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Aus Angst und trotz Liebe alles aufgegeben

Frauenfarn
Zitat von modul74:

Nee, nee, nee... das ist wieder ein Herunterspielen der Gefühle, wie so viele es machen, die es nicht wahr haben wollen, dass da trotzdem eine tiefe Verbindung, ja sogar Liebe von beiden Seiten entstehen kann, nicht muss. Ich rede nicht von einem S.Abenteuer, oder einem 4 wöchigen ,,Ausflug". Ich spreche von einer langen Nebenbeziehung. Eben eine Beziehung die außerhalb der Ehe aufgebaut wird.


Heyhey, schließlich handelt es sich hier immer nur um einen sog. "Hormonrausch!"

Also, bloss nicht die Gefühle innerhalb von Affärenpartnern ernstnehmen, sonst bricht die eigene Welt zusammen... für Betrogene.

Das ist bloss - 6!

Seelempartnerschaft? Hohn und Spott!
(Was ist denn das bloss? fragt sich heimlich der Spottende, sowas kenn ich ja gar nicht zwischen mir und meinem Eigenheimmitbesitzer)

Das ist jetzt polemisch, ist mir schon klar. Natürlich gibts Irrwitz und Wahnsinn und Schwachsinn in Affären, aber gleichzeitig (gleichzeitig ist mein Lieblingswort) gibts das auch bei Ehepartnern, zum beispiel den "Hormonrausch", was Gewohnheit und Nähe betrifft.

x 1 #1126


E
Zitat von modul74:
Kurze Zwischenfrage an diejenigen hier, die z. B. selbst schonmal von ihrem Ehepartner betrogen worden sind, die zu mir z. B. sagen: ,,Wie kannst du nur mit jemanden zusammensein wollen, der seinen Partner angelogen und betrogen hat? Das gleiche wird diese Person doch auch mit dir machen! Wer einmal lügt und betrügt, der wird es wieder tun bzw. hat keine Probleme damit!"

Wie geht ihr denn mit der Sache um, dass euer Ehepartner euch angelogen und betrogen hat? Was macht das für einen Unterschied? Warum wird es da verziehen, aber auf der anderen Seite darf man nicht verzeihen und soll sich sagen: ,,Ah, gut dass meine AF sich für ihren Ehemann entschieden hat, die war ja sowieso eine eiskalte Lügnerin und Betrügerin, jetzt kann der sich wieder mit ihr rumschlagen!"

Das bereitet mir gerade ehrlich Kopfzerbrechen!

Kann ich verstehen.
Für mich gilt: ich habe verziehen und versuche zu verstehen, da ich schon mehr als 20 Jahre mit meiner Frau zusammen bin.
Ich sehe auch nicht die eiskalte lugnerin.
Ich sehe einen Menschen, der das Beziehungsende fühlte, aber nicht die Kraft fand, mit offenen Karten zu spielen.
Da ist auch noch ein offener Punkt.
Wir arbeiten daran.
Was den AM betrifft:
Ich glaube, dass er in Wirklichkeit ein armes Schwein ist. Weil er es nicht auf die Kette bekommt, sein Leben zu sortieren.
Ich sehe sehr wohl die Skrupellosigkeit.
Aber im allgemeinen tragen die AP die Konsequenz ihrer Handlungen. Trotz länger Laufzeit kann eine Affäre niemals auch nur ansatzweise mit einer Beziehung verglichen werden.
Ich denke eher wenn ehrlich in die Stammbeziehung gegangen wird, dann hat der AP keine Chance mehr.
Meine Botschaft an AP: bringt euer Leben auf die Reihe

x 3 #1127


A


Aus Angst und trotz Liebe alles aufgegeben

x 3


M
Zitat von LarsWilhelm:
Ich denke eher wenn ehrlich in die Stammbeziehung gegangen wird, dann hat der AP keine Chance mehr.
Meine Botschaft an AP: bringt euer Leben auf die Reihe


Ich glaube auch, dass eine Stammbeziehung (gutes Wort), bei einem gesunden Stamm unerschütterlich sein kann. Den AP als armes Schwein zu sehen, kann natürlich auch ein Schutzmechanismus sein, wenn du ganz ehrlich bist, oder?

Genau so, wie es von der anderen Seite ein Schutzmechanismus sein kann, bei der sich gesagt wird: ,,Er/Sie hat mich wirklich geliebt, oder liebt mich sogar noch!"

x 1 #1128


Z
Was ja durchaus menschlich ist, aber einen selbst null weiter bringt ist die andere Seite in den Fokus zu stellen.

Habe ich auch gemacht und dann irgendwann festgestellt, unter anderem durch das Forum, dass ich die andere Seite verstehen oder nicht kann, es hilft mir nicht wirklich.

Ich verstehe, dass man in die Situation kommt, sich als gebundener Part emotional und körperlich zu einem Dritten hingezogen zu fühlen und dann auch betrügt.
Genauso verstehe ich, dass man als Single sich in einen gebundenen Part verliebt und eine Affäre beginnt.

Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum man dann nicht über sich nachdenkt.
Warum ist mir das passiert?
Warum fühle ich mich zu dem Anderen so hingezogen?
Was projeziere ich in den Anderen?
Was kann ich durch den Anderen für mich lernen?
Für welche Werte möchte ich einstehen?
Wie möchte ich Beziehung leben?
Warum bin ich so ängstlich und wovor habe ich Angst?

Da ehrlich zu sich selbst zu sein ist harte Arbeit und auch schmerzhaft.
Allerdings ist es eben doch das Wichtigste sich zu verstehen und nicht die andere Seite.
Und wenn man dann sich verstanden hat, dann muss man eben auch lernen, akzeptieren und neu aufstellen.

Und ich finde, dass gilt für jede Seite einer Dreiecksbeziehung.

x 2 #1129


E
Zitat von modul74:

Ich glaube auch, dass eine Stammbeziehung (gutes Wort), bei einem gesunden Stamm unerschütterlich sein kann. Den AP als armes Schwein zu sehen, kann natürlich auch ein Schutzmechanismus sein, wenn du ganz ehrlich bist, oder?

Genau so, wie es von der anderen Seite ein Schutzmechanismus sein kann, bei der sich gesagt wird: ,,Er/Sie hat mich wirklich geliebt, oder liebt mich sogar noch!"


Nö. für *mich* in meinem Fall (ich kenne den AM persönlich und hab ihn auch mehrfach postaffärisch getroffen), ist er eine arme Sau. Gefangen in seinem Glauben, er müsse wegen der Kinder eine Fassade aufrecht erhalten, lebt aber quasi getrennt von seiner Frau im selben Haus, versucht sich an Eheberatung, ist stolz auf winzigste Ergebnisse. Statt dass er endlich mal ehrlich ist. Ehrlich zu sich, dass seine Ehe am Ende ist. Dass da wirklich nichts mehr geht. Ehrlich zu seiner Frau, dass er etwas beendet, damit beide frei sein können, ehrlich zu seinen Kindern, die ein völlig verqueres Familienbild vermittelt bekommen- weder echt getrennt, noch zusammen. Ehrlich zu seiner Familie.Er erkennt einfach nicht, dass Ehrlichkeit wehtut, aber dass nur so die Chance besteht, sich weiter zu entwickeln. Ich glaube, dass Schmerz zum Leben dazu gehört und dass man durch manches durch muss und dabei auch anderen weh tun *muss*.
Vor allem bin ich der Meinung, dass er genau wie jeder andere Mensch danach strebt, geliebt zu werden.Aber so wie er es angeht, ist er zum Scheitern verurteilt. Er wird sich niemals mit Haut und Haaren jemanden Neuen hingeben können.Und so, wie er lebt, gibt es auch keine Chance, dass die Ehe wiederbelebt werden könnte- sie kenne ich auch und sie macht dicht. Und das finde ich super schade.
Im Allgemeinen denke ich auch nicht, dass das Bezeichnung als arme Sau einen Schutz (vor was und vor wem?) darstellt. Aus der Meta Ebene betrachtet gab es für den AP ein paar schöne Momente, gut S, tiefgehende Gespräche. Fertig. Keine *Liebe*, kein Zusammenleben, kein gemeinsames Leid, keine gemeinsamen Lebensprojekte. Und erst das Kombipaket bedeutet wahre Liebe. Im wahren Leben ist S. zwar wichtig, wenn er aber wenn er nicht klassisch stattfinden kann, finden die Liebenden Möglichkeiten- bei Affären? IBGT

Ich sehe mittlerweile auch die Atmmbeziehung etwas differenziert. Sie alleine ist nicht stark oder unerschütterlich. Sondern sie ist eine Folge der Differenzierung der Beteiligten.

x 1 #1130


Z
@LarsWilhelm
Ich formuliere es mal provokant: Warum ist der AM mehr "armes Schwein" als deine Frau oder du?

x 1 #1131


I
Zitat von modul74:
Kurze Zwischenfrage an diejenigen hier, die z. B. selbst schonmal von ihrem Ehepartner betrogen worden sind, die zu mir z. B. sagen: ,,Wie kannst du nur mit jemanden zusammensein wollen, der seinen Partner angelogen und betrogen hat? Das gleiche wird diese Person doch auch mit dir machen! Wer einmal lügt und betrügt, der wird es wieder tun bzw. hat keine Probleme damit!"

Wie geht ihr denn mit der Sache um, dass euer Ehepartner euch angelogen und betrogen hat? Was macht das für einen Unterschied? Warum wird es da verziehen, aber auf der anderen Seite darf man nicht verzeihen und soll sich sagen: ,,Ah, gut dass meine AF sich für ihren Ehemann entschieden hat, die war ja sowieso eine eiskalte Lügnerin und Betrügerin, jetzt kann der sich wieder mit ihr rumschlagen!"

Das bereitet mir gerade ehrlich Kopfzerbrechen!


Ja da besteht ein gewaltiger Unterschied.
Und NEIN , es hat nichts mit Haus, Kind und Geld zu tun.
Ich weiss ja irgendwann warum es zum Betrug kam, es hatte ja was mit dem Stand der Beziehung zu tun. Der zu diesem Zeitpunkt eben nicht gut war, nicht zufriedenstellend.
In den allermeisten Fällen wenn es nach langer gemeinsamer Zeit zur Flucht kommt, liegt es ja nicht daran das eine Affäre bewusst gesucht wird.
Sondern da sucht jemand etwas, was er von seinem Partner nicht mehr, oder schon lange nicht mehr bekam.
Das wird oft sehr lange bedauert, aber Unfähig das ganze wieder in die Spur zu bekommen.

So leid es mir tut, aber dieser Affärenpartner ist nur Mittel zum Zweck, in den allermeisten Fällen.
Der Betrug an sich steht da nicht einmal im Focus.
Wenn so eine Geschichte auffliegt, oder gebeichtet wird, konzentrieren sich die Basispartner wieder auf sich.
Und der Unterschied ob der AP den Betrüger will oder der Ehepartner.
Wer kennt diesen Menschen besser ?
Du als Affärenpartner ?
Oder der Langzeitpartner ?
Und möchte man so in eine neue Beziehung starten? Das da jemand ist der unfähig war Konflikte anzusprechen?
Er ist ja dann damit durch gekommen .
Bleibt er beim Partner muss er zwingend an sich und der Beziehung arbeiten. Bei einem Wechsel nicht.
Da darf er weiter Konfliktscheu bleiben und hat nichts gelernt und mitgenommen.

x 3 #1132


Vegetari
Zitat von Isely:
Wenn so eine Geschichte auffliegt, oder gebeichtet wird, konzentrieren sich die Basispartner wieder auf sich.


Ja eindeutig! Nur wenn man der Wahrheit ins Gesicht sehen kann !

Zitat von LarsWilhelm:
Trotz länger Laufzeit kann eine Affäre niemals auch nur ansatzweise mit einer Beziehung verglichen werden.



Na ja Beziehung ist es m.E. in einer Affäre schon ,aber nicht vergleichbar mit einer sich bekennenden offiziellen Beziehung ,wo Alltag dazu gehört. Also eher eine Schattenbeziehung .



Zitat von Isely:
Affärenpartner ist nur Mittel zum Zweck, in den allermeisten Fällen.
Der Betrug an sich steht da nicht einmal im Focus.




So kann ich das aus eigener Erfahrung und nach langem Lesen solcher Geschichten hier aus meiner Sicht eindeutig sagen

x 3 #1133


darkenrahl
Zitat von modul74:

Nee, nee, nee... das ist wieder ein Herunterspielen der Gefühle, wie so viele es machen, die es nicht wahr haben wollen, dass da trotzdem eine tiefe Verbindung, ja sogar Liebe von beiden Seiten entstehen kann, nicht muss. Ich rede nicht von einem S.Abenteuer, oder einem 4 wöchigen ,,Ausflug". Ich spreche von einer langen Nebenbeziehung. Eben eine Beziehung die außerhalb der Ehe aufgebaut wird.


Natürlich sehen die beiden Betrüger das als Beziehung, aber sie leben nicht echt zusammen, denn dann sieht alles auf einmal auch anders aus wenn die Schmetterlinge verflogen sind.
Eine Affären-Beziehung kann man nicht mit einer Ehe vergleichen, sorry.
Ziehe aus und trenne dich von deiner Frau und lebe mit AF zwei, drei Jahre zusammen und mit Kindern. Ich möchte gerne von dir hören wie du das dann siehst. Denn dann wird sich auch in dieser Beziehung der Alltag einstellen freunde

x 3 #1134


E
Zitat von Zugaste:
Was ja durchaus menschlich ist, aber einen selbst null weiter bringt ist die andere Seite in den Fokus zu stellen.

Habe ich auch gemacht und dann irgendwann festgestellt, unter anderem durch das Forum, dass ich die andere Seite verstehen oder nicht kann, es hilft mir nicht wirklich.

Ich verstehe, dass man in die Situation kommt, sich als gebundener Part emotional und körperlich zu einem Dritten hingezogen zu fühlen und dann auch betrügt.
Genauso verstehe ich, dass man als Single sich in einen gebundenen Part verliebt und eine Affäre beginnt.

Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum man dann nicht über sich nachdenkt.
Warum ist mir das passiert?
Warum fühle ich mich zu dem Anderen so hingezogen?
Was projeziere ich in den Anderen?
Was kann ich durch den Anderen für mich lernen?
Für welche Werte möchte ich einstehen?
Wie möchte ich Beziehung leben?
Warum bin ich so ängstlich und wovor habe ich Angst?

Da ehrlich zu sich selbst zu sein ist harte Arbeit und auch schmerzhaft.
Allerdings ist es eben doch das Wichtigste sich zu verstehen und nicht die andere Seite.
Und wenn man dann sich verstanden hat, dann muss man eben auch lernen, akzeptieren und neu aufstellen.

Und ich finde, dass gilt für jede Seite einer Dreiecksbeziehung.

Ich muss das mal vollquoten. Sorry, Didi.
Bin mir gerade nicht sicher, welche seite du zuerst meinst, Der Affärenführende oder der betrogene.
Es stimmt, dass die Beschäftigung mit dem, was meine Frau bewegt hat, nur einen teil bedeutet. Ganz wichtig war für mich tatsächlich die Frage, was ich vom Leben erwarte, was ich will und doch ja, auch Deine Fragen (mit der Ausnahme, was hat mich zu ihr hingezogen, oderwas hat sie zu ihm hingezogen.
Warum ist mir das passiert?
Ja, eine ganz frühe Frage. Und eigentlich auch nur eine schwammige Antwort. Oder ich habe sie noch nicht. oder knallhart: life is a b.

Warum fühle ich mich zu dem Anderen so hingezogen?
genauer für mich: Warum fühle ich mich trotz des Vertrauensmissbrauch zu ihr hingezogen?

Was projeziere ich in den Anderen?

Tja, was. Weil da steht Lars.
Was kann ich durch den Anderen für mich lernen?

Das klären wir gerade. Sie lernt von mir und ich von ihr.
Für welche Werte möchte ich einstehen?
Auch da sortieren wir uns neu. Wir konkretisieren und sprechen alles an. Auch Sehnsüchte- pfeif auf die Moral.
Wie möchte ich Beziehung leben?
Auch das kommunizieren wir.
Warum bin ich so ängstlich und wovor habe ich Angst
Das gilt es herauszufinden. Zusammen, aber auch alleine.

Zitat:
Ich formuliere es mal provokant: Warum ist der AM mehr "armes Schwein" als deine Frau oder du?

Ich bin ein reicher Mann, einer, der es geschafft hat, seine wahre Liebe zu entdecken, der mit sich ins Reine kommt, der eine neu erlebte Familie voller gegenseitiger Achtung, Respekt, Zuneigung hat. Jemand, der nicht zerbrochen ist an dem Undenkbaren.
Meine Frau: Sie durfte tolle Erfahrungen machen, sie konnte sich emanzipieren, sie versteht, was Liebe wirklich bedeutet. Sie hat jemanden, auf den sie sich 100% verlassen kann, der nicht nur Vater ihrer Kinder ist, sondern der sich nach 20Jahren erstmals wirklich zeigt und dass das das ist, was sie will, den sie will.

x 2 #1135


S
Zitat von Isely:
Bleibt er beim Partner muss er zwingend an sich und der Beziehung arbeiten. Bei einem Wechsel nicht.
Da darf er weiter Konfliktscheu bleiben und hat nichts gelernt und mitgenommen.

Ich stimme dem zu - die Beziehung nach einer Affäre aufrecht zu halten ist für BEIDE Partner ein hartes Stück Arbeit. Diesen steinigen Weg geht man meiner Meinung nach nur, wenn beide der Meinung sind, dass es sich lohnt! Ich will hier nicht von "wahrer Liebe" sprechen - das kling momentan für mich zu absurd... Aber wenn man viele Jahre zusammen durchlebt hat und eine tiefe Verbindung zueinander hatte - dann lohnt es sich durchaus für beide zu versuchen, diese Basis wiederherzustellen. Wenn man das möchte! Wenn man der Meinung ist, ein Versuch lohn sich, wenn man sich aktiv dafür entschieden hat!
Eine neue Beziehung, ohne Altlasten - sicher erst mal der einfachere, bequemere Weg. Aber kann ich diese Verbindung auch mit einem neuen Partner erreichen (Schmetterlinge sind davon geflattert, der Alltag tritt ein UND die Jahre ziehen ins Land)? Und ich mache die selben Fehler wieder?

x 2 #1136


Z
@LarsWilhelm
Danke für deine Antwort.

Ich beziehe es mal auf mich und meinen Mann. Außenstehende, oder sogar "die andere Seite" mögen auch denken:
Was ist das für eine arme Socke, dass sie mit dem zusammenbleibt, obwohl er sie so verarscht hat.
Oder über meinen Mann: Was für eine arme Socke muss der sein, dass er nicht in der Lage ist, seine Bedürfnisse zu äußern und lieber auswärts seine Bedürfnisse stillt.
Oder über die AF: Was für eine arme Socke ist das, dass sie sich mit dem Platz im Schatten zufrieden gegeben hat.

Ich hatte auch Kontakt zur AF und sie hat sich mir gegenüber wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Aber ich werte sie nicht ab. Denn:
Ich habe den Kontakt zu ihr aufgenommen.
Sie wird ihre Gründe gehabt haben, sich mir gegenüber so zu verhalten.
Ich finde ihr Verhalten mir gegenüber schaisse, aber wie sie als Mensch ist kann ich nicht beurteilen. Will ich auch gar nicht.

#1137


I
Eine Aufarbeitung hat ja nicht nur was mit Defiziten ,fehlender Nähe und 6 zu tun.
Da kommen ja ganz viele andere Sachen zu Tage.
Zb. Wie verletzend manche Gesten oder bestimmte Worte oft unbedacht dem anderen gegenüber gemacht wurden, bestimmte Dinge die einen echt genervt haben am anderen.
Die man selbst nie so gesehen hat, wo man aber sagt, ja stimmt, war sch..
Es geht hierbei aber nicht den anderen völlig umzukrempeln , aber man löst viele alte Strukturen, die einem selbst nie so aufgefallen sind.
Das ist anstrengend aber auch spannend.

Das alles bleibt beim Partnerwechsel aus.
Darum ist es in meinen Augen ganz klar Risikoreicher den Betrüger als zukünftig neuen Partner zu nehmen.
Er hat nichts verstanden.
Aber Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, und wenn gar keine Gefühle mehr für die Stammbeziehung da sind.
Spielt das alles auch keine Rolle mehr.
Der bequeme Weg inclusive abgezogene völlig erkaltete Gefühle lässt den Betrüger eben Überlaufen, zur grünen schönen Wiese.
Aber auch da kann er nicht ewig alles so laufen lassen, oder wieder in alte Strukturen verfallen.
Ansonsten geht das Spiel wieder von vorne los.

x 3 #1138


6rama9
Zitat von Frauenfarn:
Seelempartnerschaft? Hohn und Spott!
(Was ist denn das bloss? fragt sich heimlich der Spottende, sowas kenn ich ja gar nicht zwischen mir und meinem Eigenheimmitbesitzer)

Klar gibts Seelenpartnerschaft. So wie es heilenden Kräfte von Bernstein gibt, Bachblüten-Heilungen und Chemtrails. rofl
Aber wie soll ich als materialistischer Mainstream-Eigenheimbesitzer diese alternative Erleuchtung auch je verstehen. Das verstehen nur die Eingeweihte wie du.

x 1 #1139


S
Zitat von Isely:
Es geht hierbei aber nicht den anderen völlig umzukrempeln , aber man löst viele alte Strukturen, die einem selbst nie so aufgefallen sind.


Auch wertet man Dinge plötzlich anders! Das ist für mich ein entscheidender Punkt. Was stört mich wirklich und was hat mich nur gestört, weil ich denke "es muss so sein"? Was bin ich bereit zu akzeptieren - nämlich plötzlich viel mehr weil Dinge anders gewichtet und anders wertgeschätzt werden.
Diese Veränderung in mir hätte es ohne die Wahrheit niemals gegeben!

x 3 #1140


A


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