Ich habe gestern ja ernsthaft überlegt, dem empathielosen Vater eine Nachricht zu schreiben, es dann aber aus Rücksicht auf unseren Sohn unterlassen.
Heute habe ich mich mit meinem Sohn getroffen und unser Gespräch wirkt nach.
Der Ex hat tatsächlich gesagt, wenn unser Sohn die Sonderzahlung Kindergeld bekommen soll, dann müssten sie das schriftlich machen, da seine Mutter, also ich, sonst wohlmöglich wieder mehr Geld fordern würde.
Als Junior ihm versucht hat zu sagen, dass ich gar kein Geld haben will ( bis auf den normalen Unterhalt für den Jüngsten), hat er ihm doch glatt gesagt, er solle seiner Mutter nicht alles glauben, wenn es ums Geld geht.
Das ist doch eine bodenlose Frechheit.
Ich hätte auf den Unterhalt für mich verzichtet, ab dem Zeitpunkt, wo ich mehr gearbeitet habe. Aber er wollte mir das ja nicht glauben und hat seine Anwältin eingeschaltet, als er den Job mit weniger Verdienst angenommen hat.
Und nur weil er mir nicht glaubt, soll unser Sohn das auch nicht?

Er hat dann wohl noch gesagt, dass er will, dass ich voll arbeite.
Ich vermute, er glaubt immer noch, dass ich ihn auf nachehelichen Unterhalt verklage.
Das habe ich nach wie vor nicht geplant und ich finde es traurig, dass er mir nicht glaubt. Noch viel trauriger ist es allerdings, dass es ihm offensichtlich vollkommen egal ist, wenn der Jüngste und die Schule dabei auf der Strecke bleiben , wenn ich voll arbeiten würde.
( Vollzeit in meinem Job bedeutet , dass ich zwar einen freien Tag pro Woche hätte, die anderen Tage aber immer erst frühestens um 18.30 Uhr bzw 20.30 Uhr zuhause wäre. Und das bei einem Kind mit Rechenschwäche und großen Konzentrationsproblemen)