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Aus nach fast 24 Jahren, total verletzt

Taleja

Taleja


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Zitat von Heffalump:
könnte er denn sofort alles auf einmal bezahlen?

Er könnte eine Hypothek aufnehmen. Es gibt noch eine eingetragene Grundschuld, die lange abbezahlt ist, aber nie gelöscht wurde. Diese könnte man wohl quasi wieder aktivieren, so dass es günstiger wäre als normalerweise.
So zumindest meine Info.

Aber selbst wenn das so nicht geht, mir wurde keine Verzinsung angeboten, weder für die Zeit , die seit der Trennung vergangen ist, noch für die angedachte Ratenzahlung .

Wenn ich die Gesamtsumme bekommen würde könnte ich sie anlegen, das ist bei Ratenzahlung deutlich schwieriger.

Vor 4 Stunden • #3421


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Taleja:
Es gibt noch eine eingetragene Grundschuld, die lange abbezahlt ist, aber nie gelöscht wurde.

Spannend. Seine alleinige?
Bei den derzeitigen Zinsen - durchaus, er bekommt keinen Kredit. Gerade weil er ja nun ein Pus..sygehalt hat

Vor 4 Stunden • #3422



Aus nach fast 24 Jahren, total verletzt

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Taleja

Taleja


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Was mich bei der ganzen Sache im Nachhinein wirklich nochmal getroffen hat ist aber ganz was anderes.

Meine Anwältin hat mir bestätigt, dass es offensichtlich wirklich so war, dass die vermeintliche Fehlberatung damals, zum Miteintrag ins Grundbuch, keine war.
So wie es aussieht wurde ich bewusst über den Tisch gezogen.
Ich hatte damals von mir aus gesagt, dass das Grundstück ja seinen Eltern gehört und sie den Teil für das Haus auch nur an ihn übertragen sollen, weil wir ja auch nicht verheiratet waren. Es würde mir reichen, wenn ich beim Haus mit im Grundbuch stehe, zumal der Kreditvertrag auf uns beide lief und auch mein Erspartes mit eingeplant war.

Man liess mich bis zum Notartermin dann auch in dem Glauben, dass ich Miteigentümer des Hauses sein kann, auch wenn mir vom Grundstück nichts gehört. Also auch die Beratung in der Kanzlei klärte nicht darüber auf, dass ' unser' Plan so nicht umsetzbar ist.
Erst beim Notartermin wurde dann mitgeteilt, dass das so nicht möglich ist.

Und das zu einem Zeitpunkt, wo wir kurz davor standen, Eltern zu werden.

Vor 4 Stunden • x 1 #3423


Taleja

Taleja


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Zitat von Heffalump:
Spannend. Seine alleinige? Bei den derzeitigen Zinsen - durchaus, er bekommt keinen Kredit. Gerade weil er ja nun ein Pus..sygehalt hat

Ich steh' ja nicht im Grundbuch, von daher ist es wohl seine alleinige.

Vor 4 Stunden • #3424


Heffalump

Heffalump


24011
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Zitat von Taleja:
ist es wohl seine alleinige

da können aber och seine Eltern mit bei sein..

Vor 4 Stunden • #3425


Fanta1

Fanta1


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Ich selber kann dir auch nur empfehlen, dich nicht auf das jahrelange Abstottern des Unterhaltes einzulassen. Leider habe ich damals den Fehler gemacht, meine Zustimmung zu einer Abfindungssumme zu geben, die dann innerhalb der nächsten 4 Jahre jeweils mit einem großen Betrag pro Jahr ausgezahlt wurde. Würde ich heute nicht mehr machen, es hat mich 4 Jahre wirklich nochmal enorme Nerven gekostet. Zum einen hat der Ex-Gatte natürlich danach auf Real-Splitting bestanden. Ich hätte das zwar verweigern können ( zunächst mal), aber letztlich ist die Zustimmung einklagbar, heißt: der Ex hat ein Recht darauf. Das hieß aber im Klartext: ich musste den nachehelichen Unterhalt 4 Jahre lang voll versteuern, er konnte es als Sonderausgaben absetzen und nach der Steuererklärung bekommt man vom Ex dann die Differenz erstattet. Und das hat extrem genervt. Ich wurde 4 Jahre lang vom Finanzamt zu einer vierteljährlichen Vorabzahlung herangezogen, da ich ja nun auf einmal viel mehr Einkommen hatte, ein Mal habe ich diese Zahlung vergessen und dann kam natürlich hochwichtige Post aus der Finanzamt-Hauptzentrale mit Mahngebühren etc. Dann musste ich die Steuererklärung immer von einem Steuerberater machen lassen, weil ich mich damit nicht auskenne und mich dann mit dem Ex über die Übernahme dieser Steuerberaterkosten streiten ( da wird dann genau auseinanderklamüsert, welche Kosten genau zur Berechnung des Realsplitting-Anteils anfielen und welche ich für den Rest hätte zahlen müssen) und dann musste ich den Ex jedes Mal erinnern/anmahnen, mir doch bitte zeitnah die Differenz zu überweisen, die ich ja übers Jahr gesehen vorstrecken musste- und wir sprechen hier über einige tausend Euros. Da er jeden Bescheid des Finanzamtes haargenau prüfen ließ, dauerte das immer eine Ewigkeit. Ich bekam also mein über das Jahr ans Finanzamt vorgestreckte Geld immer erst frühestens im Mai des Folgejahres zurück und das auch immer nur nach mehrmaligem Hin und Her schreiben.

Hinzu kam natürlich auch, dass ich jedes Jahr ein wenig gebangt habe, ob er auch wirklich seinen fälligen Unterhaltsbetrag zahlen wird. Obwohl ich einen notariellen Vertrag darüber hatte, kann ja trotzdem Vieles dazwischen kommen: er verliert seinen Job und ist zahlungsunfähig, er wird krank etc....also ich kann nur sagen, ich war heilfroh, als nach 4 Jahren dann endlich alles über die Bühne war und ich endgültig keinen Kontakt mehr zu ihm haben musste und ich würde einer solchen Salami-Überweisung nie wieder zustimmen.

Vor 3 Stunden • x 3 #3426


Taleja

Taleja


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Zitat von Heffalump:
da können aber och seine Eltern mit bei sein..

Nein, ich denke nicht.
In der Löschungsbewilligung steht nur sein Name.

Vor 3 Stunden • #3427


Heffalump

Heffalump


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ahh

ja dann, mach ne Einmalsumme. Dieses Abstottern hab ich noch 6 Jahre vor mir, nicht schön. Aber bei Ex gehts nicht anders, der war nie in der Position, das er was hatte um darauf zu bauen

Vor 3 Stunden • #3428


bifi07

bifi07


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Ich würde auch auf eine Einmalzahlung bestehen.

Gerade eben • #3429



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