Paradigma
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Das sind jetzt fast 3 Monate her. Mittlerweile ist es "ok". Ich habe mich daran gewöhnt. Ich stelle nur noch selten Fragen, was ich hier eigentlich soll. Als ich letztes Mal im alten Haus war um meinen Sohn abzuholen, so fühlte sich das Haus eigentlich nicht mehr wie meins an. Eher so als wäre ich zu Besuch bei einem Freund...
Was ich sagen will ist dies: Es ist schon erstaunlich wie anpassungsfähig der Mensch doch im Grunde ist. Ich realisiere jetzt dass nicht das Haus meine Burg war, sondern ich selbst habe dafür gesorgt dass dieser Ort sich heimisch anfühlte für mich! Jetzt gerade bin ich im Begriff das hier zu tun, in dieser Wohnung. Ich habe mittlerweile alle Möbel so arrangiert wie ich es mag, und nun fühlt es sich auch langsam an wie ein echtes Zuhause... Klar ist da noch viel innerlich aufzuräumen bis ich soweit bin um das vollends zu akzeptieren, aber der Prozess ist jetzt schon zu erkennen, was erstaunlich ist!
Die Erinnerungen an die schönen gemeinsamen Zeiten bleiben, sie schmerzen immer noch, nur nicht mehr so sehr wie vorher... Stück für Stück geht es nach vorne halt...