Zitat von Taleja:Ich habe mich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, war zu verletzt und bin es auch jetzt noch oft genug.
Jeder hat seine Anteile daran, es ist auch nicht mehr 1990 oder so, wo man noch über Alles quatschen konnte, ohne Kinder, Haus usw. sprich große Belastungen.
Meiner hat mir seinerzeit vorgeworfen, ich wüsste nicht, was Liebe ist - ich wäre nie verliebt gewesen! Meine Antwort: Ja, ich Depp, hab die Liebe geheiratet.
Will sagen, durch das lange Kennen einander, weiß man zwar viel, besonders wo man sich gut verletzten kann, doch immer noch nicht genug, zu wissen, wie tickt es, das Gegenüber.
Zitat von Nutsy:Man liest hier im Forum auch ab und an wieder, dass es Paare hinbekommen haben so etwas zu überwinden und wieder zusammengefunden haben und ich bewundere diese Paare wirklich. Aber ich glaube bei einem Großteil klappt das nicht mehr danach.
Dafür braucht es einen absoluten Cut mit der Ehe 1.0, sich wieder neu aufeinander einlassen, eben ohne diese Belastungen, die vorher das 'Zusammenleben so verkomplizierten.
Man muss sich bewusst darauf einlassen, sich ganz neu kennenzulernen. Kein Blick nach hinten und wieder Vorwürfe heraus kratzen um im richtigen Moment schmerzhaft zu zustechen.
Und dies gelingt den wenigsten. Weil in der Beziehung Nr. 1 hat es dich da + dort verletzt, hat es so und so reagiert, agiert, what ever.
Und selten schafft man diesen Spagat allein, ohne Hilfe von außen, man wird ja auch getriggert. Deswegen ist zwischen dem Beenden und dem Neuanfang auch ein Zeitmass wichtig, wo man (am Besten ohne Fremdeinwirkung anderer Partner) sich selbst findet. Dann kann man evtl wieder versuchen