Zitat von Vegetari:Unterschwellig hat er wohl schon immer wieder mal an eurer Ehe gezweifelt, kam immer wieder mal durch .sowas sollte man ernst nehmen! Anscheinend War er über 20 Jahre nie 100% durchgehend bei Dir Taleja.
Wue kommst du darauf, dass ich das nicht ernst genommen hätte?
Dass er spätestens seit der 1.Krise ab und an in einem Tief war und an manchen Sachen sehr gezweifelt hat, weiß ich. Ich bin ja nicht blind durch's Leben gelaufen!
Habe ihn mehrmals drauf angesprochen, aber trotz Eheberatung, 2.Krise , Psychologengespräche von ihm , nochmal Eheberatung und unseren Gesprächen hat es eben nicht gereicht.
Aber was hätte ich noch tun sollen ?
Mich von einem Menschen trennen, den ich liebe, nur weil er keine Entscheidung treffen kann oder will?
( das wäre vielleicht eine Option gewesen, wenn er permanent gezweifelt hätte, aber so doch nicht)
Zitat von Vegetari:Wir haben als Eltern u a den Auftrag das Kind in die Selbstständigkeit zu erziehen und stückchenweise zu entlassen.
Auch das ist etwas, das ich weiß!
Ich habe ja bereits 2 erwachsene Jungs, der eine ist noch während der Ausbildung ausgezogen. Spricht das für Unselbständigkeit?
Dass es mit der WG nicht geklappt hat, daran hatte weder er noch ich einen Anteil, da schlicht und einfach das Haus verkauft wurde.
Da ich wegen der Schichtarbeit meines Mannes viel zuhause war, war ich natürlich öfter zuhause, als voll berufstätige Mütter, was nicht unbedingt zu ihrem Nachteil war. Aber dass sie darum komplett unselbstständig sind und ich nicht loslassen kann stimmt einfach nicht.
Da kenne ich ganz andere Fälle.
Zitat von Vegetari:Hast Du Deine überbehütende Rolle als Muttermal in der Therapie thematisiert?
Woran machst du fest, dass der Kleine überbehütet wird?
Psychologen,Psychiater und Betreuer auf der Station haben da sicherlich einen besseren Einblick sowie den geschulten Blick und keiner hat es je so gesehen.
Der Kleine ist sehr schüchtern , eher ängstlich und anhänglich , daran wird gearbeitet und das schon lange.
Zitat von Vegetari:Ich bin mir sicher in paar Jahren verstehst Du es ,warum er vor Dir die Trennung aussprach.
Warum in ein paar Jahren? Wenn er nicht zufrieden war und der Meinung, dass sich daran miteinander nichts ändern lässt, dann kann ich das durchaus auch jetzt verstehen.
Was ich nicht verstehe, ist die Art, WIE er sich getrennt hat.
Heimliche Treffen mit einer anderen Frau, auf Nachfrage leugnen und lügen . Vorschieben sich Gedanken zu machen, sich aber in der Zeit weiter mit ihr treffen, mir dann nach der Trennung zig Vorwürfe machen , nichts Positives sehen wollen und so gut wie alles im schlechten Licht dastehen lassen, nach so vielen gemeinsamen Jahren.
DAS muss ich nicht verstehen, auch nicht in ein paar Jahren!