@die Seherin
"emotionale Tretmine" klingt irgendwie gut.
Ich glaube mein Nochmann hat einfach ein großes Problem damit, dass nicht alles so so leicht ist, wie es in seiner neuen Beziehung zu sein scheint.
Er wurde wieder schnell etwas lauter , warf mir vor, dass ich ihm vorschreiben will, was er zu tun hat und dass ich irgendwie aus dem Hintergrund alles steuern will.
Er hätte den Kleinen zu nichts gezwungen und dass sie sich vor 2 Wochen auf dem Fest gesehen haben und er zu dem Kleinen gesagt hat, dass es eine Bekannte ist , war aus seiner Sicht vollkommen in Ordnung. Er meinte, er könne sie jawohl schlecht als neue Mutti vorstellen, zumal sie das ja auch nicht werden würde. Aber es gibt doch auch etwas anderes, als überzogene Aussagen oder Lügen!
Dass es auch einfach ein vernünftiges Gespräch vorab und in Ruhe getan hätte und man auf die zufällige Begegnung auch hätte verzichten können, daran wird nicht gedacht.
Ich komme irgendwie nicht an ihn ran. Aus meiner Sicht ist er vollkommen abhängig von dieser Frau, aber das ist ja seine Sache. Nur sollte nicht der Kleine darunter leiden.
Seine Sicht ist, dass der Kleine ja gar nicht leidet.
Mein Einwand, dass er aber ja völlig aufgelöst bei mir angerufen hat wurde kommentiert mit: " Zu mir hat er nichts gesagt!"
Ist natürlich auch mein Fehler, dass der Kleine nicht mit ihm drüber sprechen wollte/konnte.
Ich habe ihm den Vorschlag gemacht, den Kleinen zu nehmen, obwohl er ihn noch bis Freitag hat. Oder dass er ihn einen Tag dieser Woche zu mir bringt und ihn dann eben nächste Woche einen Tag nimmt, damit er einen Tag Zeit für sich ( und sie) hat. Aber das hat er vehement abgelehnt. Der Reaktion nach denkt er, ich wolle das irgendwie gegen ihn verwenden. Das war aber wirklich nicht mein Plan, was er mir aber nicht glauben will.
Mir wurde anfangs vorgeworfen, dass ich nur gekommen bin, um Streit zu haben, das bräuchte ich wohl. Ich hätte ja auch niemanden, hätte wohl noch keinen Typen mit Geld gefunden.
Ich bin und war nie berechnend , war auch immer eher sparsam und dann sagt er sowas.
Abgesehen davon habe ich noch gar nicht gesucht, muss erstmal allein klar kommen und das Ganze verarbeiten.
Später im Auto habe ich überlegt ihm zu schreiben, dass ich keinen Mann mit Geld brauche, einer mit Herz wäre mir lieber.
Der Witz ist ja, dass er derjenige ist, der beim Thema Geld meist agressiv wird. Dass ich ihm , was das angeht entgegen gekommen bin, hat er wohl schon verdrängt.
Aus seiner Sicht ist es sowieso ungerecht, dass es so etwas wie den Zugewinnausgleich gibt, reicht jawohl , dass er Unterhalt zahlen muss.
Mein Schwiegervater hatte zwischendurch im Dunkeln an seiner etwas geöffneten Haustür gelauscht , das führte dann zu zusätzlichem Stress und er wollte mich vom Grundstück verweisen.
Fazit von heute:
Wir sind noch lange nicht so weit , wieder vernünftig miteinander sprechen zu können. Er und seine Eltern tun mir nicht gut.

Zitat von Solskinn2015:Was das psychisch langfristig bedeutet? Ich weiß es nicht.
Das kann dir auch keiner sagen.
Hier ist ja das Problem, dass eine psychische Vorbelastung da ist und ich wirklich Angst davor habe, dass es wieder wird wie letztes Jahr. Da war ich durch das Verhalten des Kleinen kurz vor einem Nervenzusammenbruch, habe heulend bei meinem Arzt gesessen und um Hilfe gebeten, weil ich nein Kind mit knapp 10 nicht stationär behandeln lassen wollte, aus Angst, das würde alles noch verschlimmern.
