Zitat von Mariaa89:Aber man muss bei Vergleichen schon die Kirche im Dorf lassen.
Dann bringen wird mal die Kirche ins Dorf….
Ein Verratstrauma (Betrayal Trauma) entsteht, wenn das Vertrauen oder die Existenzgrundlage durch eine Person oder Institution massiv verletzt wird, von der man abhängig ist. Es ist oft tiefgreifend, da Überlebensinstinkte und die psychische Gesundheit erschüttert werden.
Ursachen & Auslöser
Ein Verratstrauma tritt typischerweise in engen Beziehungen oder Systemen auf:
Persönlicher Verrat: Emotionaler, ………..Missbrauch durch enge Bezugspersonen in der……..oder Vertrauensbrüche in Partnerschaften.
Institutioneller Verrat: Fehlverhalten von Organisationen (z. B. Arbeitgeber oder Behörden), die eigentlich Schutz oder Unterstützung bieten sollten, stattdessen aber Täter schützen oder Betroffene bestrafen.
Typische Symptome
Die psychischen und körperlichen Folgen sind oft vielschichtig:
Verratsblindheit (Betrayal Blindness): Eine unbewusste Abwehrstrategie, um den Verrat zu ignorieren oder zu vergessen, um die lebenswichtige Beziehung oder Bindung aufrechtzuerhalten.
Kognitive Einschränkungen: Konzentrationsschwierigkeiten, "Gehirnnebel" oder Zweifel an der eigenen Wahrnehmung.
Emotionale Belastung: Extreme Angst, Überwachsamkeit, Schlaflosigkeit, Panikattacken sowie tiefe emotionale Abhängigkeit von der missbrauchenden Person.
Bewältigung und Hilfe
Die Heilung eines Verratstraumas erfordert viel Zeit und oft professionelle Unterstützung. Weil Bindungen und das Vertrauen in die Welt grundlegend beschädigt wurden, ist die Aufarbeitung komplex.
Sicherheit aufbauen: Der erste Schritt ist die Distanzierung von der toxischen Person oder Struktur, um emotionale und physische Sicherheit zu gewährleisten.
Therapeutische Hilfe: Professionelle Begleitung ist essenziell. Therapeuten, die auf Bindungstraumata oder narzisstischen Missbrauch spezialisiert sind, können helfen, die Erlebnisse zu verarbeiten und das Selbstvertrauen wiederherzustellen.
Ausführliche Informationen zur Bewältigung der emotionalen Folgen finden Sie in Artikeln wie der Beitragsreihe zum Thema Verrat überleben (Teil 1) auf Trauma und Würde. Erste Anlaufstellen zur Suche nach therapeutischer Unterstützung bietet die Bundespsychotherapeutenkammer.
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Wer verrät wen? Umgang mit Loyalitäten in der Traumatherapie
Komplexe Traumafolgestörung sind nicht nur komplex durch die mehrfachen oder sequenziellen Traumatisierungen, die sie ausgelöst haben, sondern auch in der Herausforderung, die diese Störungen an Diagnostik und Behandlung stellen.
Häufig spielen mehrgenerationelle Prozesse eine Rolle; Opfer-Täter-Konstellationen sind nicht immer klar zu unterscheiden; Beziehungsdynamik und Komorbidität komplizieren den Behandlungsverlauf.
Manchmal gelingt eine Veränderung erst, wenn ein Augenmerk auf innere Loyalitäten oder Schweigegebote gelenkt wird. Der sozialen Ausgrenzung, Verleumdung oder Verrat ins Auge zu schauen erschüttert. Oft fühlen sich Betroffene selbst als Verräter. Manchmal wollen sie auch Therapeuten vor diesen harten Themen schützen.
Dass Traumatherapie die innere Einschätzung stattgehabter Erlebnisse verändert, zeigt eine Studie über Veränderungen im CTQ im Verlauf des Klinikaufenthaltes. Neben diesem Befund wird in diesem Vortrag der klinische Umgang mit spezifisch auf diese Thematik bezogenen Fallkonstellationen dargestellt.
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ein Trauma ist eine Situation wo die Person sich gegenüber der Situation stark ohnmächtig oder existenziell bedroht fühlt.
wo die Kapazitäten , das Wissen, die Möglichkeiten nicht ausreichen um diese Situation emotional zu meistern.
Man schisst sozusagen aus dem Emotionalen Fenster. Alles was aus / über den Rahmen hinaus geht , ist man im Traumabereich.
ob das so war und ist , solltest du selbst beurteilen.
Das bewirten der junge Dame wo du wenn ich das richtig verstanden habe, noch Kaffee und Kuchen gebracht hast und beide dort gesessen haben und du „funktional“ warst , war der Anfang von vermutlich die Starre ( diese kann funktional sein ).