Ich musste das Ganze erstmal sagen lassen.
Dieser Mensch ist dermaßen......
Irgendwie fehlen mir die Worte.
Mein Hinweis, dass er sich doch eigentlich einen Job suchen wollte, bei dem die Betreuung des Kleinen gesichert ist und die Frage, ob sein Satz " dann müsse es mir egal sein, was der Kleine bei ihm macht, wenn er arbeitet" zu bedeuten hätte, dass die Regeln für Medien dann nicht gelten , wurde von ihm kommentiert mit den Worten, meine Nachricht wäre voller Vorwürfe.
Seine Vorhaltung, ich würde eine Arbeitsvermeidungsstrategie fahren wurde aber nicht etwa in Frage gestellt sondern noch bekräftigt.
Er hatte nicht einmal gefragt, was ich mache bezüglich eines Jobs und wirft mir so etwas vor.
Auch kann oder will er nicht sehen, was wichtig wäre für unseren Sohn.
1. Idee, der Kleine könne ja täglich länger in der Schule bleiben.
Er hat aber nachmittags keinen Unterricht, könnte höchstens verschiedene AG's besuchen, die aber zu Schuljahresbeginn gewählt werden und wo man nicht mal eben mitten im Jahr rein kann.
Nur hat der Vater von diesen organisatorische Sachen natürlich keine Ahnung, da er sich ja noch nie damit befasst hat.
Wie es dann mit sozialen Kontakten / Verabredungen außerhalb der Schule klappen soll, zumal der Kleine dann erst gegen 16 Uhr zuhause wäre und noch Hausaufgaben machen müsste, steht auf einem anderen Blatt, wird von ihm aber auch nicht mitbedacht.
2. tolle Idee, der Kleine müsse in einen Sportverein, zur Not auch gegen seinen Willen .
Mal davon ab, dass er betrits in einem Verein ist und dort 1x die Woche Sport macht, merkt man doch an solchen Aussagen schon, wie wichtig ihm das Wohlbefinden seines Sohnes ist.
Da geht es mehr um irgendwie unterbringen/abschieben, Hauptsache ich bin arbeitstechnisch möglichst flexibel.
Aber was so ein Abschieben mit einem Kind machen könnte, dass ja doch schon einiges hinter sich hat, scheint er wie so oft nicht zu bedenken.
3.Idee, der Kleine sollte ein Senioren-Handy bekommen, dann könnte er damit nicht ins Internet und ähnliches und eben nur bestimmte Nummern anrufen.
Ich finde gerade in der heutigen Zeit, wo es Klassen-WhattsApp-Gruppen gibt und auch Absprachen für Verabredungen häufig per Handy laufen, wäre es besser rechtzeitig einen vernünftigen Umgang damit zu lernen, woran ich ja gerade mit ihm arbeite.
Im Großen und Ganzen habe ich mal wieder das Gefühl, dass das Wohlbefinden unseres Sohnes bei seinen Überlegungen leider mal wieder keine Rolle spielt.
Da setzt sein Vorschlag, der Kleine könne auch bei ihm leben, dann könne ich voll arbeiten, dem ganzen echt die Krone auf!