss, dass sich niemand hier darüber freut, dass du mit der gleichen Erfahrung hier aufschlägst, die sie selbst gemacht haben.
Und falls es dich tröstet: Dein Mann ist nicht der Schlimmste von allen. Es geht noch 100fach schlimmer; dagegen ist dein Mann ein Goldstück
Ich kann dich schon verstehen. Gerade prasselt sehr viel auf dich ein und die Antworten, die du erhältst, machen zugegebenermaßen auch nicht gerade viel Mut.
Aber ich kann dir versichern, dass auch die User, die sich sehr rigoros für eine Trennung aussprechen, dir nichts Böses wollen. Ganz im Gegenteil.
Als Außenstehender ist immer leicht gesagt "Trenn dich, der lügt doch wie gedruckt, dem kannst du nicht mehr vertrauen". Wir wissen aber alle, dass es in der Realität nicht einfach ist und die Allermeisten, die hier schreiben, sind zunächst den gleichen Weg gegangen wie du. Es ist völlig normal und menschlich, versuchen zu wollen, die Beziehung zu retten.
Jeder Fall ist anders, und oft doch erschreckend gleich, mit dem selben Ausgang. Wenn hier zur Trennung geraten wird, dann weil man dich vor unnötigen Leiden schützen möchte. Kann man gar nicht, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, auch wenn man im Rückblick dann vielleicht denkt: Wieso habe ich das so lange mitgemacht?
Natürlich haben wir keine Glaskugel und können nicht wissen, wie es sich entwickelt. Aber es gibt immer ein paar "klassische" Signale, die darauf hindeuten, dass es womöglich kein Happy End gibt.
Aber ich finde, du liest dich trotz deines Schmerzes sehr stark und könnte mir sogar vorstellen, dass du es schaffst, ihm irgendwann zu verzeihen. Aber auch zu gehen, wenn du merkst, deine Grenze ist erreicht.
Nur auf deinen Mann, auf den hast du keinen Einfluss.