Das Gespräch gestern hat aber kein Gedankenchaos oder ähnliches ausgelöst, wie manch vorige.
Es ging mir gut danach und ich konnte sogar schlafen.
Über manches habe ich mich sogar amüsiert.
Seine Paranoia z.B. , dass ich ihm irgendwas will.
Er hätte hätte den Kleinen schliesslich ersatzweise andere Tage genommen, wenn er am WE arbeiten musste.
Als wenn ich ihm einen Strick draus drehen wollte,dass er die Wochenenden nicht einhalten konnte.
Ich wollte lediglich, dass er nicht über meine Zeit verfügt und einfach voraussetzt, dass ich immer da bin
Ich will ihm den Kleinen auch nicht vorenthalten, mir tut es auch gut, mal 2 Tage Ruhe zu haben.
Oder seine Antwort auf meine Frage, warum er mir nicht gesagt hat, wo er anfängt zu arbeiten. Da meinte er doch glatt, er wollte da anfangen , ohne dass wohlmöglich dort vorab irgendwas über ihn erzählt wurde.
Hab ihn gefragt, was er mir eigentlich so zutraut und gesagt, dass er mich nach so vielen Jahren besser kennen müsste.
Mal ehrlich, was hätte ich davon, da irgendwas Negatives zu erzählen, um ihm den Einstieg schwer zu machen?
Dann seine Vorstellung, was die Scheidung vor Gericht angeht, was der da immer redet von wegen, das wird dann vor Gericht geklärt und so.
Habe ihn gefragt, was er sich denkt, wie das läuft und gesagt, dass normalerweise alles vorher geklärt wird.
Was den Termin bei der Beratung angeht vermutet er, dass ich da ja irgendwas behauptet haben muss, das wir da jetzt hin sollen . Sagte aber selber mehrmals im Gespräch, dass wir ins im Kreis drehen und eben nicht miteinander reden können.
Dabei beruft er sich gerne auf eine Aussage aus unserer Eheberatung von vor zig Jahren. Die Dame dort hatte irgendwas gesagt, dass wir aneinander vorbei reden.
Was er vergisst ist, dass wir nicht danach nach Hause gegangen sind und alles beim Alten gelassen haben, sondern dass das Gespräch ja noch weiter ging.
Nach 2 oder 3 Gesprächen haben wir damals beschlossen, dass wir es allein hinbekommen.....
Gut möglich, dass er erstmal seine Ische fragen muss, ob er diesen Termin bei der Beratungsstelle annehmen darf und soll.
Die findet das wahrscheinlich nicht so lustig, wer weiß, was das mit uns macht.
( Garantiert keinen Neustart!
Aber das weiß die ja nicht,soll sich ruhig mal Gedanken machen.

)
Was seinen Vorwurf der Arbeitsvermeidungsstrategie angeht, hatte die Dame vom JA vorgeschlagen, dass ich ihm ja in gewissen Abständen beweisen könnte, was ich so unternehme, um eine Arbeit mit mehr Stunden zu bekommen. Warum sollte ich ihm irgendwas beweisen?
Davon habe ich ihm dann auch nichts gesagt. So weit kommt das noch!
Es geht ihn gelinde gesagt nichts an!
Mal davon ab, dass er meine Bemühungen sowieso für nicht ausreichend befinden würde , weil ich ja in seinen Augen trotz der Probleme des Kleinen am besten voll arbeiten sollte und es somit wieder unnötige Diskussionen geben würde.
Ach so und was die Konsole angeht, die jetzt wieder bei mir ist, weil er sich nicht unterstellen lässt, dass er es mit den Zeiten nicht so genau nimmt
Da meinte er doch glatt, wie schwierig es ist, auf die Regeln zu achten wenn der Junge nach 2 Wochen quasi Entzug, zu ihm kommt und endlich wieder spielen kann.
(Ach herrje der arme Vater, da hat er tasächlich auch mal ein Problem mit dem Kleinen

)
Darauf habe ich ihm gesagt, dass er das Problem jetzt ja auch nicht mehr hat und ich es eben zusätzlich zu Schule, Hausaufgaben, Therapien, Handy und Co. habe, das aber auch noch hinbekomme.
Alles in allem hat es sich bestätigt, dass sein Fokus definitiv nicht darauf liegt, dass es dem Kleinen gut geht.