Paradigma
Mitglied
- Beiträge:
- 66
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 132
- Mitglied seit:
Zum Thema: Klar sind es immer die Anderen denen schlimme Dinge passieren, diese Einstellung hat wohl jeder der irgendwie "wohlbehütet" war in seiner kleinen Idylle, und aus seinem sicheren Hafen dem geschäftigen Treiben in dieser verrückten Welt zuschauen konnte.
Bis man dann eines Tages erwacht und die Lawine des Lebens loslegt. Krankheit, Tod, Stress, Scheidung, Pech und und und...
Nun muss das nicht bei jedem so gewesen sein, aber ich jedenfalls habe schon ein paar Jahre vorher "gespürt" dass alles irgendwie zu perfekt sei, dass unser Glück, mein Glück SO in dieser Form einfach nicht von Dauer sein konnte. Ich behielt Recht.
Aber was hilft's? Gar nichts! Ich war Zeit meines Lebens jemand der gerne in Selbstmitleid verfällt, aber auch gerne einfach nur in Gedanken vergangener Zeiten schwelgt, Nostalgie/Melancholie halt, nichts für was man sich schämen sollte.
Trotzdem, vielleicht ist all dies eine Art Chance, uns mit uns selbst zu konfrontieren auf eine Art und Weise wie wir es sonst NIE getan hätten! (weil wir nicht mussten). In dem Sinne bringt uns diese ganze Erfahrung schon "weiter". Ohne positive oder negative Bewertung, aber weiter bringt es uns in jedem Falle.